Was soll denn der Mist!!!!!
Jetzt muß der Säugling schon Frustrationstoleranz lernen.
Das TH muß es ja sehr dringend brauchen, ins TV zu kommen.
Was soll denn der Mist!!!!!
Jetzt muß der Säugling schon Frustrationstoleranz lernen.
Das TH muß es ja sehr dringend brauchen, ins TV zu kommen.
ich auch nicht.....
Wenn auch. Der Kontakt beseht ja nur in der Millisekunde vor dem Sprühen. Da passiert nix.
Wenn der Chip das Verhalten dauerhaft ändert, würde ich wohl kastrieren lassen. Bevor der eingelebte Hund wieder wechseln müßte und ein an sich harmonisches Zusammenleben zerstört wird, wählte ich das vergleichsweise kleinere Übel.
Beide Rüden von mir hatten sich vor etwa 4 Jahren die Fuchsräude eingefangen. Während es beim Jungen schnell ausheilte, setzen sich auf die Läsionen im Kopfbereich des Alten Sekundärinfektionen, die sehr hartnäckig waren.
Nach langwierigen Behandlungsversuchen mit allerlei Salben und anderen tierärztlichen Medikamenten habe ich mir dann von einer Internet-Apotheke Silberwasser besorgt und die Stellen damit behandelt. Das war der Durchbruch, und alles heilte schnell ab.
Ich stehe alternativen Behandlungsmethoden eigentlich eher kritisch gegenüber, das kolloidale Silber hat mich für bestimmte Anwendungen aber schon überzeugt.
Das kann ich mir bei dem Part mit dem Labbiwelpen und dem Mops nicht so richtig vorstellen. Der Welpe muss doch wachsen, Calcium einlagern und was weiß ich noch alles. Wie kann das auf den gleichen Bedarf des Mopses rauslaufen?
Ich auch nicht. Bei gleicher Größe ist beim Mops nur der Erhaltungsbedarf, beim Labbiwelpen der Erhaltungsbedarf PLUS der Leistungsbedarf für das Wachstum zu decken. Wenn er nur den "Mopsbedarf" bekäme, würde er theoretisch nie wachsen können. Das kann er nur, wenn er trotz gegenwärtiger "Mopsgröße" als "Shiba-Inu" gefüttert würde. Und wenn er "Shiba-Inu"-Größe erreicht hat, wieder wie ein größerer Hund Futter bekommt.
Mit 4 % des aktuellen Körpergewichtes an Futter bin ich übrigens niemals bei meinen Welpen ausgekommen. Das ist auch verständlich, wenn schon M/Z von einem überschlägigen Bedarf von 4 % vRPr/kg KM Welpen bei mittelgroßen Rassen ausgeht. Da dürfte man nur bestes Magerfleisch füttern, um wenigstens den Proteinbedarf zu decken. Für die Energieversorgung etc. bliebe nix übrig, das ist absolut unrealistisch. Ich bin als bekennender Kohlenhydratfütterer bei etwa 8 % Futter des aktuellen Welpengewichtes gelandet.
Wegen solcher Mißverständnisse würde ich auch empfehlen, den Dalmi-Welpen auf Basis sorgfältig ausgesuchter Fertigfutter (naß und trocken) aufzuziehen, max. 10 % an Futter aus frischen Komponenten bestehen zu lassen und die Zeit zu nutzen, um mir Wissen über die gesunde, frische Ernährung des erwachsenen Hundes anzueignen.
Was in der Welpen- und Junghundzeit falsch gemacht wurde, kann eben nur unvollständig später "geheilt", aber ein gut aufgezogener Hund durchaus schadlos umgestellt werden.
Resilienz ist KEINE Charaktereigenschaft. Es ist die Summe der Erfahrungen in Zusammenhang mit der positiven Sicht der Welt und der eigenen Person.
Ein Synonym zu Wesen ist Charakter.
Charakter ist:
individuelles Gepräge eines Menschen durch ererbte und erworbene Eigenschaften, wie es in seinem Wollen und Handeln zum Ausdruck kommt
Es ging mir weniger darum, was "Wesen" ist, sondern was ein "festes" Wesen ist. Wesensfestigkeit kann nur beurteilt werden, wenn der Hund widrige Verhältnisse überstehen muß, wirken sie kurzzeitig oder langfristig. Ein Hund, der akute Sylvesterangst hat, weil er mal mit einem Böller direkt beschossen wurde, kann durchaus wesensfester sein als ein Hund, der diese Erfahrung nie machen und verarbeiten mußte. Möglicherweise käme der aus seiner Panik nicht mehr heraus. Man weiß es aber nicht.
Deswegen sind auch DIE Wesenstests unterm Strich aufschlußreich, die sich nur sehr eingeschränkt trainieren lassen. Wo der Hund nicht, wie im Vorfeld einer DMC-Körung gesehen, ein gutes halbes Jahr vorher unter Einsatz aller Kräfte möglichst alle Situationen wieder und wieder durchlebt hat. Dieser Hund hat durchaus zur Körung den Eindruck der Wesensfestigkeit vermitteln können. Ob er es war, kann man eigentlich nur sagen, wenn man von den übrigen Körungsteilnehmern die Art der Vorbereitung kennt. Oder man hätte alle ohne Vorankündigung vor komplett unbekannte Herausforderungen stellen müssen. So ist eigentlich nur die Trainierbarkeit auf bestimmte Ausnahmesituationen abgefragt worden, was natürlich auch eine Aussage enthält und mehr, als für die meisten anderen Rassen gefordert wird.
Daumen sind gedrückt!
@Hummel hat ja den Begriff "Resistenz" in die Diskussion gebracht. Dem möchte ich mich anschließen und um "Resilienz" erweitern.
Die Widerstandskraft von Hunden gegenüber widrigen Lebensbedingungen kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Ein "wesensfester" Hund schafft es, entweder eine Möglichkeit zu finden, ungünstige Lebensbedingungen zu kompensieren, oder er kann bei Beendigung dieser schnell wieder zu (seinem) angeborenen Normalzustand zurückkehren. Das läßt sich häufig bei Hunden aus schlechter Haltung beobachten: miese Sozialisierung sollte sie fürs Leben verdorben haben, aber manche schaffen es in erstaunlich kurzer Zeit, diese negativen Erfahrungen hinter sich zu lassen und sich ganz anders zu zeigen. Wenn es ein Rassehund ist, bei dem bestimmte Charakterzüge familiär oder rassebezogen erwartet werden können, ist das natürlich besonders auffällig.
Bei Hunden in optimaler Haltung finde ich es schwieriger, Wesensfestigkeit festzustellen. Erst bei der Bewältigung von Konfliktsituationen zeigt sich, ob diese Resilienz da ist, oder ob bisher die geschützte "Treibhaushaltung" nur den Anschein von Wesensfestigkeit erzeugt hat.
Eigentlich würde ich ein "gutes" Wesen von "Wesensfestigkeit" trennen. Ein Hund mit unerwünschten Eigenschaften kann ausgesprochen wesensfest sein, wenn er z.B. als Vollblut-Jagdhund in Nichtjägerhand große Erziehungsprobleme macht und als unzuverlässig/unerziehbar gilt, weil er vom Jagen und Hetzen nicht lassen will. Oder wenn ein Hund zwickt: möglicherweise ist es genetisch in ihm als Hütehund verankert, er zeigt es trotz aller Versuche, es ihm "auszutreiben". In diesem Verhalten ist er "wesensfest", obwohl es unter seinen Haltungsbedingungen als schlecht angesehen wird. Er widersteht ihm als Hüter widrigen Haltungsbedingungen.
Ein "gutes" Wesen ist wesentlich subjektiver begründet, der Hund zeigt es, der unsere Erwartungen an das Zusammenleben mit ihm erfüllt.
Vor gar nicht langer Zeit war das ein (moderat) feindseliges/mißtrauisches Verhalten allen Fremden gegenüber als Zeichen von gutem Wesen erwünscht, heute ist das vollkommen verpönt und sollte sich jeder Hund am besten angrabbeln lassen, kann in 100 Jahren aber wieder anders verstanden werden, als Beispiel.
Diese Vorgehensweise bevorzugen meine auch.
Ach, ist die süüüüüüß.
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