Ich habe zu meinem damals 8-jährigen Boxerrüden einen Welpen geholt. Der Ältere hat den Kleinen geduldet, eine wirkliche "Vater/Sohn"-Beziehung ist aber nicht draus geworden. Dazu war sein Ruhebedürfnis zunehmend zu hoch. Als er 10 Jahre alt war, mußte ich den zweijährigen Matti schon ziemlich bremsen, weil er den Alten, der gottseidank noch recht aktiv war, doch ganz schön forderte und provozierte. Mit ein wenig Management ging es aber, und sie haben doch aneinander gehangen und Kontakt gesucht und gehalten.
Ein Boston ist nun ein wesentlich kleinerer Hund mit durchschnittlich höherer Lebenserwartung. Der, den ich kenne, ist sehr aktiv und beweglich. Deshalb würde ich versuchen, Paul möglichst unvoreingenommen zu beurteilen: spielt er gern und ausdauernd mit anderen Hunden? Läßt er erste Alterserscheinungen erkennen oder ist er ein Hund in besten Jahren? Und kannst Du im Notfall die Kleine etwas zurücknehmen, daß sie ihm auch in 2 oder 3 Jahren nicht auf die älter werdenden Nerven fallen kann? Zudem braucht die gemeinsame Haltung von Rüde und Hündin auch Überlegungen, die sichere Trennung bei Läufigkeit betreffend.