Dito.
Wobei ich ein berühmter "Hürdenknaller" bin, der vor Prüfungen immer mal eine Übungseinheit "Werfen ohne Panne" einlegen muß... ![]()
Dito.
Wobei ich ein berühmter "Hürdenknaller" bin, der vor Prüfungen immer mal eine Übungseinheit "Werfen ohne Panne" einlegen muß... ![]()
ZitatAlso ich finde es schon bezeichnend, dass alle hier, deren Hunde von Billigfutter ernährt wurden, rundum positive Erfahrungen damit gemacht haben. Die Hunde waren gesund und fit und wurden alt.
Du glaubst aber nicht im Ernst, daß hier in einem Hundeforum jemand schreiben würde: "Ich füttere Billigstfutter mit schlechter Zusammensetzung. Mein Hund ist kränklich, riecht, hat eine schlechte Kondition und sieht unansehnlich aus. Ist mir aber egal.". Das wäre ja Forums-Selbstmord! ![]()
Man sieht, was man sehen WILL. Meine "sparsame" Verwandtschaft z.B. hat immer viel mit ihren gesunden Hunden geprahlt, die nie TA-Kosten verursachten. Wenn die Hunde dann starben, konnte keiner erahnen
, daß die vorausgehende wochenlange Apathie, Futterverweigerung etc. was anderes war, als eine Laune des Hundes.... ![]()
Futterqualität, unabhängig von billig oder teuer, hat immer auch einen langfristigen Aspekt, ähnlich dem Rauchen. Ein 20-jähriger Raucher läßt sich kaum mit dem Argument davon abbringen, daß sein Krebsrisiko im Alter stark erhöht sein wird. Im Moment geht es ihm ja gut! Und dann gibt es ja Beispiele wie den Altkanzler Schmidt, dem es auch nicht geschadet hat! Trotzdem bleibt die gesundheitsschädliche Wirkung des Rauchens auf den Organismus unbestritten.
2 Eßlöffel Schlämmkreide kommt mir extrem viel vor. Das ist Kalziumkarbonat, mit etwa 33 % reinem Ca. Wenn Dein Hund nicht die Größe eines Pferdes hat, ist es völlig sinnlos, diese Mengen zu füttern. Entweder, er kann Kalzium richtig aufnehmen, dann reicht auch die bedarfsgerechte Menge, oder er hat eine Aufnahmestörung, dann hilft auch eine Suppenkelle voll nicht.
Ich kann nur vermuten, daß die Schlämmkreide auch als Phosporbinder fungieren soll, wegen der Niereninsueffizienz. Aber auch dann würde ich die Menge deutlich reduzieren, weil die Kotabsatzprobleme ziemlich wahrscheinlich dadurch verursacht werden.
Schüßler Salz soll wohl die Aufnahmebereitschaft des Körpers für das bestimmte Mineral erhöhen und nicht selbst den Bdarf daran decken, könnte hilfreich sein, ich habe damit aber keinerlei Erfahrung.
Ich habe die auch schon in die Jahre gekommenen Bücher von Paul Kufner und ein Buch zur Unterordnung von Milos Miodragovic beizusteuern. Irgendwo kullert auch ein Ekkehard Lind rum. Dann fällt mir ein Manuskript von Helmut Raiser bezüglich "Presssing" ein, und die uralten Bücher von Most, Hauck, Gersbach u.a., die komplett zur antiquarischen Literatur gehören, aber bezüglich der Anfänge des Sportes immer noch interessant sind.
Das neue Buch von Klaus Jadatz hatte ich schon fast bestellt, wollte aber mal abwarten, wie die ersten Reaktionen sind.
Raphaela, magst Du noch was über den Inhalt schreiben, bitte? ![]()
Zitat
Da müsste man dann schon so konsequent sein und sagen: Ich füttere meinem Hund Fleisch und wie viele andere Tiere unter welchen Umständen dafür geschlachtet werden, ist mir nicht wichtig
Warum kommt nur immer wieder diese Behauptung? Oder kennst Du Futtertierzuchten speziell für Hunde? Hatten wir nicht schon vor einigen Seiten festgestellt, daß keine anderen Tiere explizit für Hunde sterben müssen, weil es Schlachtabfälle sind, die verfüttert werden?
Dieses "Aber Du und Dein Hund sind schuld, daß die arme Kuh sterben muß!" ist einfach nur eine Schutzbehauptung, um der veganen Fehlernährung ein moralisches Mäntelchen umhängen zu können.
Du könntest auch versuchen, ballaststoffreicher zu füttern. Hochverdauliches Futter kann sich negativ auf die Darmperistaltik auswirken, der Kot wird zu selten abgesetzt und ist sehr fest. Geraspelte (nicht zu fein) Möhre oder anderes Gemüse ist möglich.
ZitatAlles anzeigen
Fleischfresser (Carnivore) sollten nicht mit der Ordnung Raubtiere (Carnivora) verwechselt werden. Carnivora sind nicht zwangsläufig Carnivoren und Carnivoren nicht zwangsläufig Carnivora, da es sowohl Fleischfresser gibt, die nicht der Ordnung der Raubtiere angehören, als auch Raubtiere, die sich, wie viele Bären, überwiegend von pflanzlicher Nahrung ernähren und somit zu den Allesfressern gehören.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fleischfresserein alter Hut... ich glaube nicht, daß Du da jemandem hier was neues erzählst...
So.....nun lautet meine Frage: Was sind die natürlichen Lebensbedingungen eines Hundes? Ist er ein Raubtier? Mußte er sich von der Jagd ernähren?
Fakt ist: Hunde leben - so lange es sie gibt - an der Seite des Menschen und wurden von ihm ernährt. Und so wie die "geographischen Umstände" die Menschen unterschiedlich ernährte, wurden auch die Hunde ganz unterschiedlich gefüttert. In der Arktis sicher anders als in den Regenwäldern oder Wüsten.
Beispiel Hirtenhunde:
Was Ernährung und Pflege anbetrifft, ist der Tornjak - wie alle Hirtenhunde - eher bescheiden und anspruchslos. Hier sollte aber nicht eine billige und einseitige Ernährung mit einer eben eher bescheidenen Ernährung verwechselt werden. Denn die Hirten und Schäfer waren zwar schon immer arm, aber sie teilten ihre Nahrung immer mit den Hunden, auch wenn diese nur aus einem Maisbrei, Brot und Käse bestand. Fleisch als Nahrung war für Hirtenhunde schon immer die Ausnahme.
Quelle:http://www.hirtenhundewelt.de/pages/072-tor.htmlBeispiel Grönlandhunde:
Jagd und Fang bestimmen noch heute wie vor Jahrtausenden den Speisezettel. Für die Hunde bedeutete das harte Arbeit und die Nahrungsquelle bestand aus Innereinen von Robben und Fisch.Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die verschiedenen Hunderassen vermischt.....und ihre Verdauungssysteme wurden flexibler, aber auch viel empfindlicher. Ist heute auch noch teilweise an den unterschiedlichen Verträglichkeiten festzustellen
Und? Inwieweit ist eine fleischarme oder vegetarische Ernährung Argument, den Hund zum Herbivoren machen zu wollen?
Industrielle Fertignahrung, hergestellt aus billigen, chemisch behandelten Rohstoffen hat mit Sicherheit einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Hunde heute unter den unterschiedlichen Stoffwechselkrankheiten leiden.
Wenn ich die Wahl hätte, meinen Hund vegan zu ernähren oder mit Industrienahrung....tja, was würde ich wohl wählen?
Das ist eine Wahl, die gar nicht zur Debatte steht. Neben diesen 2 Übeln gibt es auch noch dutzende Möglichkeiten, ohne miesestes Industriefutter und trotzdem nicht zwangsvegan zu füttern.
Wenn ich die Wahl hätte, meinen Hund vegan zu ernähren oder ausschließlich mit Fleisch......tja, vom "Gefühl her" wohl eher vegan( was ja auch durchaus funktionieren kann).
Ich gehe eben nicht anthropozentriert von "meinen Gefühlen" aus, sonst wäre ich nicht besser als die Tussies, die ihr Handtaschenhündchen als Püppchen anziehen und behandeln, sondern vom Bedarf meines Hundes, für den ich die Verantwortung trage.
Zum Glück gibt es weitaus mehr Möglichkeiten, seinen Hund zu ernähren. Letztlich entscheidet ja auch der Hund selbst bzw. sein Verdauungssystem, was ihm letztlich gut tut. Ernährungsfehler werden im Prinzip recht schnell abgestraft....man sollte diese Hinweise nur nicht ignorieren.
LG
Wenn man den Hund als Herbivoren ansieht, ignoriert man schon den ersten, grundlegenden und ins Auge springenden Hinweis. Ich bezweifle, daß, wer diese Tatsache gekonnt ausblenden kann, subtilere Hinweise beachtet, so lange der Hund überhaupt noch lebt.
Wer damit nicht klarkommt, daß Hund oder Katze keine Herbivoren sind, der soll sie nicht anschaffen, alles andere ist in meinen Augen inkonsequent.
Aber Du selbst denkst doch auch in den gleichen Schienen? ![]()
ZitatDer Punkt ist, dass die "Philosophen" hier das Problem damit haben, dass das Leben und die artgerechte Haltung von Hunden gerne von ihren Besitzern so sehr über das Leben anderer Tiere gehoben wird. Der Grund weswegen wir rumphilosophieren ist, dass unsere Benühungen weniger dazu da sind "eine unnatürliche Ernährung (...) zu rechtfertigen", sondern ein Gesamtbild an Leid im Auge zu haben. Oder fändest du es gut, wenn ich dir vorwerfen würde, du würdest deine Überlegungen bezüglich der Hundehaltung (das das Leiden in der Massentierhaltung massiv ausblendet), dafür nutzen, eine extrem unnatürliche Haltung bei all den Lebenwesen von denen sein Hund sich in deiner Haltung nun einmal ernähren muss zu entschuldigen. Ist das Leiden so vieler Kühe, Hühner oder welcher Tiere auch immer als das eines Hundes, nur weil du keinen persönlichen Bezug dazu hast, oder es kein "Haus"tier ist?
Dann darf ich keinen Hund oder keine Katze halten! Oder in meinem Falle Schlangen, weil ich Futtertierzuchten und Lebendfütterung FÜR MICH ablehne. Würde ich mir allerdings trotzdem eine Schlange anschaffen, ist es nicht das Problem der Schlange, mittels Fehlernährung meine Gewissensbisse zu beruhigen. Dann muß ich mit diesen Gewissensbissen leben lernen.
ZitatDas ist doch aber nicht mit der von Menschen praktizierten Tierhaltung zu vergleichen.
Kein Veganer würde dem Wolf verbieten wollen zu jagen
Aber sicher tun wir das, wenn wir Hundehaltung betreiben! Und nicht nur, daß wir dem Wolf das Jagen verbieten, Veganer wollen ihm ihre Ernährungsweise aufzwingen, da der domestizierte Wolf sich aus seiner Abhängigkeit heraus nicht wehren kann.