Beiträge von Chatterbox

    Ich lebe in München (am Stadtrand) und empfinde die Stadt schon als ziemlich hundefreundlich.
    Ehrlicherweise mache ich mir aber zwecks Leinenpflicht keine Gedanken, kann also gar nicht genau sagen, ob und wo theoretisch eine bestünde. Irgendwann letztes Jahr gingen Gerüchte rum, dass im Englischen Garten ab jetzt Leinenpflicht herrscht (jedenfalls im Südteil) - ob es stimmt, weiß ich bis heute nicht. Mia läuft nach wie vor frei, Polizisten oder so haben uns noch nie angeredet.
    Ich wurde jedenfalls noch nie angemeckert, weil Mia ohne Leine lief. Auch ansonsten begegne ich ziemlich wenig "Hundehassern", ich erlebe das alles als relativ entspannt.

    Da ich eben am Stadtrand lebe, habe ich Felder und Wälder direkt vor der Haustür. Aber auch in der Stadt gibt es viele Auslaufmöglichkeiten, finde ich. Englischer Garten, Isar, vereinzelt Parks.

    Auch das Fahren mit den Öffentlichen stellt für uns kein Problem dar. Auch hier weiß ich nicht, ob offiziell Leinen- oder Maulkorbpflicht besteht - ich wurde noch nie drauf aufmerksam gemacht.

    Was nur in München ein Problem ist, ist angeblich die Wohnungssuche. In der Hinsicht sollen Münchner Vermieter im Vergleich zum Rest Deutschlands besonders streng sein ... das Problem hab ich aber zum Glück (noch?) nicht.

    Ich habe in meinem Leben auch schon ein paar Tiere gehen lassen müssen (keines einschläfern, alle sind von selbst gestorben). Drei Kaninchen und zwei Hamster. Das war bei jedem Einzelnen schlimm - ganz besonders bei den beiden ersten Kaninchen, die in einer Nacht vom Marder(?) getötet wurden. Sie waren zwar schon 7, aber top fit. Bei den beiden Hamstern war ich noch relativ klein, deshalb war das sicher auch nochmal was anderes. Das dritte Kaninchen ist erst vor einem Jahr gestorben - auch das war schlimm.
    Aber dennoch glaube ich, dass ich das nichtmal ansatzweise mit dem Tod von einem Hund (Mia) vergleichen kann. Ich liebe zwar alle meine Tiere, aber die Beziehung zu einem Hund ist einfach nochmal was anderes ... vielleicht nicht bei jedem und nicht generell, aber bei Mia und mir defintiv. Ich liebe sie einfach so sehr, sie ist so ein wichtiger Teil meines Lebens ... das kann ich kaum in Worte fassen - aber wem erzähl ich das, ihr kennt es ja.

    Man hört oft, dass es (auch) darauf an kommt, wie der Hund stirbt und wie alt er war. Dass man von einem alten Hund in Ruhe Abschied nehmen kann sozusagen, leuchtet mir auch ein. Und dass der Tod unvermeidbar und irgendwann einfach das beste für den Hund ist. Im Kopf ist das logisch ... das Herz sagt was ganz anderes ...
    Ich merke, dass mir Mia immer wichtiger wird und dass wir immer "näher" werden, je mehr Zeit ins Land zieht. Ich habe sie schon immer geliebt, aber ich merke nunmal, es wird immer mehr. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass sie ganz alt wird - wie groß muss diese tiefe Verbundenheit dann erst sein? Ganz egal, was die Vernunft dann sagt, ist der Tod dann nicht noch schlimmer oder zumindest genauso schlimm?

    Das ist ein blödes Thema ...

    Ich habe jetzt erstaunlicherweise auf die Schnelle nichts in der Suchfunktion gefunden. Sorry, falls es das Thema schon gibt. Dann wäre ich über Links dankbar.

    Mia ist ja erst drei und ich hoffe, dass ich sie noch ganz - ganz - ganz lang bei mir haben werde. Ich kann auch nur schwer drüber nachdenken, was ist, wenn mal nicht mehr. Weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann.
    Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich damit umgehen werde/sollte, und ob ich es überhaupt schaffe.
    Mich würde sehr interessieren, wie ihr mit dem Tod von eurem Hund umgegangen seid oder wie ihr euch das vorstellt.

    Zitat

    Das wird den meisten nicht gefallen, ganz einfach über Meideverhalten. Ich habe was leckeres, z.b. Wurstscheiben ausgelegt. Ging auch nur der Blick beim vorbei gehen in die Richtung gabs ein Nein. Fürs wegschauen wurde gelobt. Ging Hund vorbei ohne sich drum zu kümmern, Party.
    Wollte er hin gabs ein Nein, das auch so ankam. Intensität richtete sich nach Sensibilität des Hundes.
    Also nicht nur ein Neinchen und dann hilflos zusehen wie Hundi frisst, sondern mit vollem Einsatz verhindert
    dass Hund rangeht.


    Genauso habe ich es bei Mia auch gemacht. Und da sie kein Sensibelchen ist, das bei einem schärferen "nein" in sich zusammen fällt, hat es da manchmal schon richtig gekracht ... Fazit: Wenn ich die Sache vor ihr sehe oder schnell genug merke, dass sie was "Leckeres" in der Nase hat und es kommt ein ordentliches "nein", lässt sie es bleiben. Außer es handelt sich um Menschenkacke oder sie ist bereits am Fressen.

    Zitat


    Wegen der menschlichen Hinterlassenschaften: Hast du schon mal Harzer Käse als Belohnung ausprobiert? Stinkt bestialisch, klebt wie Teufel – aber die meisten Hunde, die ich kenne, lassen dafür Menschensch**ße liegen. Kein Kompliment für den Käse, aber super für's Training.


    Nö, aber das wird auf alle Fälle demnächst dann ausprobiert! Danke! :gut:

    Mia muss 2x die Woche für 6 Stunden allein bleiben.
    Ansonsten kommen nur vereinzelt Alleinbleib-Zeiten drauf (mal eine Party, wo sie daheim bleibt, kurz einkaufen o.ä.).

    Ich fände es schöner, wenn sie gar nicht allein sein müsste. Finde es aber auch wichtig, wie schon gesagt wurde, dass der Hund es auf alle Fälle für Notfälle oder plötzlich geänderte Lebenssituationen kann!

    Ich finde auch fast alle Welpen zum Knutschen. :herzen2:
    Welche mir einfach nicht zusagen sind Kleinsthundwelpen, aber die gefallen mir erwachsen auch nicht, vielleicht liegt das auch daran. Besonders schlimm finde ich da kurzhaarige (Chi, Zwergpinscher, Rattler). Genauso geht's mir mir Windhunden, gefallen mir erwachsen nicht und die Welpen auch nicht.

    Aber sonst ... ganz besonders knutschig finde ich "dicke", fellige Welpen (Berner, Neufis, Bernhardiner etc.). :herzen2:

    Na das ist doch mal ein Thread für uns. :gut: :hust:

    Jetzt wo es draußen wieder wärmer und sommerlich wird, liegt ja vermehrt Essen rum ... oder noch besser Scheiße. :muede:
    Bei Mia habe ich das einfach als Welpe verpennt, dass nichts vom Boden gefressen wird (das wäre aber auch damals sicher irrsinnig schwer gewesen und ich glaube, heimlich würde sie's dann dennoch machen). Aber die Idee mit dem Anzeigen ist ja mal genial ... ich glaube, das probiere ich.

    Eine Frage habe ich aber noch dazu:
    Muss man das konsequent bei jedem Spaziergang üben? Das widerum stell ich mir schwierig vor ... sie soll ja schon wie gewohnt ihren Freilauf haben und nicht ausschließlich an der Leine laufen, bis das sitzt.
    Sollte man vielleicht in der Übungsphase nur an Orten gehen, wo SICHER nichts Fressbares liegt?

    Und noch was ... verstehe ich das richtig, dass die Hunde in der Erwartung eines mega tollen Leckerlis dann das Fressen sein lassen, sondern anzeigen? Ich habe hier nur das Problem, dass nichts (was ich wüsste) über menschliche Hinterlassenschaften geht ... also ich denke nicht, dass Mia das für irgendwas anderes liegen lassen würde. Kommt das dann mit der Zeit, dass einfach ALLES angezeigt wird und nicht und nicht nur das, "wo es sich lohnt"?

    Hast du vielleicht jemanden, der ihn körperlich auslasten könnte? Körpliche Auslastung ist ja nunmal enorm wichtig.
    Dann könnte ihn vielleicht eine andere Person draußen auslasten und er kann sich dann vielleicht wieder besser auf dich konzentrieren, wenn du mit ihm üben möchtest.

    Leider kenn ich mich mit dem Thema null aus, sodass ich nicht viel mehr sagen kann.
    Viel Glück auf jeden Fall!