Beiträge von Quarus

    Ich mag grundsätzlich alle Hunde. Das kommt wohl davon, daß ich mich als Kind lange Jahre nach einem eigenen Hund quasi verzehrt habe und jedes Fellchen akzeptiert hätte - wenn es nur ein Hund war.

    Heute unterscheide ich zwischen "optisch oder wesensmäßig nicht mein Fall", was ziemlich oft vorkommt, und "Hund als liebenswerte Persönlichkeit an sich", die ich in fast jedem Fifi finde.

    Bewußt bin ich "rassistisch" genug, nur bestgezogene Welpen meiner innigstgeliebten Rasse von handverlesenen Züchtern auszuwählen. Aber "vom Bauch her" weiß ich, daß mir jeder Wutzel, der mir vor die Füße kommt und Hilfe braucht, das Potential hat, von mir angenommen und geliebt zu werden.

    Das kommt auf den individuellen Hund an. Jetzt, im Sommer, kriegt meiner bis auf Lachsöl und 1 x wöchentlich Ascophyllum nodosum nichts zusätzlich. Salz wird über die Fährtenwurst abgedeckt, Kalzium etc. über Knochen, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe etc. über selbst geerntetes Obst, Gemüse und Wildkräuter.

    Meinem Alterchen habe ich Mariendistel für die Leber, Glukosaminglykane, Chondroitin und Litozin gegen die Arthrose, Algenkalk als leichter Phophatbinder und als Kalziumquelle, getrockneten Brennesselsamen für die Niere, im Wechsel ein Multivitaminpräparat und B-Vitame gegeben. Nicht alles gleichzeitig, sondern nach Bedarf und Untersuchungsergebnis.

    Junge Hunde/Welpen ernähre ich auch pülverchenarm, nur einmal habe ich Micromineral bzw. Grünlippmuschelpulver zugefüttert, weil ich es geschenkt bekam. Geschadet hat es zumindest nicht.

    Geht denn sein bisheriger Name nicht?

    Ich würde in der Vorfreude an den neuen Hund an ihn immer mit bisherigem Namen denken, der wäre dann schon mit seiner Persönlichkeit verbunden. Schon bei Welpen ändere ich ihn nur, wenn er überhaupt nicht zur Persönlichkeit paßt.

    Ja, kannst Du. Damit läßt sich auch mal was aromatisieren, was sonst weniger gern gefressen wird. Und im Winter tut meinen Hunden, die Laktose gut vertragen, auch etwas warme Milch mit Honig gut.

    Ich bin ganz froh, daß Matti sich wider Erwarten doch noch zu einem einigermaßen vernünftigen Hund ausgewachsen hat. Der war als Welpe und Junghund echt heavy drauf und hat alle zur Weißglut getrieben. Frauchen durfte es ausbaden und den Buckel hinhalten, wenn Mattilein 1) die Pflanzen ausbuddelte, 2) den Zaun untergrub, um Nachbars in der Küche einen Besuch abzustatten 3) den Komposthaufen plünderte 4) dessen Inhalt in die Küche kotzte 5) den Couchtisch anfraß 6) den Teppich anfraß 7) diverse Bücher anfraß 8) den Mülleimer umschmiß und ausräumte 9) seine Zähne auch im menschlichen Direktkontakt nicht bei sich behalten konnte 10) seine Dreckpfoten im menschlichen Direktkontakt nicht bei sich behalten konnte usw. usw. :headbash:

    Den durfte man nie aus den Augen lassen, 10 Minuten Stille waren höchst verdächtig. Sehr verhaltenskreativ, der hatte auch vor nix Angst oder ließ sich einschüchtern. Überaus anstrengend, aber auch sehr befriedigend zu sehen, daß er jetzt mit 3,5 Jahren zu einem echten Verlaß-Hund herangereift ist. Wer hätte das gedacht! Meine kleine Wildsau vermisse ich manchmal aber schon ein bißchen.... :D

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    Jedoch muss ich dir wieder sprechen, denn wenn ich einen Erziehungsfehler mach, habe ich einen Kampfzweig der mit seinen 1,5 Kg nicht wirklich gefährlich ist, eher nervig. Mache ich bei einem Pit Fehler, habe ich einen Hund mit einer enormen Beisskraft. Allerdings halte ich auch nicht den Pit Bull für gefährlich, genauso wie zB Rottweiler (die die ich kenne sind alle lammfromm gewesen) sondern die Menschen sind das Problem

    Das ist ein Irrtum. Auch kleine Hunde können z.B. streichelnden Kindern im Gesicht sehr üble Verletzungen beibringen, so geschehen in der Nachbarschaft. Und ich mußte als Teenager miterleben, wie ein Hundezwerg einen Motorradfahrer zum Sturz brachte. Das hätte für den tödlich enden können. So trug "nur" der Hund eine gebrochene Wirbelsäule davon. Erziehungsfehler sind nicht erst ab einer bestimmten Hundegröße potentiell gefährlich.

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    Dann sollten die Leute aber auch in der Lage sein, einen Standard anzupassen und nicht Tiere in eine optische Perfektion zwingen wollen, die nur fuer's menschliche Auge perfekt ist. (und damit einem Standard entspricht...)

    Das ist gefühlte hundertmal erklärt worden. Auch Dir.