Um auf den Mops zurückzukommen: wäre ich 100 % Mopsinteressent, wäre mir der dokumentierte, kontrollierte Belastungstest von 1 km als Mindestanforderung zehnmal lieber als eine behauptete, aber nie nachgewiesene Leistung von 5 oder 10 km.
Bei meiner Rasse ist die Ausdauerprüfung mit 20 km am Rad vorgeschrieben. Deswegen fällt kein Hund, der diese problemlos geschafft hat, beim 21. Kilometer tot um. Aber der Nachweis bezieht sich auf die 20 Normkilometer.
Das läßt sich auf Vereine übertragen. Ausschlaggebend ist für mich die Vergleichbarkeit durch Einhaltung eines Mindestniveaus, nicht irgendwelche Absichtserklärungen oder Versprechungen, für die kein Nachweis, und sei es ein 1 km Belastungstest wie beim Mops, existiert.
Ich lese im Netz soviel zu Züchtern, die alles besser machen wollen als die schlechten, knebelnden Vereine. Was mir dabei immer wieder auffällt: Nachweise dafür scheinen nie notwendig zu sein, die Behauptung genügt vollauf. Und die Käufer glauben es, weil es zum Grundtenor paßt. Verwirklichen kann sich der "gute" Züchter nur außerhalb der VDH-Mafia. Komisch nur, daß dann in 99% nicht mal Nachweise für die achsoniedrigen Standards der entsprechenden RZV zu finden sind...