Ein Problem sehe ich darin, daß der Aufwuchs auf den 7000 m² ja nicht gleichmäßig anfällt. Du hast im Frühjahr erst mal sehr viel Futter, das für doppelt so viele Schafe reicht wie im Hochsommer, und im Herbst bringt die gleiche Fläche noch ein Drittel soviel Futter wie im Frühjahr.
Also entweder mußt Du die Besatzdichte im Jahresverlauf anpassen, Tiere also runternehmen bzw. Fläche zugeben, oder Du orientierst Dich am geringen Herbstaufwuchs, hälst nur das Minimum an Schafen, das IMMER satt wird, und hast im Frühsommer dann überständiges Futter und eine nur selektiv verbissene Wiese, die sich über die Jahre verschlechtert.
Bei uns wird mit 0,3 bis 0,5 Großvieheinheiten/ha Besatzstärke gerechnet. Wenn ein Schaf 0,1 GVE entspricht, könntest Du einschließlich Nachzucht 3 Schafe halten. Von den ganz kleinen Quessantschafen vielleicht 2 mehr. Weniger als 3 Schafe geht wegen der Artgerechtigkeit nicht, Schafe brauchen die Herde, auch wenn die mini ist. Du wirst aber um eine Unterteilung der Weide, Nachmahd und ein gewisses Management nicht herumkommen.