Beiträge von Quarus

    Eigentlich alle meine Boxer waren so - mit individuellen kleinen Abweichungen.

    Ich fahre gut damit, die "langweilige" Routine des Spazierengehens immer wieder durch Angebote gemeinsamer Aktionen zu unterbrechen: mal was werfen, was verstecken, kurze Übungen mit Belohnung, Richtungswechsel, Verstecken, unterschiedliche Routen (fahre auch oft in die Umgebung), Fährten, Fahrradfahren, Schwimmen gehen im Sommerhalbjahr, Freunde treffen usw.

    Laufe ich nur die immergleiche Runde mit immergleicher Aktivität, hat noch jeder Hund den Radius unweigerlich vergrößert und den Fokus weiter nach außen verlagert.

    Viel geholfen hat mir bei jedem Hund auch das Aufmerksamkeitstraining im IPO-Sport, gemeinsam mit der Auslastung im Schutzdienst und der Fährte, wo neben viel lustbetonter gemeinsamer Action auch der Gehorsam und die Orientierung am Hundeführer in hoher Erregungslage gesteigert wird.

    Ich merke schon, daß da in der UO mehr Druck im Kessel ist und mein Hund den Kampf sucht. Er wird derber im Spiel, um es vorsichtig auszudrücken. Ist aber immer noch regulierbar, und im Alltag knallt nichts durch, da ist er easy wie immer. Wenn dann wieder SD angesagt ist, braucht es Aufmerksamkeit, um ein unsauberes Arbeiten in den ersten Minuten zu verhindern, aber er ist mittlerweile gut genug durchgearbeitet, um nicht durchzubrechen, auch wenn ich ihn mehrfach leer revieren lasse.

    Nur das leichte Belästigen im Versteck ärgert mich dann....

    Ich lege eigentlich nur Fährtenpausen ein. UO und SD liebt mein Hund rund ums Jahr, da täte ich ihm mit einer Pause keinen Gefallen, nur die Exaktheit der Arbeit würde wegen folgender Übermotivation leiden.

    Fährte trainiere ich eher intervallmäßig, und sehe in der Intensität der Arbeit zu, daß zur Prüfung der Höhepunkt erreicht wird. Im Hochsommer und im Winter (Schneefall im Mittelgebirge) fahre ich die Übungshäufigkeit zurück, das tut der Arbeitsfreude gut. Momentan liegt der "Erhaltungsmodus" bei einer wöchentlichen Fährte, die ich sehr abwechslungsreich lege: durch Gräben und über Wege, quer im Gestrüpp oder gleich im Wald. Mir liegt weniger an der dressurmäßigen Ausführung, sondern mehr am Willen meines Hundes, sich selbständig durch eine schwere Fährte mit Biß durchzukämpfen. Mehrere 08/15-Fährten pro Woche langweilen ihn und mich...

    Das müssen keine Fremdkörper sein, wenn Pickelchen oder kleine Härchen reizen, dann reicht das. Dafür muß sich der Arzt die Lider oben und unten usw. in Ruhe anschauen können.

    Gerade ist der Hund einer Freundin genau daran operiert worden. Ewige kleine Rötungen und Entzündungen im Auge, die zwar bei Behandlung verschwanden, aber wiederkamen. Jetzt ist festgestellt worden, daß die Ursache im Auge selbst lag.

    Warum hat denn bloß die Neufundländeresitzerin nicht ganz klar gesagt, daß ihre Hündin für einen Wurf zu einer Züchterin gegangen ist? Entweder man ist von einer Sache überzeugt, dann steht man dazu, oder man hält sie für fragwürdig, dann druckst man rum und verwickelt sich in Widersprüche.