Ich habe nix davon geschrieben. Da ist was beim Zitieren schiefgegangen.
Beiträge von Quarus
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@Quarus, es ist schön, dass es diesen Hunden wohl trotz kurzer Nase gut geht.
Aber warum müssen sie überhaupt eine kurze Nase haben?
Es gibt mehr negative Punkte die mir (und Tierärzten) dazu einfallen, als das es positive Punkte geben wird.Oder fällt dir ein Grund ein warum eine Nase dermaßen kurz gezüchtet werden muss?
"Dermaßen kurz" sind sie ja nicht, sonst könnten die Hunde nicht erfolgreich im Sport geführt werden. Aber ich gebe Dir recht, sie dürften gern länger sein. Der Standard sagt sinngemäß "mächtig in allen 3 Dimensionen" zum Fang. Und dazu gehört auch die Länge, Es scheint aber so, als sei Tiefe/Breite und Länge negativ korreliert. Und in der permanenten Angst vor "Typverlust" wird eher der übertypische Hund über die Standardforderung hinaus geduldet.
Zweiter Aspekt ist, daß Trends schon seit den 90er Jahren von den großen Züchtern in Fr, I, Sp gesetzt werden, wo Gesundheit und Funktionalität nicht obligatorisch bei allen Zuchttieren überprüft wird. Es wird von den maßgeblichen Züchtern/Richtern für den Ausstellungserfolg gezüchtet, und da stören zusätzliche Kriterien wie "Gesundheit", "Leistungsfähigkeit" und "Wesen" leider häufig nur. Wer da mithalten will, kommt als Jungzüchter nur zu oft in Versuchung, selbst Übertyp zu bevorzugen.
Ein Grund mehr, warum ich am Hundesport als Korrektiv zum Übertyp festhalte, auch wenn kein Mensch mehr erwartet, daß der Boxer als Diensthund Furore macht.
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Ich halte für mich einen klar denkenden Menschen und verstehe den Spruch eher so, es zu verniedlichen das diese Rasse eben keine Schnauze hat.Man kann selbstverständlich der Meinung sein, daß die Schnauze zu sehr verkürzt wurde. Der Meinung bin ich bei verschiedenen Hunden auch. Aber ihnen die Schnauze gleich ganz abzusprechen, ist weit übers Ziel hinausgeschossen.
http://de.working-dog.eu/dogs-details/5…Boy-von-Santana
Das ist z.B. der Vater meines Matteo, und die Nase ist schon sehr kurz. Nichtsdestotrotz brachte dieser Hund verläßlich über Jahre Leistung und vererbte diese Leistungsbereitschaft und -eignung auch. Die Griffe von ihm selbst und seinen Nachkommen sind wie Schraubstöcke. Der Sturschädel ist auch boxertypisch.
Oder dieser Hund: http://de.working-dog.eu/dogs-details/9…mil-vom-Aufwind
Der amtierende Deutsche Meister. Kenne ich seit Welpenzeit gut. Leistungsbereit, gesund, kurze Nase.
Oder dieser alte Freund: http://de.working-dog.eu/dogs-details/3…n-Tau-von-Felix
Wichtig ist, die Leistungsforderung, Sportprüfung und Zuchtprüfung (Ausdauer), keinesfalls aufzugeben. Das ist die beste Möglichkeit, der Übertypisierung Einhalt zu gebieten. Leider steht D da ziemlich allein da.
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Beim Mops frage ich mich, warum angesichts seiner vermuteten chinesisch/asiatischen Herkunft nicht eine Begleithundrasse wie z.B. der Tibetspaniel für die Kreuzungsversuche gewählt wurde. Da ist mit Sicherheit mehr "Blutanschluß" vorhanden als zu Vollblutjägern wie Jach Russel oder Beagle.
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Das ist mir klar aber die Rasse hat schlimmere Probleme Siehe Herz.Warum schreibst Du dann so etwas?
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Es ist aber der Rollwiederstand, der überwunden werden muß. Dieser Widerstand kann bei einem Schlitten schon bei geringerem Gewicht erreicht werden.
Hunde wurden früher zum Arbeiten gehalten. Da hehörte der Betrieb von Tretmühlen, Butterfässern, Wagenziehen etc dazu. Heute wird gejammert, daß der Wegfall der ursprünglichen Nutzung zu Qualzucht verführt. Unter diesem Gesichtspunkt finde ich jede Aktivität, die einen gesunden, leistungsfähigen Körper erfordert, begrüßenswert. Und wenn das für Rassen, die lange auf kurze, dafür explosive Kraftentfaltung gezüchtet wurden, wie das bei vielen Doggenartigen der Fall war, Weight Pulling ist - o.k. Meins wäre es auch auch nicht, aber ich bin nicht der Nabel der Welt. Gut aufgebaut, gönne ich jedem Besitzer den Spaß, einen erfolgreichen Hund zu haben.
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Der Hund ist vom Vermehrer...
Ich lieeeebe ja dann solche Sprüche "Die RASSE hat ein Problem mit dem Herz!". Klar, wenn jeder boxerähnliche Hund egal welcher Herkunft ganz einfach dazugezählt wird.... da kannste als Klub Kopfstände machen - in der öffentlichen Wahrnehmung sind halt alle krank.
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Das ist mir klar aber die Rasse hat schlimmere Probleme Siehe Herz.
Lieber da auf Nase und Herz achtenGerade erst hat das Collegium Cardiologicum das Screening gelobt und den BK aufgefordert, die CC-Werte zu nutzen, die eine nochmalige Verbesserung der Herzstatistik gegenüber den strengeren Richtwerten des BK bedeuten. Sicher nicht, weil die Kardiologen ein Problem beschönigen wollen!
Das Problem, wenn wir schon darüber sprechen, ist a) die Vererbung von Spondylose, die noch völlig unklar ist und b) die Krebsneigung, an der auch geforscht wird, hoffentlich bald mit sichtbaren Erfolgen.
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Probleme gibt's halt nur im Sommer und da hat man Wasser und Kühl Halsbänder und man trainiert morgens oder Abends
Nach meiner Erfahrung hat das weniger mit der Empfindlichkeit des Hundes und mehr mit der des Besitzers zu tun. Da ist es wahlweise zu warm, zu kalt, zu naß, zu trocken, zu windig, zu drückend - das halbe Jahr eignet sich das Wetter angeblich nicht, den untrainierten, gern beleibten Liebling zu bewegen. Ich frage mich bloß, was die Hundebesitzer in den Mittelmehrländern machen, wo mehr Boxer als im Herkunftsland leben?
Wir trainieren oft mit Malis und DSH, und zugegeben, den Malis kann in Punkto Ausdauer kein Boxer das Wasser reichen, aber mit Rottis und DSH geht das durchaus - wenn das Training sinnvoll aufgebaut ist und die Anforderungen vernünftig gesteigert werden, sogar mittags im Hochsommer oder im Regen oder im Winter im Schnee. Anders ist das mit 15 bis 20 Hunden an einem Übungstag gar nicht möglich. Auch Prüfungen nehmen auf das Wetter keine Rücksicht. Und NEIN, uns ist in 20 Jahren noch kein Hund umgekippt oder sauer gearbeitet worden.