Beiträge von Quarus

    Ich hab die Sendung von gestern noch nicht gesehen, aber in den Kommentaren hier fällt mir auf, dass Unverständnis da ist, da die welpen nicht die Möglichkeit haben allein raus zu gehen bzw. dies nicht tun. Meine Frage jetzt, ist das wirklich schlimm? Die Frage ist ernst gemeint! Wir planen ja für nächstes Jahr einen Wurf. Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus, allerdings in der oberen Etage. Ein "Welpenzimmer" ist schon vorhanden (und ja wir verpaaren kontrolliert über den SSV, sämtliche Untersuchungsergebnisse liegen schon vor, es fehlt nur noch die Körung), wir haben eine große Terrasse (35 qm) vom Wohnzimmer aus wo die Welpen dann auch ihren Auslauf bekommen. In den Garten geht es allerdings dann nur mit unserer Hilfe (also runtertragen). Wäre das denn wirklich ein Problem? Hieße ja, nur Menschen die im Erdgeschoss wohnen mit Anschluss in den Garten wären "seriöse" Züchter.

    Sehe ich nicht so hart. Es macht eben u.U. enorm viel Mühe, und da besteht eher die Gefahr, fünfe gerade sein zu lassen und die Welpen halt "mal" drin zu behalten, wenn wenig Zeit da ist, das Wetter kippen könnte, irgendwas zeitgleich zu erledigen ist, der Rücken schmerzt usw.. Wichtig ist mir, daß die Welpen definitiv häufig und angemessen lange rauskommen, wie der Züchter das organisiert, ist seine Sache. Nur machen muß er es!

    Eine Terrasse ist sicher eine Möglichkeit für zwischendurch, grundsätzlich finde ich aber die Anregungen, die Welpen in einem mit Naturelementen gut strukturierten Gartenauslauf bekommen, als wertvoller, gerade auch im Hinblick auf die spätere Stubenreinheit, worunter ich auch Terasse und Balkon zählen würde.

    Also, ich meine jetzt eine FAmilie, die ungeeignet für den Mali ist. Der Mops oder Labrador passt doch einfach zu viel mehr Leuten als der Mali.

    Dann liegt es ja wohl nicht an Qualzucht, wenn Leute sich einen völlig ungeeigneten Hund holen. Für den Hund ist es dann eher Qualhaltung, wenn er seine angezüchteten, wertvollen Eigenschaften und Bedürfnisse nicht ausleben darf und im Extrem deshalb Verhaltensstörungen entwickelt.

    Hoffentlich muß ich die Zeit nicht erleben, in der jede Rasse zu "lieb, stumpf, anspruchslos und lethargisch" runternivelliert wurde, damit sich noch der letzte Couchpotatoe einen schnittigen "Arbeitshund" ins Kämmerchen sperren kann....

    @thinha

    Hast Du mal probiert, ihn vor dem Üben richtig naß zu machen? Also nicht bloß ein nasses Handtuch, sondern das Wasser bis auf die Haut einarbeiten, Brust, Bauch, Schultern, Rücken.

    Bei extremen Wärmegraden mache ich das speziell vor dem Schutzdienst, auch wenn der verkürzt wird, gibt mein Hund immer 200 % und ich kann schlechter einschätzen, wann es genug ist. Gut "gewässert" ist dann die Erholungsphase nicht länger als bei normalem Wetter. Aber die Feuchtigkeit darf wirklich nicht nur oberflächlich sein! Ideal ist es, wenn schon ein paar Minuten vor dem Üben gekühlt wird.

    Wir haben einen kleinen Fluß mit Badeeinstieg für die Hunde neben dem Platz, idealer geht's nicht.... =)

    Magnetball nach Scherk? Dein Hund lernt, daß er sich die Belohnung nur holen darf, wenn er exakt und aufmerksam arbeitet. Sie ist nicht dauernd für ihn sichtbar, er weiß aber, wo sie sich befindet. Hibbelei und Hochdrehen bringen keinen Erfolg mehr.

    Geht das überhaupt? Nur alle paar Wochen hüten? Ich nahm an, dass Hüten einer Ausbildung bedarf, wenn es mehr als Schafe scheuchen und stressen sein soll. Und Ausbildung kenne ich wesentlich zeitintensiver als alle 4 Wochen mal.


    Und Schuhwerk, dass leicht ausziehbar ist - in Haushalten mit trächtiger Hündin bzw. Welpen bestehen viele Züchter darauf, dass man die Schuhe draußen auszieht, bevor man rein kommt ... Sie haben berechtigte Angst, dass Besucher (die manchmal an einem Tag mehrere Züchter besuchen) Keime einschleppen, die den Wurf gefährden könnten.

    Das war ein Punkt, auf das "meine" Züchter Wert legten. SAUBERE Klamotten nicht nur wegen des vorteilhaften ersten Eindruckes, sondern als kleiner Hinweis, daß man damit in den letzten Tagen nicht 10 Hundewiesen und 5 Tierheime besucht hat.

    Je jünger die Welpen waren, um so penibler wurde auf frische Kleidung, saubere Schuhe, die ausgezogen wurden und gründliches Händewaschen geachtet. Und bevor der Aufschrei kommt: JA, es war ihnen und mir bekannt, daß damit keine hundertprozentige Sicherheit gegeben ist. Aber man braucht eine Infektion durch eine wirklich hohe Keimbelastung nicht auch noch zu forcieren...