Beiträge von Quarus

    Ich wohne auch direkt am Wald, mit Reh und Hase vor der Haustür. Der Garten (2500 m²) ist teils mit Maschendraht, teils mit Wildzaun auf ca. 2 m eingefriedet.

    Es sagt sich leicht: wenig Jagdtrieb, immer unter Aufsicht, gut erzogen. Aber 100 % KANN man bei Tieren eben nicht garantieren... nie, auch nach Jahren nicht, nicht nach Hundeschulbesuchen, schon gar nicht bei einem Neuankömmling.

    Garten ist sicher keine zwingende Voraussetzung. Aber ich finde, WENN schon Garten vorhanden ist, dann sollte es auch ermöglicht werden, daß Hund ihn ohne daß man permanent in Sorge sein muß, nutzen kann. Eine Gartenleine ist da für mich nur ein unsicheres Hilfsmittel. Gar nicht einsetzen würde ich sie, wenn Hund allein bleiben soll, in Verbindung mit einer Hütte. Zu gefährlich. Warum nicht wenigstens einen Teil des Gartens dem Hund zuliebe sicher einzäunen? Ein Stück weit habe ich Verständnis für den Tierschutz, der nicht begeistert von der Idee ist, daß diese Vorsichtsmaßnahme zugunsten des Hundes abgelehnt wird.

    Für meine Hunde ist es echt ein Stück Lebensqualität, nicht permanent an Frauchens Anwesenheit gebunden zu sein, auch Freiraum zu haben, sich einen Teil des Tages selbst zu gestalten. Sie gehen im Sommerhalbjahr mit Begeisterung früh raus, haben ihre Liegeplätze und Kontrollposten, buddeln und spielen, behalten das Haus und die Umgebung im Blick, dösen in der Sonne oder im Schatten. Ein Angehöriger ist immer im Haus (oder Garten) und kann reagieren, wenn was ist, bzw. sichert die Ansprache und den Kontakt. Gut, es sind zwei Hunde, wenn ich zeitweise nur einen habe, verliert der Garten an Attraktivität. Aber er ist eine Möglichkeit.

    Stammt er von einem vertrauenswürdigen Züchter, der einen korrekt ausgefüllten Impfpaß mit eingetragener Grundimmunisierung mitgegeben hat?

    Die Medis sind gegen Übelkeit und Erbrechen, unterdrücken also nur die Symptome. Was die Ursache ist, muß der TA feststellen. Verdacht auf Gastroenteritis KANN sich bestätigen, es kann aber auch was Gefährlicheres sein.

    Die Haferflocken solltest Du in rechlich Wasser weich und schleimig kochen, und dann den Schleim durch ein Sieb abgießen. In kleinen Portionen gefüttert, soll er Wasser zuführen, ein bißchen leichtverfügbare Energie und die entzündeten Magenwände beruhigen. Da feste Teilchen die Magenwände reizen, bitte NUR den Schleim geben!

    Schonen, Warmhalten, leicht verdauliches, gehaltvolles Futter - alles andere muß der TA entscheiden, da Zwingerhusten eine Sammelbezeichnung für verschiedene virale und bakterielle Erkrankungen ist.

    Daß Dein TA bei all' den Untersuchungen, den massiven Beschwerden und der langen Dauer der Erkrankung genausowenig wie die Tierklinik auf diese doch recht nahe liegende (mögliche) Erklärung gekommen ist und nicht schon lange spezifische Untersuchungen zum Erreger angestellt hat, macht mich allerdings stutzig.....

    Zitat

    So dick ist der kleine nicht er ist auch in die Höhe gegangen. Nicht ihn die breite :tropf:
    Seine Rippen spürt man, das sollte ein doch ein Zeichen sein ob er dick dünn oder normal ist.

    Die Zunahmegeschwindigkeit ist einfach für einen Welpen solcher mittelgroßer Rasse zu hoch. Du willst kein Mastschwein schnell auf Endgewicht kriegen und Tageshöchstzunahmen erreichen, sondern einen Junghund zugunsten lange gesunder Knochen und Gelenke schonend aufziehen. Und da sind 1,5 kg bzw. 1,8 kg in 6 oder 7 Tagen MIT Durchfall zu viel. Und ja, Junghunde werden davon nicht unbedingt fett (oder breit :hust: ), sie schiessen in die Höhe, nur die Knochen kommen mit der schnellen Gewichtszunahme schlecht klar.

    Darin sehe ich auch als das größere Problem - daß Dein Hund über keinen anerkannten Tollwutimpfschutz verfügt. Allerdings weiß ich nicht, ob über die Impftiterbestimmung eine Anerkennung erfolgen kann. Wird ja bei Einreise in bestimmte Länder sogar explizit als Nachweis des Impfschutzes verlangt.

    Mit der TÄ würde ich mal deutlich reden. Angesichts des geringen Risikos, in D in Tollwutkontakt zu kommen, ist die rechtliche Absicherung der Hauptzweck der Impfung. Und der ist bei der Verwendung eines nicht zugelassenen Impfstoffes komplett verfehlt worden!