Der Unterschied ist für mich dieses „zwanghafte“. Also wie es die TE beschreibt: Hund nicht mehr ansprechbar und dreht einfach immer weiter auf, egal was man macht, völlig ohne Rücksicht auf Verluste.
Klar laufen meine Hunde auch mal im Spiel miteinander oder auch alleine, wenn sie was Lustiges zum spielen gefunden haben. Aber nicht „zwanghaft“, sie sind durchgehend ansprechbar und hören damit auch auf, wenn man es sagt. Das Verhalten ist durch einfach Absprache auch leicht umlenkbar, Rückruf oder andere Kommandos funktionieren. Aber es kommt auch nicht jeden Tag vor. Gerade ist es hier sehr warm, wir waren eben kurz schwimmen, das war’s an „großer“ Aktivität heute, weil ich aktuell mit der Hitze aus Gründen nicht so gut zurecht komme wie sonst. Waren nach dem schwimmen keine 10 Minuten zu Hause, da lagen alle Hunde wieder rum und schlafen seitdem. 
Aber dieses lockere Rumlaufen ist halt was völlig anderes, als wenn der Hund so drüber ist, dass er so ausflippt, dass er um sich rum gar nichts mehr wahrnimmt, seinen Menschen gegebenenfalls verletzt (umreißen, wenn man auf der Leine steht).
Danke für deinen Post. "Zwanghaft" ist ein hartes Wort, dass man in einem solchen Forum wirklich falsch verstehen kann. Ein tobender Junghund hat normalerweise Probleme zu hören, wenn er in seinen 5 MInuten unterwegs ist - finde ich und auch meine Trainerin. Daher vermeiden wir Kommandos wenn sie z.b. wild mit anderen Hunden spielen.
Aber diese Reaktionen draussen, sind ja etwas anderes. Ich war einen/ zwei Tage vorher mit ihr in einem anderen Reitstall unterwegs und das war glaub ich zu viel für sie. Ganz viele Leute, wahnsinnig heiss (gefällt ihr gar nicht) sehr viele Pferde, kein lockeres Freilaufen möglich, da gefährlich. Ich habe sie nicht im Auto gelassen, weil wir schon 1 Std. Autofahrt hinter uns hatten. Also ich denke das war es was ihr zu viel war und sich dann so entlud..
ohje, wie ich die Besuche in den Stall löse, ist mir noch ein Rätsel.
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Mir geht es gar nicht um das Befolgen von Kommandos.. mein 6 Monate alter Junghund kann im eigentlichen Sinn noch überhaupt keine Kommandos. Ist auch völlig okay für mich. 
Mir geht es darum, dass dein Hund in seinen „Ausrastern“ derart in einem Tunnel ist, dass er dich gar nicht mehr wahrnimmt. Du hast geschrieben, dass sie dich schon umgerissen hat, wenn du auf der Leine standest.
Das meine ich mit zwanghaft. Das ist kein fröhliches Verhalten eines jungen Hundes, der ein bisschen Energie raus lassen will.
So heftige Ausraster kenne ich von keinem meiner Hunde und ich ziehe gerade den vierten Welpen/Junghund auf.
Was ich als normales Junghundverhalten empfinde: mein 6 Monate alter Border Collie hat gestern Abend noch wirklich süß mit einem Blumentopf im Garten gespielt. Er ist mit dem Blumentopf im Maul gelaufen, hat ihn fallen lassen, ihn sich wieder geschnappt, sich mit dem Blumentopf im Maul fallen lassen, sich mit dem Blumentopf im Maul auf dem Boden gerollt. Es war wirklich zu süß. Ich habe mich auf den Weg gemacht, um mein Handy zu holen, um es zu filmen. Aber dann hat er mich bemerkt, sein Spiel beendet und kam zu mir.
Kein Kommando, keine Ansprache. Und dennoch hat er sein ausgelassenes junghundtypisches Spiel bei einer kleinen „Störung“ gleich beendet.
Völlig andere Hausnummer, als die auf der Leine stehende Halterin umzureißen oder den ganzen Arm schlabbernass zu kauen.