Ich denke, Du wirst dann besser jemanden mit einem hochgehaltenen Schild dabeihaben müssen, auf dem steht, dass es kein normales, sondern ein Signalhalstuch ist. Und was es bedeuten soll. Die Idee geistert seit Jahren durch Foren und hat sich nicht durchsetzen können. Davon abgesehen wünsche ich erst mal grundsätzlich keinen Hundekontakt und erlaube es auch meinem Hund nicht, bevor ich nicht mit dem anderen Hundebesitzer gesprochen habe. Für normale Höflichkeit braucht es kein gelbes Halstuch. Unhöfliche Leute würde es zudem eh nicht interessieren.
Beiträge von Quarus
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Von RC zu rohem Fleisch, und das von jetzt auf gleich ist schon eine heftige Belastung. Nicht umsonst wird überall in der Tierhaltung ein LANGSAMER Futterwechsel als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt! Nur das "heilige Barfen" hat das nicht nötig....
Also geh besser einen oder zwei Schritte zurück, koche das leicht verdauliche (KEin Bindegewebe wie Euter, Lunge oder Knorpel etc.) Fleisch an, schneide es klein, vermische es mit reichlich magenschonendem, weichgekochtem Reis, schleimig gekochten Haferflocken oder feinem, frischem Kartoffelstampf und laß Deinem Hund ein paar Tage Zeit, daß sich Magen und Darm an die neue Form der Fütterung gewöhnen können. Wenn Gemüse, dann auch leicht gegart und püriert, und es schadet auch nicht, wenn Du mindestens zweimal täglich fütterst. So eine Mischung solltest Du auch ein paar Tage konstant geben und die Komponenten nur langsam wechseln.
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Für mich ist nicht eine bestimmte Summe Geld ausschlaggebend, sondern der unbedingte Wille, seiner Verantwortung für ein völlig abhängiges Tier nachzukommen, von dem man bisher seinen Nutzen (auch emotional) hatte.
Ich habe ein paar Tausender auf der hohen Kante und kann ohne Einschnitte Geld für eine größere OP lockermachen, durch einen bescheidenen Lebensstil auch höhere laufende Kosten stemmen. Dafür verkneife ich mir auch das Pferd, das ich mein Lebtag lang haben wollte, große Reisen, schicke Wohnung, teure Events, luxuriöser Wagen. Gibts alles nicht, ich mußte schon paarmal schuldlos wieder bei nahe Null starten und sorge deshalb dafür, daß meine Tiere auf ein Polster vertrauen können. Das beruhigt mich auch.
Wo eine Familie oder Kinder beteiligt sind, geht diese Ausrichtung natürlich nicht, oder wo objektive Gründe das Ansparen eines Betrages X verhindern. Auch diese Menschen haben ein Anrecht darauf, im Rahmen des Vernünftigen die Freude der Hundehaltung erleben zu dürfen.
Was ich aber absolut nicht tolerieren kann, ist eine "Nach mir die Sintflut"-Mentalität, wenn nur im Augenblick gelebt wird und die Vorsorge nicht mal gedanklich durchgespielt wird. Wenn es einfach keinen Plan B gibt, falls eine akute größere Ausgabe infolge Krankheit oder Unfall des Hundes erforderlich wird. Wenn Viech auf Viech angeschafft wird und das große Heulen losgeht, weil die Spielzeuge es wagen, "kaputt" zu gehen. Wenn Krankheiten einfach negiert werden, um vom eigenen Unvermögen und Desinteresse abzulenken. Wenn nicht mal der Wille da ist, seinem kranken Tier wirksam zu helfen - und wenn es im Extrem das Beenden seines Leidens ist.
Da gibt es für mich keine Entschuldigung, DAS ist das Mindeste, was ein Tierhalter bringen MUSS. Ganz unabhängig davon, was er für teure Behandlungen bezahlen kann oder nicht. Er muß WOLLEN und sich KÜMMERN.
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Ich habe bei meinem alten Schwerenöter Lieblingsfleischwurst gekauft und das Fangen von Würfel gelehrt. Als die Gier und Erwartungshaltung konstant hoch war, kam in das mittlere Würfelchen eine kleine Tasche und da rein die Tablette.
Hapshapshaps - Tablette im Hund. -
Eben. Die Sonderrechte des Adels sind abgeschafft.
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Das Specific scheint Diät-Futter für verschiedene Krankheiten zu sein. Für einen gesunden Junghund finde ich es aus diesem Grund ungeeignet.
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Das Bosch finde ich keine wesentliche Verbesserung. Und ich halte auch nichts davon, einem wachsenden Hund das Protein erstens sehr knapp berechnet und dann noch in bescheidener Qualität zuzuführen, wie es im Bosch zu finden ist. Ein junger Hund muß Leistung bringen, nämlich Wachstum, Körperaufbau, und diese Futter sind für den Erhaltungsbedarf wenig aktiver erwachsener Hunde konzipiert.
Protein führt nicht zu überschießendem Wachstum, das tut ein Energieüberschuß.
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Ich würde auch ein Präparat mit garantiertem Silymarin-Gehalt aus dem Human-Bereich geben. Kommt unterm Strich auch günstiger, als der Verschnitt aus dem Tierbedarf. Und dann auch nicht aus der Drogerie, sondern aus der Apotheke. Umgerechnet auf den Wirkstoffgehalt fährt man damit günstiger, auch wenn das Mittel erst mal teuer erscheint.
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Du reduzierst wieder auf die Äusserlichkeiten. Mindestens genauso wichtig ist das Wesen, Charakter, Temperament, Nervenstärke etc. des Hundes. Gerade bei Gebrauchshunden, die ursprünglich auf grosses Selbstbewusstsein, Arbeitsfreude, Mittlere Reizschwelle, Temperament selektiert wurden, ist es katastrophal, wenn die Auswahl nach Leistungsveranlagung und ausgeglichem Wesen durch Vermehrer einfach ignoriert wird. Nur zu oft resultieren daraus Nervenwracks, die mit ihrer Umwelt nicht klarkommen und den Ruf der Rasse ruinieren. Dann werden alle in einen Topf geschmissen und auf eine Liste gesetzt. Heissen Dank an die Vermehrer!
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Da wäre ich wirklich nie drauf gekommen!