Beiträge von Quarus

    Finde ich gerade nicht. Wenn in FeFu steht "Öle und Fette tierischen Ursprunges" weißt Du überhaupt nicht, ob das nun gut oder schlecht ist. Nur mal als Beispiel. Und klar macht ein Löffelchen Schweineschmalz nicht viel aus. Aber die Arachidonsäure summiert sich eben... und wenn ich bei Frischfütterung problemlos auf bessere Nahrungsmittel ausweichen kann, dann mache ich das doch, ist doch ein großer Vorteil!

    Für mich war immer ein kriterium das der Züchter nicht viele Hunde hält und nicht "Produziert". Der Züchter meiner Hündin hat mir aber ganz andere Gesichtspunkte aufgezeigt. Eine gute Zucht funktioniert nur mit vielen Hunden gerade wenn man eine Rasse voran bringen möchte und Ziele verfolgt.

    Ich fand es schön das meine kleine in einem Rudel aufgewachsen ist. Neben ihren Großeltern, leben dort ihre Eltern und die Tante.

    Die Welpen haben einen freien Zugang zum Garten sowie die Hunde. Das finde ich auch total klasse.
    Ich würde bei keinem Züchter kaufen wo die Welpen keinen zugang zum Garten haben.

    Definiere "viele Hunde" :ka:

    Für mich ist nach wie vor ein Züchter, der Hunde in Massen wie Karnickel hält, keine Wahl. Das kann nur funktionieren, wenn die Kenntnis zu Charakter und Leistungsvermögen eines Hundes keine Rolle spielt, weil schlicht keine Zeit da ist, sich intensiv, langfristig und individuell mit jedem Hund einzeln zu beschäftigen. Für Hunde, die mehr als Dekoobjekte sein sollen, egal ob Sport, Dienst, Jagd etc. ist das über Generationen weg einfach zu wenig.

    Züchter machen sich auch was vor, wenn sie meinen, als Einzelkämpfer mit vielen eigenen Hunden was Dauerhaftes in der Rasse zu schaffen. Sie müssen es schaffen, durch überzeugende Zuchtziele Mitstreiter zu finden, DANN können sie Zeichen setzen. Und dazu reicht es, Qualität hervorzubringen, nicht Quantität. Das funktioniert auch mit ein oder zwei überragenden Zuchthunden, die sich gut vererben und für züchterisch interessanten Nachwuchs in anderen Zwingern sorgen, auf den dann wieder zurück gegriffen werden kann.

    Vor 4 Wochen habe ich die Bekanntschaft mit einer Züchterin erneuert, die gerade einen Junghund aus Schweden importiert hat, der Blutanschluß an ihre kleine Hündinnenlinie hat. Sie bekommt einen Hund aus ihrer Linie, dazu Fremdblut, und vertieft die internationale Zusammenarbeit in der Rasse. Viel besser, als mit 10 Hündinnen Massen an Welpen hervorzubringen, die nach Verkauf nie wieder auftauchen....

    @Shepherd

    Ich habe Dir mal verlinkt, was tierische Fette mit Arthrose zu tun haben.

    Klick

    Da wird gut erklärt, was genutzt werden kann, und was lieber nicht. Abgesehen von der Empfehlung, ganz auf tierische Produkte zu verzichten, was ich für Hunde ablehne, steht da der Link auf eine weitere Tabelle,

    Klick

    die gängige Nahrungsmittel und ihren Arachidonsäuregehalt aufführt. Danach hat gerade Schweineschmalz einen gigantisch hohen Wert, wirkt also stark entzündungsfördernd. Bei einem gesunden Hund kein Problem, ich habe es auch oft gegeben, für einen Arthrosepatienten absolut kontraproduktiv. Einfache Butter ist da besser.

    Sehr, sehr gut ist Lachsöl (alternativ Krillöl), ich habe über die Jahre beste Erfahrungen damit gemacht und gebe es in kleinen Mengen das ganze Hundeleben lang.

    Freunde fahren auch Ende September mit ihrem Boxerrüden nach Usedom, konkret Korswandt. Ich war vorletzte Woche da und es hat mir super gefallen. Das Wetter war SEHR durchwachsen, das hatte aber den Vorteil, daß ich mit Hund am Strand wandern konnte und es keinen der anderen Wanderer (viele auch mit Hund) gestört hat. Das sieht in der Hauptsaison, bei schönem Strandwetter, bestimmt anders aus. Verkehr war mäßig, das habe ich auch schon anders gehört, und ich habe mir viel auf der Insel mit Hund angesehen.

    Und mein Matti war der perfekte "Offizier und Gentleman", ein toller Begleiter, auch im Promenadengewühl, auf der Heringsdorfer Seebrücke, am Hundestrand, in Lokalen. Freundlich, nervenstark und gehorsam - ich bin jetzt noch begeistert, da ich immer Bedenken hatte, meine Dampframme solchen Situationen, die starke andauernde Impulskontrolle verlangen, auszusetzen.

    Mit 8,5 Jahren ist bei mir ein normalgroßer Hund noch kein Senior. Aber das Futter scheint ja allgemein nicht zu passen, wenn Fell und Kondition (lethargisch) nicht optimal sind. Die schnelle Verbesserung nach Nachtkerzenöl ist ja z.B. ein deutlicher Hinweis auf Fettsäurenmangel. Meint der TA offensichtlich auch. Hast Du mal den Proteingehalt im Futter überprüft? Es gibt Hunde, die mit viel Protein nicht klar kommen und das auch über die Haut zeigen. Wurde ein Blutbild gemacht, um die Leberwerte zu überprüfen?