Jemand, der einen "Gnadenhof" führt, darf sich jähzornige Ausraster einfach nicht erlauben. Von dem erwarte ich soviel Selbstbeherrschung, dass er ohne die Diskussion über Schuld von Hund oder Huhn einfach eine Fehleranalyse macht und zukünftig solche Unfälle verhindert. Ich habe null Verständnis für mehrfaches Treten, wenn es ganz klar nicht darum geht, in einer Extremsituation nicht noch in letzter Sekunde das Leben des Hahnes zu retten, sondern einzig und allein seinen Ärger mittels Schmerzzufügung am Hund abzureagieren.
Das ist bei Ottonormalhundehalter arm, und bei einem Gnadenhofbetreiber einfach jämmerlich. Man kann von einem erwachsenen Menschen einfach erwarten, dass er Massiv Schwächere, ob Kind oder Tier, nicht als Blitzableiter seiner Aggressionen missbraucht.
Zusammen mit der geschilderten Tieranhäufung ohne ausreichende Zeit, sich um Sicherung und Versorgung über das Nötigste hinaus zu kümmern, wäre das für mich Grund genug, das Veterinäramt zu informieren.