Beiträge von miamaus2013

    Würdet ihr das auch "einfach so" machen lassen wenn es wie bei @CharlieCharles über 600€ kosten würde und ihr das gar nicht offiziell auswerten lassen könnt weil ihr in keinem Verein Mitglied seid?
    Ohne offizielle Auswertung bringen die Untersuchungen m.E. nichts oder kann man sie auch ohne Mitgliedschaft auswerten lassen? Das wäre auch noch interessant zu wissen.


    ja man kann sie auch ohne das der Mensch in einem RZV ist auswerten lassen.

    Ich bin auch nicht im RZV von dem Ares kommt und dennoch wurde seine Röntgtgenaufnahmen anstandslos ausgewertet und in die Ahnentafel eingetragen.

    wie gesagt: für Röntgten plus Auswertung und Eintragung habe ich knapp 250 € bezahlt.
    Bei den Gentests schaue ich grade, was sinnvoll ist und dann werde ich das demnächst auch angehen.

    @miamaus2013 Danke =)
    Falls dich das beruhigt - Pitt neigt auch dazu. |)
    Oder er versucht seine Vorderpfoten auf die Schultern zu bekommen, wenn die Menschen stehen. Bei uns darf er das nämlich, wir tanzen immer :hust: :rollsmile:
    Man kann ihn aber zum Glück auch als Unbekannter runterschieben und er akzeptiert das auch problemlos und bleibt dann unten - meistens :ugly:


    ja, das beruhigt mich tatsächlich ein bisschen :D
    das mit den Schultern bei stehenden Menschen versucht er nicht. Das kennt er aber auch von uns nicht. Bei stehenden Menschen schmiegt er sich meistens nur an die Beine. Aber oft mit so nem leichten Sprung. |)

    Das auf den Schoß klettern ist halt etwas blöd, weil die wenigsten damit rechnen und er mit seinen 27 kg ja auch nicht soo klein ist.. :ugly:
    Aber runter schieben lässt er sich immerhin auch problemlos. :roll:

    er meint das halt auch überhaupt nicht böse oder so. Er liebt einfach Menschen, wird total gerne gestreichelt und kuschelt total gerne. Da gehts halt hin und wieder mit ihm durch.

    Wenn er bei uns auf den Schoß klettert finde ich das aber auch einfach nur süß :herzen1:

    Dieses Vertrauen von dem viele hier so selbstverständlich reden muss man sich aber auch erstmal verdienen! Bei manchen Hunden oder bestimmten Prozeduren kann das ein längerer Weg sein....man kann manchmal nicht davon ausgehen dass ein Hund einem in allen unangenehmen Situationen blind vertraut "nur" weil man ihn von Welpe an hat.

    Der Hund meiner Schwester ist lammfromm, lässt alles mit sich machen, sie haben ihn schon sein ganzes Leben (er ist 4) aber wenn es ans Zeckenziehen geht rastet er aus vor Angst. Schreit und kreischt, er würde sie auch beißen - da ist sich meine Schwester sicher. Machtworte helfen da auch nicht und sie bekommen den 7 Kilo Hund zu zweit nicht gebändigt, dass er stillhält.

    Dass da was im Argen ist und das so nicht gut ist, keine Frage - aber man muss sich viele Sachen auch erstmal verdienen. Ich verdiene mir das Vertrauen meines Terriers auch Stück für Stück und deswegen darf nur ich viele Sachen bei ihm machen, niemand sonst.

    Beim TA trägt er einen Maulkorb dass sich alle sicherer fühlen und da ist es ein Mix aus Machtwort und Beruhigen. Als Welpe in Südamerika hatte er einige sehr sehr unschöne Erlebnisse - da würde man hier schon von Misshandlungen sprechen.

    um genau sowas zu verhindern, habe ich mich von Anfang an bemüht, bei meinem Rüden möglichst viel 'abzudecken'.. Als Mali ist er halt weder klein noch handlich..

    Ich habe ihm als Welpe zb fast täglich imaginäre Zecken gezogen - an den unmöglichsten Stellen. So wurde es für ihn völlig normal, sich in irgendwelche verdrehten Positionen zu legen, ich puhle in seinem Fell rum und drehe eine Pinzette auf seiner Haut..

    Genauso mit Tabletten eingeben (Lachsölkapseln) oder auch Lösungen ins Maul spritzen lassen (Wasser in ner Sprizte). Das ist von klein auf einfach Normalität für ihn.
    Augen tropfen musste ich ihm öfter geben, weil er als Welpe öfter mal ein Matschauge hatte. Das sieht dann so aus: ich rufe ihn 'Ares - Augentropfen'. Er kommt, ich lasse ihn sich hinsetzen. Halte mit einer Hand das Auge auf und mache mit der anderen die Tropfen rein.
    Fixieren oder der gleichen muss ich ihn nicht, er wehrt sich nicht. Nur den Lidschlussreflex kann er halt nicht kontrollieren..

    Zahnkontrolle, Pfoten anfassen, Krallen schneiden, Fieber messen. Kennt er alles von klein auf und geht wunderbar alleine..

    @Murmelchen, danke dann werde ich mal schauen..


    Mal eine Frage an die, die hier im Thread mitschreiben:

    Wer von euch allen hat alles untersuchen und auswerten lassen und macht keinen Sport oder Arbeit mit dem Hund oder hat nicht nur für eine ZZL untersuchen lassen?

    Ich glaube nämlich, dass einige hier das anders machen bzw. sehen würden wenn sie die Untersuchungen nicht gebraucht hätten und dann nämlich nichts untersuchen lassen hätten solange der Hund keine Probleme hat.


    Ares macht Sport. Aber er macht den gleichen Sport in dem gleichen Umfang wie die ungeröntgte Mia.
    Mia wollte ich eigentlich auch immer bei der Kastration röntgten lassen. Aber dann musste sie aus medizinischen Gründen schon mit 7 Monaten kastriert werden und damit viel zu früh für ein aussagekräftiges Ergebnis.
    Dann geriet das Thema röntgten irgendwie in Vergessenheit. :ops: Habe mich dann mit einer befreundeten Tierärztin drüber unterhalten, als sie etwa 2 Jahre alt war. Die meinte, natürlich könne man sie röntgten. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine wirklich schlechte Hüfte/Ellenbogen hat, ist bei ihrem Alter und der Tatsache, dass sie trotz sportlicher Belastung (Agi, Obi seit sie 1 Jahr alt ist) bisher absolut unauffällig war, eher gering.
    Und da bei ihr natürlich keine Zuchtpopulation (Straßenhund aus Rumänien) im Hintergrund steht, habe ich mich dann gegen das Röntgten entschieden.


    Röntgten auch fürs offizielle Auswerten konnte ganz bequem unser Haustierarzt. Habe mich aber vorher umgehört und der gilt auch als erfahren und kompetent auf dem Gebiet.

    Ich weiß, ich verstehe es, sehe es aber aus der Sicht eines Otto-Normal-Hundehalters.
    Wenn ich jetzt einfach mal annehme, ich würde meine Dackelhündin untersuchen lassen, bezahle dafür (sagen wir einfach mal) 200€ dafür und leite das alles an den Züchter weiter. Dann bringt das meiner Züchterin gar nichts weil ich die einzige wäre von deren Hund sie ein Ergebnis bekäme. Außerdem gibt sie die Zucht heuer oder nächstes Jahr auf.

    Wenn ich Sina jetzt untersuchen lassen würde und aber jetzt schon weiß, dass ich anschließend keinen Hund mehr möchte oder eine ganz andere Rasse, bringt es mir auch nichts, sondern auch nur dem Züchter - so denken doch die allermeisten Leute und daher gehört das m.E. gleich auf den Welpenpreis drauf geschlagen, dann hat der Züchter sehr gute Chancen, dass er von all seinen Welpen Ergebnisse bekommt und dann bringt das auch was.

    die Zucht der Züchterin von Sina steht ja aber nicht isoliert da.. Es leben ja sicher auch verwandte Hunde bei anderen Züchtern. Und die werden auch dann weiter für die Zucht eingesetzt, wenn die Züchterin von Sina ihre Zucht aufgibt..

    Und wenn es nur Tante, Onkel und Co sind..

    So lange immer nur die Zuchthunde ausgewertet werden, hat man halt leider nur einen sehr geringen Überblick über die Population.

    als Mia nach ihrer Kastration einen Kragen tragen musste, hatte sie so einen, den man an einem Halsband befestigt hat. Ich hatte dafür dann ein Halsband mit Klickverschluss.
    Habe den Hund sich hinsetzen lassen, Kragen mit geöffnetem Halsband um den Hals gelegt, Halsband geschlossen und fertig..


    von wann ist denn die Wunde? Und wie groß ist sie etwa?

    Ich hab ja eher ein einfaches Exemplar erwischt, wenn's um Körperpflege oder medizinische Behandlungen geht. Spuk lässt mich alles machen, hält still und guckt nur etwas leidend. Männer halt. :roll:
    Aber da war einfach viel Vertrauen im Spiel, viel "Wenn Frauchen das sagt, wird's schon stimmen." Auch wenn Fremde was an ihm machen müssen und ich sag: "Der darf das!", passt es für ihn.
    Aber: Auf dem Tierhof haben wir eben auch Hunde, die derartiges Manipulieren gar nicht kennen oder gelernt haben, dass sie sich schnappend entziehen können. Manche machen es aus Angst, mit denen wird dann sehr ruhig trainiert, andere haben einfach keine Lust oder eben gelernt, wie sie da rauskommen. Und diese Kandidaten bekommen dann eben Maulkorb und klare Ansage, danach flutscht das in der Regel.
    Beim eigenen Hund würde ich immer das ruhige, bestimmte aber sanfte Training vorziehen, meistens hat man ja die Zeit, um so was zu üben, bevor die Akutsituation eintritt. Mit ein bisschen kuscheln oder Keksen als Bestechung flutscht das auch.

    Herr Blond ist z.B. so ein Kandidat, der sich um nichts in der Welt fixieren lässt. Mit ihm übe ich derzeit, sich ruhig zwischen meine Beine zu setzen, um eine Begrenzung kennen und akzeptieren zu lernen. Erstmal ist das ein Trick.
    Zusätzlich mache ich Haltetraining im Sitzen, d.h. er sitzt zwischen meinen Beinen und ich halte einen Arm um seine Brust. Das fällt ihm enorm schwer, aber es wird langsam besser. Er kann grundsätzlich nicht stilhalten und wäre so ein Kandidat wie Gustav, Marke Aal im Pelz mit eingebautem Kaspergen. Über Gehorsam müsste ich da gar nicht erst gehen, er hört zwar echt gut, aber in diesen Momenten kann er einfach nicht gehorchen. Von daher wird eben trainiert, und bis dahin muss er beim TA eben mit zwei Mann untern Arm geklemmt werden, wenn er mal hinmuss.

    klar, verstehe ich alles. Wenn es um Hunde aus dem Tierschutz mit 'Vorgeschichte' ist, ist das noch mal was ganz anderes finde ich..

    Aber ich werde wohl einfach nie verstehen, wieso man das nicht übt, wenn man einen Hund von Welpe an hat. Es macht es einem selbst und auch dem Hund doch so viel einfacherer. :ka: