In 3 Wochen ist mein „Wettkampf“, ein 6h-Lauf. Dafür habe ich heute meinen letzten langen Lauf absolviert. Laut Trainingsplan wären es 40 km gewesen, aber ich dachte dann, warum nicht gleich Marathon-Distanz? Wenn es gut läuft, macht das Sinn. Und es lief gut, sehr gut. Ich hatte viel zu wenig Schlaf in der Nacht vorher, war nicht so fit wie es gut gewesen wäre, aber das Wetter war auf meiner Seite - also hab ich’s angepackt. Die erste Hälfte hatte ich immer so einen 6:10er Schnitt in etwa. Die zweite Hälfte ging deutlich besser, da waren es meist um die 5:50 oder leicht drunter. Weiß der Kuckuck warum. Drei kurze Pausen hab ich gemacht - Socken wechseln, was essen, im Penny schnell was zu essen holen (was ich dann doch nicht wirklich brauchte..).
Netto kam ich für 42,3 km auf eine Zeit von 4:13h, was exakt einer pace von 6:00 entspricht. Damit bin ich sehr happy und bin extrem gespannt, wie es dann in 3 Wochen läuft…
Ich bin doch recht glücklich über meine Trainingstaktik gerade. 3 bis maximal (selten) 4 Mal laufen pro Woche und 3-4x schwimmen scheint gut zu funktionieren.
Ich war für die 2,3km gemeldet aber meine Muskelzerrung(?) hat mich leider zur Absage gezwungen ...
Es ist schon viiiel besser, gerade heute habe ich das Gefühl, es ist fast ganz weg - aber ich hab mir fest vorgenommen, mindestens drei Tage völlig symptomlos abzuwarten, bis ich wieder laufen gehe. Und zwar nicht symptomlos daheim auf der Couch oder bei der mini-pipi-kacka-Runde, sondern dass ich wirklich wieder einen zwei-, drei-Stunden-Spaziergang machen kann, ohne was zu merken oder ohne schepps in Schonhaltung zu gehen. Also ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass nächstes Wochenende wieder eine kurze Laufrunde geht. Bin ja froh, dass wenigstens Spazierengehen wieder fast normal geht.
Vielleicht ändert sich meine (34) Meinung zu dem Thema noch - aber Stand jetzt würde das Alter für mich keine Rolle spielen bei einer Entscheidung für einen Welpen. Wenn ich mich mit 80 noch fit genug fühle, warum nicht? Solange ein Plan B existiert, also zB zurück zum Züchter (wäre für mein Gefühl irgendwie das sicherste). Es kann immer was sein, und ich lebe generell nicht so nach Wahrscheinlichkeiten, weil die für mich oft eine falsche Sicherheit suggerieren (kann mit 38 sterben) oder falsche Angst (kann mit 90 noch fit sein) machen. Also mir kommt es auf den Plan für den Fall, dass an, nicht auf die Wahrscheinlichkeit des Falls, dass.
Edit: Habe so einen Fall von "falscher Angst" auch im Bekanntenkreis. Dame hat immer Cocker gehabt, liebt Hunde. Nach dem Tod ihres leztzten Cockers, sie war um die 70, hat sie sich keinen mehr angeschafft, weil Alter. Und inzwischen ist sie Ende 80, immer noch einigermaßen fit und lebt seit über 15 Jahren ohne Hund, obwohl sie soooo viel Zeit und Liebe über gehabt hätte. Voll schade.
Ich finde es egoistisch, einen Nachfolger noch zu Lebzeiten des alten Hundes anzuschaffen, nur um die Leere nach dem Tod abzufedern. Das wäre für mich nie ein bzw. das Argument. Wenn einen jungen Hund zu einem alten, sollte diese Entscheidung mindestens auch im Sinne des Althundes getroffen werden - also ich müsste mir sicher sein, dass er von dem Jungspund im besten Fall profitiert, im schlimmsten Fall aber keinesfalls auf seine alten Tage irgendwelche Nachteile davon haben wird. Dafür wiederum müsste man recht genau einschätzen können, wie der Hund wohl zu einem jungen Mitbewohner stehen würde, und ich müsste mir ganz sicher sein, dass ich enorm viel Zeit für beide Hunde habe. Wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Jung und Alt. Aber selbst wenn ich da sagen könnte "ja, ich hab die Zeit und die Lust auf langsame Seniorenrunden, auf lange Jungspundabenteuerrunden, Zeit für Seniorenfitess und -physio, Zeit für Hundesport mit dem Junior" etc. (was ich bei mir für sehr unwahrscheinlich hielte), würde ich es nicht wollen, weil irgendwer trotzdem irgendwo auf der Strecke bleibt. Ich würde meinen alten Hund niemals aufs Abstellgleis stellen wollen (wäre er zeitweise aber automatisch, wenn ich mit den jungen nen wilden Spaziergang mache), und ich möchte aber auch nicht, dass der Junghund, voll im Saft stehend, in seinen besten Jahren dauernd zurückstecken muss wegen dem alten Hund (müsste er aber auch zwangsläufig etwas).
Also unterm Strich, je nach Art der Hundehaltung, persönlichen Ressourcen und Vorstellungen kann das bestimmt klappen und auch gewinnbringend sein. Ich mein, im besten Fall wird der Senior jung gehalten und dem Junior schadet bisschen Rücksichtnahme und nicht-immer-erste-Geige-spielen ja auch nicht. Wie dann der Alters- oder Krankheitsverlauf konkret ist, weiß man ja auch sowieso nicht. Nur ich persönlich möchte so ein Modell für mich nicht - ich fände dann einen geringeren Altersabstand schöner. Oder gleich eine Gruppe, glaube da wächst man eh nochmal ganz anders miteinander. Und dann ist auch ein neuer junger Hund was anderes, weil es irgendwie eh selbstverständlich ist, dass viele da sind (so stelle ich mir das vor). Aber wenn der eine Hund alt ist, nen jungen holen, find ich nicht gut (hoffentlich fühlt sich niemand angegriffen).
Chatterbox Kurzstrecke . Läuft man da nur mit Hund im Zug oder laufen da auch Leute mit Hund, aber ohne Zug?
So nennen die das, sorry!
Galub auch da läuft jeder so, wie er kann/mag. Zuggeschirr hatten fast alle (ergibt ja auch Sinn), aber glaub wie stark/lang die Hunde ziehen, ist individuell.
Schade, dass du trotz berechtigten Bauchgefühls nicht Abstand von der Orga genommen hast. Viele Leute sind ja komplett blauäugig und denken nur "oh süßer wuscheliger kuscheliger Welpe, süüüß". Du hast ja anscheinend von dem HSH-Thema gewusst und vermutet, dass dein Hund so ein Mix sein könnte? Also abgesehen davon, dass ich es von der Orga total fahrlässig und unmöglich finde, sich so zu verhalten ... ein bisschen Verantwortung bleibt halt auch bei einem selber.
Wenn du absolut keinen HSH möchtest, würde ich mich an deiner Stelle um eine (ehrliche) Weitervermittlung kümmern. Nicht erst abwarten, bis er fast erwachsen ist. Klar könnte es sein, dass er gar keine problematischen Verhaltensweisen zeigt, aber ich finde so ein "schauen wir mal, ob wir Glück haben" zulasten des Hundes unfair. Denke, dass es auch self-fulfilling-prophecy-mäßig wahrscheinlich ist, dass es Probleme geben wird, wenn du mit einem so schlechten Gefühl rangest und meinst, dass du es nicht handeln kannst/willst.
Und wenn du so genau weißt, was du von einem Hund möchtest, dann such doch auch nach genau so einem Hund. Egal ob beim Züchter oder beim Tierschutz.
Soo, leicht verspätet melde ich mich hier auch mal wieder zu Wort. Einmal um nachträglich noch den Yeti-Run zu feiern und einmal um zu jammern.
Kann mich Xsara nur anschließen, der Yeti-Run war ein mega tolles Erlebnis und ich bin mega stolz, dass ich es geschafft habe, durch zu laufen (mit zwei mini-Pausen an den Verpflegungsstationen und einer kurzen Pause, als wir an einem Labbi vorbei sind, der gerade arge Kreislaufprobleme hatte und ich denen Wasser/Futter angeboten hatte bzw. halt kurz gewartet hab, wie schlimm es ist). 3:13 haben wir am Ende für knapp über 26k gebraucht. Es war eine tolle, abwechslungsreiche Strecke, nur am Ende war es eetwas fies, dass es eine Streckenänderung hab und ich da kurz verunsichert war, weil die Fähnchen von der App abwichen ... und mich da auch nochmal kurz verlaufen habe. Auf den letzten 2k. Ungeil, wenn man innerlich schon einfach nur noch ins Ziel will. Wobei das Ende zumindest streckentechnisch nochmal sehr schön war, waldig und teilweise single trails.
Es war ein mega Gefühl, so lange durchzulaufen bzw. es zu schaffen. Und es war auch für Rémy eine ganz ganz ganz wertvolle Übung glaub ich, weil wir sonst ja nie mit so vielen Leuten/Hunden laufen und Dynamik ja schon ein Thema ist für ihn. Aber das am Yeti war super, weil da halt keiner im Vollsprint rennt, also Dynamik light sozusagen, plus einfach die schiere Dauer und Masse des Ganzen glaub ich gut für "Gewöhnungseffekte" sorgt. Es war auf jeden Fall für Rémy mit jedem Überholvorgang leichter so à la "ach ok, da überholt uns wieder wer, na ok wird schon passen". Dann waren so oft Teams vor uns zu sehen usw. Und das halt über mehr als 3h. Sehr sehr gut. Am Ende sind wir 9. von 16 gewerteten (die 17. Longrun-Starterin wurde nicht gewertet) geworden, was ich mega mega mega finde! Klar darum ging's überhaupt nicht, aber ist trotzdem cool. Und ich bin sooo motiviert, die Strecke nächstes Jahr in unter 3h zu schaffen. Das wird von der Platzierung her nicht so wahnsinnig viel ändern, weil die wirklich guten 2,5 Std brauchen oder bisschen mehr aber deutlich unter 3. Und ich glaube, so knapp unter 3 ist ein realistisches Ziel für mich, aber deutlich schneller eher nicht. Also ist das eher so ein "persönliches" Ziel. Hach ich freu mich auf nächstes Jahr! So ein rundum liebevoll organisiertes Event. Lieb das ja, wenn man merkt, wie sehr die Organisatoren mit Herzblut dabei sind. Einzig vom Start war ich mehr als schockiert, aber das scheint mein Problem zu sein, die Mehrheit der Leute findet es offenbar ganz normal, dass die Hunde schon eine Viertel Stunde vor Start brüllen und bellen und abgehen. Man hat kein Wort von der Sportlerbesprechung verstanden vor lauter Gebell. Echt uncool. Ich frage mich, warum man diesen Stress sich und den Hunden antut. Wieso nicht einfach ins Auto packen? Naja, nicht mein Bier ... wir standen etwas abseits und ich bin froh, dass der Zwerg keinen Anlass sieht, sich reinzustressen in so einer Situation. Und wenn es den anderen Leuten wurst ist, dann ist das eben so. Zeigt mir aber auch, dass ich für richtige Canicrossveranstaltungen (wo ich mich nicht bei Bedarf zurückziehen kann) einfach nicht gemacht bin. Stimmungsmäßig nicht meine Welt.
Ok, jetzt vom Freuen über Yetirun zum Jammerteil: Seitdem ist einfach der Wurm drin lauftechnisch! Der Yetirun war am 24.1., also vor 3 Wochen ... und seitdem war ich 3x (kurz!) laufen. Nach einer kurzen Verschnaufpause habe ich Intervalltraining gemacht, das lief gut. Bisschen gemütlich laufen, und öfters 30Sek schneller. Soweit so gut. Paar Tage danach wollte ich 11k laufen, musste den Lauf aber nach 6,5k abbrechen wegen Knieproblemen. Bei Kilometer 4 hat sich schon das Knie gemeldet, ich dachte schon wtf bitte nicht ... das hatte ich während der ganzen Yeti-Vorbereitung nicht. Bin dann kurz gegangen, weitergelaufen, aber keine Chance. Musste abbrechen. Und was am traurisgten war: Bei dem Lauf wollte ich mal ganz besonders auf Lauftechnik achten! Glaube ich war dadurch so verkrampft, dass ich wahrscheinlich übel schlimm/falsch gelaufen bin. Wie dumm oder? Naja, also abgewartet ... und nach einer Woche ca. wieder rangetastet mit Geh-Lauf-Intervallen (2 Min Laufen/1 Min gehen usw., 35 Minuten). Joa, knietechnisch alles fein, ich hab mich schon gefreut - tut mir am Abend die linke Arschbacke weh. Beim Gehen. Zieht übel rein. Wtf. Ich tu damit bis heute (über eine Woche nach dem Lauf) rum und es pisst mich maximal an (ja, ich bin arg arg ungeduldig, wenn mein Körper muckt ...). Seit gestern merke ich deutliche Besserung, also ich hoffe mal vorsichtig, dass ich am WE wieder laufen kann. Aber doof halt, weil ich so gar nicht weiß, woher das kam. Vielleicht einfach Pech gehabt. Ok, fertig mit dem Roman ... ich hoffe, ich bin hier bald wieder mit Laufberichten am Start!
Ach ja, am 28. sind wir für ein Canicrossturnier gemeldet, unser HSV veranstaltet eins. Noch 10 Tage. Hoffe, ich kann starten (und wenn ja, halt voll untrainiert, wollte eigentlich schon paar mal Canicross-Einheiten machen bis dahin.
Ich würde, wenn man das Retrievergemüt mag, auch nicht unbedingt nen Sheltie empfehlen. Also kennenlernen, warum nicht? Vielleicht sagt die Art ja doch sehr zu. Und auch im Agi anschauen (und anhören ), wenn sie das machen möchte. Ist schon ein großer Unterschied, ob ein im besten Fall permanent hysterisch kläffender Sheltie über den Parcours flitzt oder ob man zB mit nem Labi, Pudel oder so eher gemütlich die Hindernisse nimmt. Es klingt immer böser, als es soll, wenn ich von Shelties schreibe, so ist das gar nicht gemeint. Und natürlich sind nicht alle hypersensible Kläffer. Es ist aber halt so gar nicht mein Typ Hund (ich mag das stabile Labi- oder Beaglegemüt viel mehr ). Und deswegen wäre es glaub ich einfach wichtig, dass deine Schwiegermutter letztlich merkt, was für ein Naturell ihr mehr zusagt.
Hätte spontan jetzt auch an Beagle, Pudel, Lagotto gedacht.
Ich finde den anderen Hund einschmieren (mit was denn? Möglichst eklig, klebrig?) echt grenzwertig, weil ich da befürchten würde, dass das Gegenüber richtig sauer wird.
Ist es auch. Ich finde es aber auch grenzwertig den Hund zu anderen laufen zu lassen obwohl man mehrfach aufgefordert wird das zu lassen und dabei auch noch hämisch zu werden.
Total, das geht gar nicht (Hund einfach hinlaufen lassen, Bitten ignorieren usw.). Ich denke mir nur, dass ich nicht noch ekliger sein möchte als mein Gegenüber und ich finde generell, dass Eskalation nicht so ne gute Lösung ist. Kann sein, dass es manchmal nicht anders geht, dass es manchmal einfach und nachhaltig ist, trotzdem muss man für sich einfach überlegen, was man will.