Und von Rütter wurde wieder gut erklärt, warum er die entsprechenden Ratschläge gab. Ich konnte ihm nur zustimmen. ![]()
Beiträge von Quarus
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Wenn Du nur aus Spaß an der Freude suchen willst, kannst Du das problemlos selbst gestalten. Da Dein Ziel aber die spätere Prüfungsteilnahme ist, solltest Du Dich wirklich einer erfahrenen Fährtengruppe anschließen oder einen Trainer haben, der Dich anleitet und Deine Fortschritte überwacht.
Angefangen von der zu entwickelnden Triebstimmung, über geeignetes Gelände, bis zu der dem Hund angepaßten Methodik gibt es viele Kriterien, die zu beachten sind. Und wo man sich als Einzelkämpfer arg und langfristig vertun kann.
Ja, Du kannst alle Stufen der Abt. A in IPO als separate Prüfungen führen, nennt sich dann FPr. 1, 2, 3. Die hohe Kunst sind dann FH 1 und 2, da muß der Hund schon wirklich was können.
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Schön wenn bei euch Boxer gesund sind, hier ist das nicht oft der Fall. Sicher es gibt immer solche und solche Linien, bei jeder Rasse. Nur sehe ich den Großteil der Boxerpopulation eben nicht als gesunde Rasse an.
Der Großteil der Boxerpopulation besteht nach den Worten eines TA aus "boxerähnlichen Gebilden". Das da nicht viel Gesundheit zu finden ist, sollte klar sein. Aber dieses pauschale "Krankreden" auch einer Teilpopulation, in der seit Jahrzehnten erfolgreich mit aufwändigen Monitoringprogrammen gearbeitet wird, kann ich nicht unkommentiert stehenlassen.
Das wäre nichts anderes, als würde ich behaupten, schxxxxegal, wie MDR+ oder MDR- kombiniert werden, Collies fallen wie die Stubenfliegen nach jeder Medikamentengabe tot um. Also grundsätzlich Finger weg von Collies!
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Und nochmal: Selbst wenn der Halter die volle Schuld daran hätte, dass die Hunde auf dem Platz waren, rechtfertigt das kein Stück mehr oder weniger den Schusswaffengebrauch. Den rechtfertigt einzig und alleine die Gefahr, die diese Hunde in dem Moment darstellen.
Hinter den Polizisten zu stehen WEIL der Halter Schuld ist (oder eben nicht), ist hier also vollkommen unsinnig. Man kann hinter der Entscheidung der Polizei stehen, weil man ihnen vertraut (oder weiß), dass die Schüsse nötig waren. Alles andere hat ansonsten "andere Hintergründe", die aber mit dem Fall nichts zutun haben.
Danke!
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Wenn ich wüßte, das sie das von Hunden und dem TV fernhält, würde ich das Silberscheibchen sogar kaufen!

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Boxer wären mir einfach zu krank. Ich habe über einen befreundeten Boxerklub recht viele Boxer kennen gelernt. Die meisten liefen im Schutzdienst und waren mehr oder weniger aufgeschlossen zu fremden. Aber die wenigsten sind älter als 9 Jahre geworden: Herz, Krebs, Spandylose ect. Kaum einer war gesund. Eine Boxerhalterin sagte dazu: tja entweder man will einen gesunden Hund oder man will einen Boxer. Das gehört halt dazu.Komisch, wir haben einen jährlich zwischen 11 und 13 Jahren variierenden Altersdurchschnitt der versterbenden Boxer. Sehr selten, daß ein verunfallter Hund diese Statistik auf unter 9 Jahre drückt. Scheinen komplett unterschiedliche Populationen zu sein... zumal alle unserer Vereinshunde untersucht sind und keiner bezüglich HD, Herz oder Spondylose einen Zucht oder Sport beeinträchtigenden Wert hat. Krebs kommt im hohen Alter natürlich vor!
Ich finde es immer befremdlich, wenn die eigene Rassen(gruppe) auf Kosten einer anderen Rasse "gepuscht" werden soll.
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Die meisten Nachkommen meines Quarus (Kör- und Leistungszucht, selbst Körung B und VPG3) leben als Familienhunde, z.T. in Familien mit 3 kleinen Kindern. Entsprechend ist da das Besuchsaufkommen. Macht keinerlei Probleme, zumal die Hunde es von klein auf gewöhnt sind.
Das "Mißtrauen" des Boxers beschränkt sich auf ein gewisses Territorialverhalten, das sich aber gut steuern läßt. Besucher, die Willkommen geheißen werden, fängt ein Boxer mit ziemlicher Sicherheit an, eher zu akzeptieren und mit Zuneigungsbekundungen zu überhäufen, als 90 % anderer Rassen!
Ich hatte gute Bekannte, die sich einen Spaß draus machten, meine Hunde immer so ein bißchen zu "tücken", um eine Reaktion herauszufordern.
Ich hätte mir manchmal gewünscht, meine Boxer wären nicht so schafsfromm gewesen und hätten sie wenigstens mit einem leichten Lefzenkräuseln in die Schranken gewiesen. Aber nein, das waren ja "Freunde", da ließ man sich necken... Frauchen mußte einschreiten und Hundi vor den Neckereien retten. Denn Freunde und Familie - da ist ein Boxer einfach loyal und geduldig.Boxer lieben Action, mit Kindern zu toben und im Familienleben voll mit rumzuwuseln, ist ihre Welt. Bei einem jungen Boxer (und sie bleiben im Kopf lange jung!) kann das beidseitig zu Problemen führen. Der Boxer findet und lernt keine Ruhe, die Kinder müssen bei körperbetonten Boxer-Spielen standfest und dürfen nicht wehleidig sein, denn Umrempler, auch blaue Flecke werden vorkommen! Es kann dauern, bis Kinder und Boxer begriffen haben, daß sie sich bei aller Spielfreude etwas zurücknehmen müssen! Elternmanagement ist da permanent gefragt. Dafür verzeiht ein Boxer auch kleine Ungeschicklichkeiten und neigt nicht zu impulsiven Abwehrmaßnahmen, erschrickt sich auch nicht so leicht.
Gesundheitlich kann man viel tun, um böse Überraschungen zu vermeiden. Für mich kommen ganz klar nur im VDH gezüchtete Hunde in Frage, aus dem Boxerklub Münschen oder dem wesentlich kleineren Internationalen Boxerclub. Nur da kann ich mir verläßliche, mehrere Generationen und Verwandtsschaftsgrade umfassende Gesundheitsergebnisse ansehen. Nur da werden über Ausdauerprüfungen, Zuchttauglichkeitsprüfungen und Leistungsprüfungen Zuchthunde selektiert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gewünschte Eigenschaften vererben. Gerade was das Wesen, den Charakter angeht, ist die "Zucht" mit unsicheren, ängstlichen, nur dem subjektiven Geschmack des Besitzers genügenden Hunden absolut verantwortungslos - gerade, wenn solche Hunde dann in Familien verkauft werden.
Ob man letztlich einen Hund mit betonter Leistungsabstammung kauft, der aktiv Hundesport machen soll, oder eine Zucht ohne solche Ambitionen wählt, die bevorzugt eher ruhigere Boxer züchtet, ist Geschmackssache, solange die Grundvoraussetzungen bezüglich Gesundheit und Charakter der Elterntiere stimmen.
Boxer aus dem Tierheim, da habe ich gemischte Gefühle. Eher selten wird man verläßliche Informationen zum Vorleben bekommen, und eher selten stammen diese Hunde aus einer Zucht, die wesensstarke Hunde hervorbringt. Wenn kleine Kinder im Spiel sind, ist mir das Risiko zu groß!
Fast alle Boxer, die ich kenne oder kennengelernt habe (und das sind in mehr als 30 Jahren einige Hundert), sind prima Familienkumpels, solange ihre Grundbedürfnisse nach Beschäftigung, Erziehung und Zuwendung erfüllt werden!
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na ja, Freigeist, sicherlich hast Du auch Recht.
Aber erst lässt sich MMN bei Rudelst.eu tränenreich verabschieden, da sie sich durch die unerlaubte Veröffentlichung bei YT und Verfolgungen dazu getrieben sieht.
Und dann diese Zeilen auf ihrer HP.
Finde ich persönlich nicht gerade angenehm und ehrlich.
Da sind wohl zwei übersteigerte Egos aufeinandergeprallt. Und dieser Doppelbesatz konnte auf Dauer nicht funktionieren.

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Unglaubliche Hasstiraden sind das Eine. Aber völlige Unfähigkeit zur Selbstkritik und Legitimation einer maßlosen Gewaltanwendung aus Corpsgeist sind das andere Extrem.
Beides macht mich betroffen und läßt mich die Zukunft in einem schwarzen Licht sehen.