Nein, ganz allgemein.
Beiträge von Quarus
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Hallo,
ich lese immer wieder die Empfehlung, zur Stärkung des Imunsystems oder direkt zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten Kolostrum zuzufüttern. Manche haben da wohl auch sehr gute Erfahrungen mit gemacht. Aber irgendwie kann ich mir das nicht erklären. Erstens ist das Kolostrum ja extrem tierartspezifisch, eine Kuh unterliegt einem spezifischen Infektionsdruck und das Kalb hat nun mal einen anderen Bedarf an Antikörper als ein Menschensäugling oder ein Hundewelpe. Zweitens ist die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut bei Neugeborenen zur Aufnahme der Antikörper aus dem Kolostrum auf wenige Tage begrenzt, danach sinkt ja auch der Gehalt an Antikörpern in der Milch beträchtlich und man spricht überhaupt nicht mehr von Kolostrum. Also wie sollen die Antikörper einem erwachsenen Tier oder Menschen noch über die Ernährung nutzen? Und drittens frage ich mich, was die Konservierung des Kolostrums mit der Funktionsfähigkeit der Antikörper macht. Gefrier- oder sprühgetrocknetes Kolostrum kann man ja kaum noch als Naturprodukt ansehen, nicht mehr als andere Pulvermilch.
Wenn Kolostrum so ein geniales Heilmittel ist, warum ist es in der Menschenheilkunde nicht seit Jahrtausenden das Mittel der Wahl zur Bekämpfung von Seuchen? Selbst wenn man mit dem Gewinnmaximierungsinteresse von Pharmakonzernen argumentieren wollte; auch Heilkundler vor der Gesundheitsindustrie scheinen von der Wirksamkeit von Kolotrum in allen Lebensphasen nichts gewußt zu haben.
Das alles läßt mich fragen, was Kolostrum eigentlich bewirken soll, und ob es Erklärungen und Nachweise dafür gibt.
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Das ist aber eben auch abhängig vom Hundetyp. Meine Hunde waren und sind sehr expansiv veranlagt, denen tut es sehr gut, wenn ich meine Nähe spannend halte. Tat ich das nicht, achteten sie wohl weiter auf mich, aber ihr Erkundungsradius erweiterte sich auf ein für mich unpraktisches Maß.
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Ja. Und solange das so ist, füttere ich meinen Hund mit dem besten Gewissen mit regionalen Fleischabfällen in bedarfsgerechter Menge. Kein Luxuskonsum, aber auch kein Unterschreiten dessen, was er braucht, um langfristig in Top-Kondition und gesund zu sein. Und ich esse auch Fleisch, selten, aber hochwertig. Es liegt gerade ein kleines Steak vom Weiderind im Kühlschrank, das ich mir Sonntags gönnen werde. Da freue ich mich schon seit fast 2 Wochen drauf!

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Im Hundesport muß jetzt jeder, der in IPO reinschnuppern will, mindestens einen Mali haben, angesagter ist nur noch der Herder. Denn man ist zwar im Leben noch keine BH gelaufen, aber zur angepeilten Teilnahme an der WM braucht es für das Naturtalent schon den richtigen Hund!
Der nächste Trend wird sicherlich der Xer in irrwitziger Kombination und Herkunft werden.
Bei reinen Begleithunden gilt nach wie vor Golden und Labrador R., BC, Australian Shepard, RR und Viszla als schick. Akitas habe ich auch schon gesehen. Was mich freut: mehr Pudel, und richtig hübsche mit guter Erziehung.
Bei den Kleinen ist die Frenchi-Schwemme voll ausgebrochen, nachdem der Bedarf an Möpsen erst mal gedeckt scheint.
Auslandshunde gibt es im überschaubaren Rahmen.
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Tja, der kluge Hund sorgt vor...

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Die wilde Hummel! So muß das sein! Der Trudi geht es richtig gut. Die hat bei Dir ihre zweite Geburt erlebt und ist jetzt in der Welpenphase!

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Manipulativ und machtversessen. Ich hoffe für Euch, dass nicht der nächste Akt in diesem Drama schon in Vorbereitung ist. Um Sachfragen geht es letztlich überhaupt nicht. Ich wünsche Euch viel Kraft, diesen Nervenkrieg durchzustehen!
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Das Medikament ist möglicherweise Zylexis, früher Baypamun, ein Imunmodulator. Die Idee finde ich nicht schlecht von der TA. Neben den genannten Nahrungsergänzungsmitteln würde ich eher noch die Haltung verändern, mehr Stimulation des Imunsystems durch viel Aufenthalt und Bewegung draussen, bei Wind und Wetter. Und in der Wohnung eher niedrige Temperaturen. Ich weiß natürlich nicht, wie es bei Dir aussieht, aber ich habe mit diesen Maßnahmen seit 35 Jahren und 6 Hunden kein Problem mit Erkältungen.
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Ich gebe Herz gelegentlich, wie ich es kriege. Mehr als die üblichen Innereien, weniger als Muskelfleisch. Da ich eh Fleisch nicht exzessiv füttere, mache ich mir um den höheren Phosphorgehalt wenig Sorgen. Das gleiche ich automatisch mit phosphorarmen Futtermitteln aus.