Beiträge von Quarus

    Da frage ich mich, wie die Menschheit im "Vor"- Handy/Smartphone - Zeitalter nur überleben konnte??

    Es gab und gibt eben Unfälle. Genau 2 km entfernt kam vor 5 Jahren ein privater Waldbesitzer zu Tode, als sein Klein-Traktor am Berghang mit ihm abstürzte. Kein Handyempfang, der schwerverletzte Eingeklemmte starb, bevor er gefunden wurde.

    Für "die Menschheit" ist dieser Tod natürlich ohne Belang, für die Familie ein Drama.

    Klar, hab ja auch nix dagegen geschrieben, oder?
    Aber halt später dann nicht jammern, wenn was passiert ist und man sich mühsam zum Auto schleppen muss, falls man das noch kann.

    Ist halt so eine Sache, wie mit Feuermeldern: Sind nervig, besonders wenn nachts um 2 die Batterien alle sind. Trotzdem sollte man sie haben.
    Wenn man vom Handy genervt ist hilft stummschalten ganz ausgezeichnet.

    Es ist im High-tech-Land D fast unvorstellbar, aber ich kenne allein in meinem Bundesland etliche Quadratkilometer, wo Du NULL Handyempfang hast. Das sind natürlich meist die Gebiete, wo man sich gern mit dem Hund in der Natur aufhält, nicht gerade die Innenstädte. Und Du bekommst auch kein Warnschild hingestellt: "Achtung, ab hier kein Handy-Empfang, betreten nur auf eigene Gefahr!".

    Dort ein Unfall und ein Handy nützt Dir höchens was als Taschenlampe in der Nacht oder wenn Du laute Töne drauf gespeichert hast, um Menschen auf Dich aufmerksam zu machen. Willst Du nicht darauf vertrauen, irgendwann gefunden zu werden, schleppst Du Dich eben, so Du noch kannst.

    Ich muß dienstlich da rumkriechen und seit einem beinahe-Unfall im letzten Jahr, wo mir das Handy genau garnichts genützt hat, nehme ich statt eines Handy eine Kollegin mit.

    Das ist aber für die meisten Leute keine praktikable Lösung.

    Ich würde Dir auf jeden Fall für die ersten Wochen zu einer dauerhaften Hausleine am Geschirr raten (etwa 1-2 m, ohne Handschlaufe), mit der Du ihn steuern kannst, ohne vorwarnungslos nach ihm greifen zu müssen. Willst Du zur Tür, kannst Du die Hausleine kurz nehmen und ein Herausstürmen verhindern.

    Trainerin ist auf alle Fälle gut. Welches waren denn die konkreten Probleme, die die Vorbesitzer überfordert haben?

    Beim gesunden, aber älteren Hund lasse ich auch ab 8 Jahren etwa ein erstes geriatrisches Blutbild anfertigen, um den individuellen Normalwert für später zu kennen. Ab 10 Jahren gibt es dann jährlich eines, nach Bedarf öfter und kombiniert mit weitergehenden Untersuchungen. Was gemacht wird, wenn der TA etwas findet, entscheide ich. Mein TA ist nicht so der emotionale Typ, der jeden Hund demonstrativ herzt, aber ihm bedeutet die Lebensqualität jedes Patienten viel, und ich kann seiner Beratung vertrauen. Er weiß auch, daß ich Klartext vertrage und zu größeren Anstrengungen bereit bin, wenn es meinem Tier helfen kann.

    Also ja, ich finde den geriatrischen Check sinnvoll.

    Ich fände die Kontaktmöglichkeit zu älteren, ruhigen und freundlichen Hunden auch besser, als die typische Welpenstunde.

    Der Zwerg sollte das Tempo der Annäherung selbst bestimmen können und nicht in eine Situation gedrängt werden, die Angst bei ihm auslöst.

    Vielleicht kennst Du jemanden, der kurze Spaziergänge mitmacht?

    Was heißt eigentlich genau: "nicht vor Idefix, meinem Althund"?

    Leider muß ich seine Einschätzung dann im Wesentlichen teilen. Alles scheint man nicht haben zu können: artgerechte Weidehaltung und große Wolfspopulation unter den Bedingungen des 21. Jhd.

    Ich kann nur hoffen, daß sich Nischen öffnen, die eine Koexistenz auf lokaler Ebene ermöglichen. Für umsonst gibt es die aber nicht. Ich werde versuchen, über die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft eine betriebswirtschaftliche Modellrechnung zu initiieren, was einen konkreten Wanderschäfer die "Aufrüstung" des Wolfsschutzes an Zeit und Geld kosten wird. Bisher wird da nur mit den Achseln gezuckt und auf die zugesagte Entschädigung gerissener Tiere verwiesen.

    Wenn aber bereits Erfahrungen über die hohe Lernfähigkeit von Wölfen vorliegen (und Chris hat da ja einiges dazu verlinkt), ähnelt das dem berühmten Wettlauf von Hase und Igel.

    Wertvoll ist der Pansen für mich primär durch seine zähe, gummiartige Konsistenz. So einen ordentlichen Lappen schafft nicht mal meine "Würgeschlange" im Stück runterzuschlingen. Also wird relativ lange dran rumgekaut und -gerissen. Da mittlerweile grobe Fleischstücke immer schwerer zu bekommen sind, alles zu Matsch gewolft wird, gibt es Pansen bei mir hauptsächlich für die Zähne und zur Beschäftigung. Einen hohen physiologischen Nährwert erwarte ich nicht, aber komplett wertlos ist er auch nicht.