Beiträge von Quarus

    Die Art der Fütterung, Wassergabe und Haltung hängt für mich zusammen. Ein Hund, der TroFu kriegt, braucht zwingend die Gelegenheit, Wasser zu beliebiger Zeit und beliebiger Menge aufnehmen zu können. Ein JUNGER Hund muß nicht alle 4 oder 5 Stunden raus, sondern dann, wenn ER muss, und das kann zweimal innerhalb einer Stunde oder einmal in 6 Stunden (über Nacht z.B.) sein.

    Ich halte es ehrlich gesagt schon für sehr bedenklich, einem mit TroFu gefütterten, sehr jungen Hund das Wasser nur rationiert zu gönnen. Kein Wunder, daß sie Durstphasen hat und dann Wasser unkontrolliert aufnimmt - und wieder ausscheidet. Das ist nicht nur für Dich als Besitzerin unschön, der Wassermangel kann sich auch schädigend auf die Nieren auswirken!

    Sieh zu, daß Du aus diesem Teufelskreis rauskommst. Laß das Wasser stehen, laß sie trinken, gehe dafür oft und öfter raus. Das TroFu kannst Du einweichen, dann nimmt sie damit schon einen Teil des notwendigen Wassers auf. Wenn sie die Sicherheit hat, jederzeit Zugang zu Wasser zu haben, normalisiert sich hoffentlich ihr Konsum, und damit die Pinkelhäufigkeit. Den Hund dursten zu lassen, um ihn zur Stubenreinheit zu zwingen, ist jedenfalls keine Lösung.

    Zitat

    Fußgänger die geradeaus auf dem Fußweg laufen haben Vorfahrt gegenüber einem abbiegenden Auto, dass den Weg kreuzen will.
    Das fehlende Blinken schließt nochmal zusätzlich eine Mitschuld der Fussgänger aus, da sie nicht mit dem Kreuzen des Autos rechnen könnten.

    Wenn man mal außer acht lässt, dass der Fußgänger in diesem Fall ein Hund ist, der möglicherweise angeleint hätte sein müssen, liegt die Schuld ganz eindeutig zu 100% beim Autofahrer.

    Das ist meiner Ansicht nach der Knackpunkt. Ein Autofahrer muß das Verhalten von Menschen einschätzen können, nicht das von Hunden, Katzen oder Federvieh, welche sich in der Nähe der Straße aufhalten.... Dafür ist deren Besitzer verantwortlich!

    Ich würde es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, sondern froh sein, wie einigermaßen glimpflich alles abgegangen ist.

    Ich kenne es nur so: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Alle Hunde, bei denen ich das Vestibular-Syndrom miterlebt habe, konnten sich wieder erholen. Zumindest war es nicht die Todesursache.

    Ich drücke Deinem Hund die Daumen! Gute Besserung!

    Soweit ich mich an die Exemplare erinnere, die ich von einer Züchter-Freundin bekam, wird das schon erwähnt. Aber eher weniger banale Tipps zur Stubenreinheit, Leinenführigkeit etc., sondern relevante neue Erkenntnisse der Verhaltensforschung, Veterinärmedizin, Genetik, Ernährungskunde usw., die interessierte und vorgebildete Züchter/Hundefreunde ansprechen. Das Breeders-Special hat schon einen gewissen, zumindest populärwissenschaftlichen Anspruch, ist also kein Bouevard-Blättchen mit rührenden Hundegeschichten und -bildern.

    Ich vermute, die ständigen, wohlgemeinten Wechsel der Fütterungsart (trocken, Dose, frisch, gekocht) sind ein wesentlicher Teil des Problems. Der Magen/Darm-Trakt kommt überhaupt nicht mehr zur Ruhe und entwickelt Reizdarm/-magen-Symptome. Kurzfristige Lösungen im Sinne eines Futters, das plötzlich alle Probleme verschwinden läßt, halte ich deshalb für unwahrscheinlich.

    Ich würde übergangsweise eine leicht verdauliche, konstante, gekochte, pürierte Schonkost geben (Reis, Möhren, Fleisch), gleichzeitig eine Diagnostik einholen, ob womöglich bereits eine Gastritis/Enteritis/IBD/Pankreatitis etc. (Leber, Niere, Parasiten) vorliegt, und nach Absprache mit dem TA eine mögliche Behandlung mit anschließender Darmkur mit Symbiopet durchführen.

    Je nach dem Ergebnis muß das Futter aufgebaut werden. Und da würde ich mich von dem Konzept "Abwechslung" verabschieden und mir eine Ration vom Spezialisten einer Uni-Klinik zusammenstellen lassen, deren Komponenten langfristig nicht gewechselt werden.

    Freunde von mir haben es geschafft, durch strikte Diät eine im Alter von 2 Jahren sehr schwer unter IBD leidende Hündin bisher 7 Jahre lang in bestem Ernährungszustand und stabil zu halten. Vorher wurde auch alles Mögliche durchprobiert, bis der Hund auf 20 kg (jetzt 30 kg) runtergekommen war und es verdammt eng wurde. Dann fingen sie zu kochen an, eine konstante Ration mit Vitamin/Mineralstoffausgleich, und nach einer Reihe von kleineren Rückschlägen besserten sich die Symptome nachhaltig. Aber sie sind auch sehr konsequent und experimentieren nicht mehr herum.

    Das Naturschutzgesetzt grenzt die Nutzung in Bezug auf Bodenbrüter, Wild oder schützenswerte Biotope ein, wo es aber nicht greift, besteht immer noch das Recht des Eigentümers/Besitzers, zu erlauben oder zu versagen.

    In der Praxis wird solche Nutzung meist stillschweigend erlaubt, wenn aber schlechte Erfahrungen mit Hundehaltern gemacht wurden, kann sich der Landwirt die Nutzung als Hundewiese auch zu Recht verbitten. Wir haben das z.B. getan, als auf Flächen für Exakt-Düngungsversuche kiloweise Hundekot und Pferdeäpfel über Winter abgeladen wurden.

    Seit gestern werden zu meinem festen Bestand Calcium Frubiase-Ampullen gehören. Himmel, was war ich froh, noch so ein abgelaufenes Ding zu finden, als mein Matti sich nachmittags mit einem Wespennest angelegt hat. Kein TA im Umkreis von 30 km erreichbar! Die Ampulle hat seinen Kreislauf gottseidank stabilisiert. :gott:

    Jetzt kommt eine Packung in die Haus-Apotheke.