Beiträge von Quarus

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    Mich würde interessieren, wie JEDER CM Gegner, mit einem Hund, der ein Härtnerfall bei CM ist, mit so einen Härtnerfall umgehen würde. Ich möchte Therapie und Vorgehensweise erläutert bekommen und das Verhalten des Hundes erklärt bekommen. Denn, wer A sagt, muss auch B sagen.

    Nochmals, was wäre das korrekte Vorgehen (explizit nach Beispiel) bei gezeigten Härtnerfällen?

    Mal ein Arbeitsvergleich:

    Cesar Millan und Holly
    3. Teil, Rütter und Aki

    Ich gehe lange nicht voll mit Rütter konform, beide Beispiele illustrieren aber schön die gegensätzlichen Ansätze in Präsentation und Arbeit mit "Härtnerfällen".

    Ich verstehe bis zu einem gewissen Grad Deine Aufregung, aber welche Hilfe genau suchst Du?

    Patellaluxation ist keine schöne Diagnose, aber auch kein Todesurteil. Viele Kleinhunde haben damit zu kämpfen, aber die Veterinärmedizin bietet gute Behandlungsmöglichkeiten an. Ich würde an Deiner Stelle so schnell wie möglich einen Termin bei einer renommierten Tierklinik mit einem guten Orthopäden (gibt es in Hamburg bestimmt) machen und wenn notwendig, zeitnah operieren lassen. Bis dahin in Absprache mit dem TA den Hund medikamentell behandeln und halt strikt schonen.

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    Was ich mich nach wie vor Frage:
    In einem Interview sagte er mal, dass er diese ganzen Hilfsmittel nicht kannte, bevor er in die USA kam und auch nicht mit Ihnen gearbeitet hat - wo und wie hat er dann den "korrekten" Umgang mit Ihnen gelernt, den er dann angeblich den Besitzern beibringt?

    Also zumindest bei dem Halti, das er vor 2 oder 3 Folgen verwendet hat: gar nicht. Null Plan, was das soll und total falsch verschnallt und angewendet. Das hat er den Besitzern als Lösung ihrer Probleme präsentiert, es kam nicht von denen.

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    Wenn ich meiner Bande den Mageninhalt des Pansens meiner Schafe dahinkippe, dann lecken die ein bisschen an der Brühe, verziehen das Gesicht und verkrümeln sich.

    Interessant. Als ich mal einen Rehpansen hatte, wurde jeder Krümel der hellgrünen Pampe noch vom Gras abgeleckt.

    Das hat nicht viel zu besagen. Junge Hunde "schiessen" eher, bevor sie "anlegen". Sie können also durchaus schlank aussehen und trotzdem zu schnell Gewicht zulegen. Wägen ist besser als Handauflegen.

    Was Deinen Hund angeht, keine Ahnung. Kommt er eher nach dem kleineren Shar Pei oder nach dem größeren Bullmastiff? Er könnte früher oder später die Geschlechtsreife erlangen, und dann ist das Hauptwachstum vorbei, die Wachstumsfugen schließen sich hormonbedingt. Auslegen wird er dann noch, aber nicht in Größenordnungen.

    Zum Vergleich: meine Boxerrüden, die größenmäßig zwischen beiden Rassen stehen, haben mit 7 Monaten ca. 22 - 23 kg gewogen und als erwachsene Hunde 32 bis 35 kg. Widerristhöhe 61 bis 63 cm, offiziell gemessen.

    Ich hätte soooo gern ein Pferd und dafür richtig exakt reiten gelernt - am liebsten western. Vor dem Studium war ich ja in einem Gestüt und schon der Umgang mit Pferden war ein Traum. Aber auf vielen Hochzeiten tanzen geht einfach nicht. Der Hundesport nimmt meine Freizeit schon genug in Anspruch, hätte ich noch ein Pferd, würden wohl Hund und Pferd gleichermaßen zu kurz kommen. Und halbe Sachen liegen mir nicht.

    Und meine "Weltreisen" gibts auch nicht mehr. Wenn ich wegfahre, dann mit Hund oder nur wenige Tage, für die ich der Fremdbetreuung vertraue.

    Gibt es denn schon ältere Nachzucht von der Hündin, die sie nach dem "Trauma" aufgezogen hat? Wenn es wirklich ein interessanter aktueller Wurf ist, würde ich versuchen, mehr über die Entwicklung der Vorgänger-Welpen zu erfahren. Bedenklich finde ich allerdings auch, daß der in Frage kommende Junghund bereits 5 Monate Gelegenheit hatte, dieses ungerechtfertigte Mißtrauen der Mutterhündin anzunehmen. Und ist es eine Rasse, in der die Zuchtzulassung eine Wesensüberprüfung beinhaltet? Auch wenn Du schreibst, daß die Hündin nur im Haus so mißtrauisch ist, würde mich doch interessieren, wie ihr Verhalten von anderen eingeschätzt wurde.

    Die 200 g Obst/Gemüse früh und abends kannst Du bedenkenlos geben. Ist ja als Sattmacher gedacht. Mir kommt der Futterplan nur ziemlich einseitig vor. Oder wird er noch ergänzt? Viel Quark/Käse KANN auch zu weichem Kot führen, das ist aber von Hund zu Hund unterschiedlich.