Unter vertrauten Freunden bzw. untereinander wird ganz anders gespielt von meinen Rüden, als mit Fremden. Mit Freunden gibt es viel körperbetontes Gerangel, viel Hinwerfen und sich Herumzerrenlassen, wechselndes Rollenspiel mit Verfolgen und Verfolgtwerden. Sehr derb, sehr laut, aber absolut entspannt. Da muß ich keine Angst um Kippen haben. Oft endet eine Spielsequenz mit kurzem, wechselndem Aufreiten des Einen, das der Andere völlig gleichmütig und entspannt als bekanntes Ritual akzeptiert. Ein paar Minuten später praktiziert er es dann beim Spielkumpel genauso.
Mit Fremden wird sehr viel höflicher und vorsichtiger gespielt. Die Gesten zur Spielaufforderung sind sehr deutlich, es wird der Wunsch auf Abstand respektiert oder nach Wunsch ein Rennspiel statt eines Raufspieles initiiert. Dafür läßt sich Matteo auch vom neuen Spielpartner verfolgen, um ihn in Stimmung zu bringen. Speziell fremden Mädels und Welpen gegenüber ist er vorsichtig und nimmt sich zurück, um nur ja Akzeptanz als Spielpartner zu finden.
Kritisch ist der Kontakt zu etwa gleichstarken, gleich energischen, gleich alten Rüden. Kann gutgehen, kann aber auch in ein Raufen ohne Beschädigungsabsicht abgleiten - was ich nicht möchte und deshalb das Spiel abbreche bzw. umlenke.