Ich habe aktuell (unter anderem) zwei junge Border Collies (3 Jahre alt und 6 Monate alt) so reizempfindlich und aktiv diese Hunde sind, keiner der beiden hatte bisher jemals irgendsowas wie „wilde 5 Minuten“. (Der Mali auch nicht, aber der ist ja auch schon was gesetzter und älter.)
Ich glaube, es gibt halt auch einfach keine allgemeine Definition, was diese "wilden 5 Minuten" sind, oder? Manche beziehen sich damit vielleicht auf eine Übersprunghandlung aus Stress, so wie hier im Thread von der TE wohl beschrieben.
Andere meinen damit dann wiederum lustiges Herumgehüpfe und Toben, was für mich zu einem normalen jungen Hund dazugehört, der halt auch mal die Beine strecken möchte und soll...
Der Unterschied ist für mich dieses „zwanghafte“. Also wie es die TE beschreibt: Hund nicht mehr ansprechbar und dreht einfach immer weiter auf, egal was man macht, völlig ohne Rücksicht auf Verluste.
Klar laufen meine Hunde auch mal im Spiel miteinander oder auch alleine, wenn sie was Lustiges zum spielen gefunden haben. Aber nicht „zwanghaft“, sie sind durchgehend ansprechbar und hören damit auch auf, wenn man es sagt. Das Verhalten ist durch einfach Absprache auch leicht umlenkbar, Rückruf oder andere Kommandos funktionieren. Aber es kommt auch nicht jeden Tag vor. Gerade ist es hier sehr warm, wir waren eben kurz schwimmen, das war’s an „großer“ Aktivität heute, weil ich aktuell mit der Hitze aus Gründen nicht so gut zurecht komme wie sonst. Waren nach dem schwimmen keine 10 Minuten zu Hause, da lagen alle Hunde wieder rum und schlafen seitdem. ![]()
Aber dieses lockere Rumlaufen ist halt was völlig anderes, als wenn der Hund so drüber ist, dass er so ausflippt, dass er um sich rum gar nichts mehr wahrnimmt, seinen Menschen gegebenenfalls verletzt (umreißen, wenn man auf der Leine steht).