Beiträge von Quarus

    Ganz unterschiedlich, von kurz abgerapst bis meterhoch. Ich wechsle gern Bewuchshöhe und Untergrund, um keine Langeweile aufkommen zu lassen und Matteo auch zum Suchen in hohem Bewuchs zu schulen. Das Gegenständeverweisen mittels Clicker hat er auch separat gelernt, konnte es aber nicht auf die Fährte übertragen. Ich habe dann ganz old-school mit Leckerchen auf den Gegenständen gearbeitet. Und später noch vomVerweisen im Platz zu Steh umgestellt.
    Was nehmt Ihr für Leckerchen auf der Fährte? Da ich nur noch selten was hinlege, nehme ich dann gern etwas Hochwertiges. Wurst und Käse nutzen sich aber mit der Zeit ab und werden jetzt auch von Ameisen usw besucht. Deshalb ist das Superlecker gegenwärtig Frolic....komisch, wie das Mistzeug zieht....

    Rindfleisch ist schon o.k.,nur pures Fett würde ich nicht geben. Leinöl ist auch sehr wertvoll, besser ist aber die Verwertung der Omega -3-Fettsäuren aus Fisch. Leinöl wird auch sehr schnell ranzig und muss bald verbraucht werden. Alternativ ist ein gutes Rapsöl als Energiequelle möglich.

    Rinderfett ist bei Arthrose sehr ungünstig. Es enthält sehr viel Arachidonsäure, die entzündungsfördernd wirkt. Andererseits ist Wildfleisch meist sehr fettarm, wenn Du nicht den Energiebedarf über Kohlenhydrate decken willst, musst Du wirklich Fett zufüttern. Fettreich und entzündungsmindernd sind Kaltwasserfische, wie Hering, Makrele, Lachs. Fischöl ist überhaupt ein Gegenspieler zur Arachidonsäure und wirkt Entzündungen entgegen. Arthrose kennzeichnet ja sehr schmerzhafte entzündliche Vorgänge im Gelenk. Ich würde also unbedingt z. B. Lachsöl dauerhaft zufüttern. Als Präparat mit Glukosami und Chondroitin+ MSM war ich mit Superflex 3 aus dem Humanbereich immer sehr zufrieden, Hauptsache ist, die Wirkstoffe sind nicht zu knapp dosiert.

    Kannst Du dem alten Herrn einen Mitternachtssnack anbieten? Ich habe meinem Oldie alle 6 Stunden eine kleine Mahlzeit angeboten, das hat er sehr gut vertragen und angenommen. Ansonsten wäre Haferschleim wegen seiner die Magenwände auskleidenden Schutzfunktion noch ein ungefährliches Mittel, die Magensäure abzufangen. Auch Riopan-Magengel puffert ab und ist gut verträglich.

    Ein Problem sehe ich darin, daß der Aufwuchs auf den 7000 m² ja nicht gleichmäßig anfällt. Du hast im Frühjahr erst mal sehr viel Futter, das für doppelt so viele Schafe reicht wie im Hochsommer, und im Herbst bringt die gleiche Fläche noch ein Drittel soviel Futter wie im Frühjahr.

    Also entweder mußt Du die Besatzdichte im Jahresverlauf anpassen, Tiere also runternehmen bzw. Fläche zugeben, oder Du orientierst Dich am geringen Herbstaufwuchs, hälst nur das Minimum an Schafen, das IMMER satt wird, und hast im Frühsommer dann überständiges Futter und eine nur selektiv verbissene Wiese, die sich über die Jahre verschlechtert.

    Bei uns wird mit 0,3 bis 0,5 Großvieheinheiten/ha Besatzstärke gerechnet. Wenn ein Schaf 0,1 GVE entspricht, könntest Du einschließlich Nachzucht 3 Schafe halten. Von den ganz kleinen Quessantschafen vielleicht 2 mehr. Weniger als 3 Schafe geht wegen der Artgerechtigkeit nicht, Schafe brauchen die Herde, auch wenn die mini ist. Du wirst aber um eine Unterteilung der Weide, Nachmahd und ein gewisses Management nicht herumkommen.

    Ich habe da wohl die engste Auslegung des Begriffes "reinrassiger Rassehund". Nach all den Gestalten, die angeblich Rasse x oder y sein sollen, gilt für mich: "reinrassiger Rassehund" ist der, der vom standard- und zuchtbuchführenden Verein/Verband potentiell für die Weiterzucht in Frage kommt. Alles andere fällt für mich unter "Typ Rasse x oder y". Da ich weiss, wie wichtig es den Besitzern papierloser Hunde ist, zum angeblich elitären Zirkel der Rassehundbesitzer zu gehören, werde ich mich aber hüten, das ihnen ins Gesicht zu sagen. Den individuellen Hund kann ich aber trotzdem gern haben..... ;)