Wahnsinn. Ankläger, Richter und Scharfrichter alle gegen einen einzelnen Hundebesitzer. Klingt wie aus einem fernen Land mit mittelalterlichen Rechtsformen. ![]()
Beiträge von Quarus
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Warum denn den der der Eltern? Es reicht doch der des eigentlichen Hundes? Wenn die z.b. Mutter ein Listi war, wird ja wohl kaum beim DNA Test des eigenen Hundes eine andere Rasse anzeigen? BZW wenn die Eltern nicht bekannt sind, geht es ja auch gar nicht.
Die Ordnungsbehörden haben den DNA-Test, nachdem ein paar Prozentpunkte Verwandtschat mit quasi jeder Rassengruppe bei fast jedem Hund rauskommt, nicht anerkannt. Das andere Behörden das tun, ist mir überhaupt schleierhaft. Das untersuchende Labor hat keine offizielle Lizensierung, keinen Nachweis, das die Ergebnisse stimmen, keinen Nachweis, ALLE aufgeführten Rassen hinsichtlich ihrer genetischen Ausstattung und der gerichtsfesten Abgrenzung voneinander feststellen zu können. Wenn es nur darum geht, einem Hundebesitzer einen unverbindlichen Tip zu geben, was in seinem Mix stecken könnte, ist das in Ordnung. Bei Fragen der definitiven Abstammung für Behörden, wo es um Verwaltungsakte usw. geht, ist das zu wenig, da nicht nachprüfbar und fehlerbehaftet. Wenn eine genaue Abstammung festgestellt werden soll, geht das nur über den Vergleich der DNA engst verwandter Hunde, die in Augenschein genommen werden können.
In dem speziellen Fall war es ein wirklicher Boxermix, kein umgelabelter, und das konnte zweifelsfrei über die Eltern nachgewiesen werden.
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Ich kenne den DNA-Test nur anders. Er wurde mal von einem mir bekannten Mix abgefordert, der angeblich Listi-frei war, aber den Typ hatte. Da mußte der DNA-Nachweis des Hundes UND seiner angeblichen Eltern vorgelegt werden, um die Abstammung von diesen Nichtlistirassen nachzuweisen.
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Der gesuchte Pit-Bull-Deckrüde wird's schon richten.

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Wenn Dein Hund einen solchen Leidensdruck entwickelt, würde ich wirklich über Psychopharmaka nachdenken.
Alternativ - vielleicht kann Dir jemand zu einem guten Tierhomöopathen in Deiner Gegend raten? Ich selbst glaube ja nicht dran, aber wer weiß....
Oder das Thundershirt bzw. diese Bandagen, die es gegen Angst gibt....
Jedenfalls würde ich keinesfalls den Hund in diesem Streß wegen eines Alltagswetters belassen. Auch nicht wegsperren und allein lassen, dann lieber die Medikamente.
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Ich weiß ja nicht, was für Verfärbungen auffällig sind und ob das Holz womöglich schon zu Faulen begonnen hat. Und was tief drinnen ist an Urin, das wird drin bleiben, abzüglich des Wasseranteiles und der gasförmigen Stoffe (Geruch), die in die Luft abgegeben werden. Wenn es ein geringwertiger Schrank ist, bei dem Dich dauerhaft auch der Gedanke an den Urin stört, entsorge ihn. Wenn es ein Schrank mit höherer natürlicher "Lebensdauer" ist, mußt Du entscheiden, ob Du ihn mit dem Wissen, was passiert ist, in der Wohnung behalten willst. Wie gesagt, ich würde ihn nicht wegschmeissen. Aber ich kaufe auch nur Möbel, mit denen ich den Rest meiner Tage zu leben gedenke...

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Wegen einmaligem Anpinkeln würde ich kein Möbel entsorgen. Wenn Du kannst, stell ihn luftig auf (draußen?) und laß ihn durchtrocknen und ausduften. Geschrubbt und alle oberflächlichen Folgen hast Du ja schon beseitigt.
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Meine Hunde dürfen knurren, ich bin stolz darauf, dass sie es können.
DAS finde ich ja heiß. Stolz darauf sein, von den eigenen Hunden angeknurrt zu werden...
Mir fiele da was ganz anderes ein... Was habe ich falsch gemacht, daß meine Hunde mich meinen anknurren zu müssen???? Und dann würde ich ganz fix überlegen, wie ich diese Fehlentwicklung korrigieren kann. Sonst müßte ich eines Tages wohl noch Stolz darauf entwickeln, daß meine Hunde eine Stufe weiter gehen und mich, rein erzieherisch natürlich, abschnappen, wenn ihnen was nicht paßt.
Von den eigenen Hunden angeknurrt zu werden, hat für mich was mit fehlendem Respekt und Vertrauen zu tun! Nichts, auf dessen Mangel ich stolz wäre...
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Ich war letzte Woche auf Usedom, und mir sind täglich hunderte Urlauberhunde aus allen Teilen Ds begegnet. Keiner hatte eine gelbe Schleife....
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Doch, für mich ist die Zucht von Wolfshybriden eine spezielle Form der Qualzucht. Diese Tiere haben keinen "natürlichen" Lebensraum, weder die Zivilisation, noch die Wildnis. Die Bedürfnisse des Wolfsanteiles nach Rudelleben mit Nachwuchs, gemeinsamer Jagd und Kontrolle eines riesigen Territoriums können genausowenig befriedigt werden, wie die Bedürfnisse des Hundes nach engstem Anschluss an den Menschen, Team"arbeit" und Verharren in teilweise dauerhaft juvenilen Verhaltensweisen. Wenn die Verpaarung von Hunden, wie dem Mops und dem Border Collie aufgrund der erwartbaren unvereinbaren Widersprüche zwischen den Haltungsansprüchen als Qualzucht gilt, dann erst recht eine Verpaarung zwischen Hund und Wolf. Nur, weil es in Einzelfällen gelingen mag, das Tier in einem grossen Gehege vom Stress der Zivilisation abzuschirmen, sind damit noch lange keine adäquaten Lebensverhältnisse geschaffen. Das ist weder ein würdiges Wolfs-, noch ein Hundeleben. Das ist Zootierhaltung, und die steht aufgrund der häufig verursachten Verhaltensprobleme zu Recht in der Kritik. Aber für einen Hybriden soll sie passen? Wieso? Weil sie es erlaubt, sich den Wunsch nach dem Wolf im Garten doch noch zu erfüllen?