Auch bei anderen Rassen mit kürzerer durchschnittlicher Lebenserwartung werden nicht akute Erkrankungen, Unfälle, Haltungsfehler etc. rausgerechnet. Wenn schon, denn schon.
Beiträge von Quarus
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Also die Boxer die ich kenne sind so der Typ: "ich komme jetzt mal auf die Hundewiese um alle aufzumischen"
Ein sehr körperliches Spiel und immer auf der Suche nach einer kleinen Rauferei.Das trifft es gut. "Spaßraufer" eben. Was andere Hunde zu Recht nicht toll finden.
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Ach, die gegenteiligen Geschlechter eigentlich schon. Rüde und Hündin - da finden sich immer welche, die sich mögen und mit Begeisterung spielen. Nur Gleichgeschlechtliche sind nicht ohne. Meine Rüden haben sich von Hündinnen und Welpen quasi ALLES gefallen lassen, andere Rüden, wenn deutlich kleiner, wurden selbst bei Angriffen nach Möglichkeit ignoriert. Nur gleichwertige "Gegner" waren echt problematisch, da ging und gehe ich kein Risiko ein. Wobei mein Matteo und auch andere Rüden/Hündinnen auch beim eigenen Geschlecht recht freundlich sein können.
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Klingt, als würde sich da ein zukünftiger "Spaßraufer" entwickeln. Ich sehe es wie Du und würde es im Interesse BEIDER Hunde unterbinden, a) damit Theo nicht permanent getriezt wird und b) damit Carlos nicht vollends auf den Geschmack kommt.
Sind beide etwa gleichalt und gleichstark? Nach meiner Erfahrung ein potentielles Risiko für ein "Kippen" des "Spieles", das Theo wahrscheinlich schon nicht mehr als solches ansieht.
Carlos täte es gut, Kontakte zu älteren Hunden zu haben, die eine gute, klare Ansage machen und Frechheiten eines Jungrüden sanktionieren können. Meine Rüden haben da immer sehr von selbstbewußten Hündinnen profitiert.
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Man sollte denken, mit zunehmendem Alter und zunehmender Anzahl der Abschiede wird es leichter - aber bei mir ist das Gegenteil der Fall. Mir fällt es von Hund zu Hund schwerer, mich mit dem unausweichlichen Ende abzufinden. Mit dem Welpen auf dem Arm ist mir bewußt, daß unsere Zeit begrenzt sein wird.
Wenn mein Hund dann alt ist und sichtlich abbaut, versuche ich mich verstärkt mit dem Gedanken an den Abschied auseinanderzusetzen und quasi "vorzutrauern". Ich kümmere mich sehr bewußt um meinen Oldie und sehe jeden Tag als besonderes Geschenk an. Die große Belastung, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung im Sinne meines Hundes zu treffen, hat mir mein Quarus als letzter meiner verstorbenen Hunde zu meiner Erleichterung abgenommen. Obwohl sein recht plötzliches Herzversagen im ersten Moment ein großer Schock war, konnte ich mich relativ schnell fassen und seinen Tod akzeptieren.
Alle meine Lieblinge kann ich im eigenen Garten beerdigen. Ich habe keine Tafel und keine Blumen. Denn in meiner Erinnerung sind sie immer noch bei mir, sie schlafen nur.
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Mein Matteo ist eigentlich sehr verträglich - der bei weitem verträglichste unter den fünfen, die ich hatte. Er mag alle Hunde und bemüht sich auch, deren Spielverhalten zu entsprechen.
Ich hatte aber auch eine Hündin, die alle Hunde, die sie nicht aus ihrer Junghundzeit kannte, vehement ablehnte. Alte Freunde wurden zumindest geduldet, an neuen hatte sie kein Interesse und verdeutlichte das im Zweifel sehr drastisch.
Die anderen 3 waren Zwischenstufen, wobei meine Hündinnen keine Welpen mochten und meine Rüden keine potentiellen Konkurrenten. Rasse war eher egal.
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Unter vertrauten Freunden bzw. untereinander wird ganz anders gespielt von meinen Rüden, als mit Fremden. Mit Freunden gibt es viel körperbetontes Gerangel, viel Hinwerfen und sich Herumzerrenlassen, wechselndes Rollenspiel mit Verfolgen und Verfolgtwerden. Sehr derb, sehr laut, aber absolut entspannt. Da muß ich keine Angst um Kippen haben. Oft endet eine Spielsequenz mit kurzem, wechselndem Aufreiten des Einen, das der Andere völlig gleichmütig und entspannt als bekanntes Ritual akzeptiert. Ein paar Minuten später praktiziert er es dann beim Spielkumpel genauso.
Mit Fremden wird sehr viel höflicher und vorsichtiger gespielt. Die Gesten zur Spielaufforderung sind sehr deutlich, es wird der Wunsch auf Abstand respektiert oder nach Wunsch ein Rennspiel statt eines Raufspieles initiiert. Dafür läßt sich Matteo auch vom neuen Spielpartner verfolgen, um ihn in Stimmung zu bringen. Speziell fremden Mädels und Welpen gegenüber ist er vorsichtig und nimmt sich zurück, um nur ja Akzeptanz als Spielpartner zu finden.
Kritisch ist der Kontakt zu etwa gleichstarken, gleich energischen, gleich alten Rüden. Kann gutgehen, kann aber auch in ein Raufen ohne Beschädigungsabsicht abgleiten - was ich nicht möchte und deshalb das Spiel abbreche bzw. umlenke.
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Das Problem ist, die Verdauungssäfte ziehen den Weichmacher aus dem Plastiknetz. Es wird dann starr und scharfkantig und kann den Darm wie mit einem Messer oder Glasscherben verletzen. Ich wäre auch in eine TK gefahren oder hätte zumindest ein Pfund Sauerkraut fressen lassen....
Hoffentlich geht das gut aus, ich drücke die Daumen!
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Hmm zum Thema Ausdauer beim Boxer, meine Eltern wollen ihren vielleicht als Deckrüden zur Verfügung stellen und laut ansässigem Boxerklub benötigt der Hund für die Zuchtzulassung einen 20km Ausdauertest am Fahrrad
Richtig. Wobei das für einen normalen Boxer ohne aufwändiges Training leicht zu schaffen ist.