Ich sehe es ähnlich wie Regula. Es ist anerkennenswert von der Trainerin, ihre Machtlosigkeit in einem solchen Fall einzugestehen. Besser, als planlos, aber "wohlmeinend" rumzupfuschen und die Situation gerade in Bezug auf die (Besuchs-)Kinder und andere Menschen zu verschärfen.
Nein, solche Hunde müssen NICHT zwangsläufig das Produkt falscher Erziehung oder Mißhandlung sein. Das gibt es durchaus, daß Hunde extrem angstaggressiv infolge der genetischen Ausstattung sind. Wenn die ersten Signale dann noch fehlgedeutet werden (niedlich, beschützen!!), eskaliert es mit zunehmendem Alter des Hundes.
Meines Wissens ist der Hundetrainer Thomas Baumann erfahren in der Einschätzung aggressiver Hunde. Den würde ich den Hund mal begutachten lassen.
Was gar nicht geht, ist das Weiterreichen des Tieres. Das kann nur eine Vermittlung, wenn überhaupt, in kompetente Hände sein. Und das einzuschätzen, dazu dürfte die TE nicht erfahren genug sein.
Bis dahin ist es natürlich unumgänglich, den Hund mittels Maulkorb, Leine und ständiger Beaufsichtigung zu sichern.