Beiträge von miamaus2013

    weiss hier jemand zufällig, ob ich meinem Hund Bravecto geben darf, wenn ergleichzeitig Cortison nimmt?

    Seit gut 2 Wochen bekommt mein Leo wegen der Bizepssehne Phenpred und wird das auch noch knapp 4 Wochen weiternehmen müssen. Er ist kein Zeckenmagnet und ist nicht empfindlich auch irgendwelche Mittel. Ich möchte nur vermeiden, ihm zuviel zu zumuten. Halsbänder und Spotons möchte ich ungerne nehmen, da er viel schwimmt.

    Der Hund einer Freundin von mir hat Morbus Addison und bekommt dauerhaft Cortison.

    Der bekommt ebenfalls Bravecto.

    Aber ich würde da einfach noch mal den Tierarzt drauf ansprechen, wenn du das Mittel dort abholst.

    Mir persönlich ist ein wirksamer Zeckenschutz einfach wichtig. Ich will, dass meine Hunde so wenig Zecken wie möglich haben. Und falls sie mal eine Zecke haben sollten, dann soll die zuverlässig absterben, bevor Krankheiten übertragen werden können.

    Genau da versagt Bravecto laut zwei Tierärzten und einer THP, mit denen ich geredet hab. Ich weiß, dass viele auch von einer repellierenden Wirkung berichten. Laut Beipackzettel kann das Mittel das nicht, das können nur Halsbänder und einige Spot-ons. Und der Biss, bevor das Bravecto (und andere Mittel) die Zecke tötet, kann schon reichen, Kranheiten zu übertragen.

    Deshalb kommt für mich nur was natürliches ODER ein MIttel mit repellierenden Wirkung in Frage. Und ich will auch, dass sie möglichst wenig Zecken hat. bis letzte Woche waren es auch nur vereinzelt krabbelnde Viecher, die ich abgesammelt hab, trotz viel stromern im Gras. Keine Ahnung wo sie die plötzlich her hat, der Kater hatte die ersten schon Ende Februar. Da gabs dann sofort Frontline.

    Und zum Thema Chemie: ich mach mir schon Gedanken, wie oft ich wirklich entwurmen muss, was ich sonst so in den Hund reinstopfe, impfe nur, was ich für meine Tiere als nötig erachte und gebe Medikamente nur, wenn nötig und sinnvoll - zB gibts bei Augenproblemen erstmal homöopathische Tropfen, bevor ich an antibiotische oder cortisonhaltige Sachen gehe. Ich wasche fast alles, was ich neu kaufe erstmal durch. Kurzum: ich mach das, was ich bei mir selbst auch an Vorsichtsmaßnahmen mache.

    Ich urteile auch nicht drüber, wie andere das handhaben. Letztlich weiß bei vielen Themen eben niemand, was richtig und was falsch ist, es gibt nur Meinungen und Empfehlungen und jeder trifft die Entscheidung, mit der er sich wohl fühlt. :smile:

    meine Hunde haben seit mehreren Jahren Bravecto intus und hatten seitdem beide keine einzige angebissene Zecke mehr. Hier wirkt es seit Jahren auch repellierend. Sehr selten krabbelt mal eine auf den Hunden (helles Fell, man sieht die gut), aber da merkt man schon, dass die nicht beißen wollen und eher wieder das Weite suchen..

    hier versagt Bravecto also keineswegs, ganz im Gegenteil. Es macht genau das, was ich von einem Zeckenmittel erwarte.

    mein Tierarzt benutzt Bravecto übrigens selbst seit Jahren bei seinen eigenen Hunden und ist damit auch sehr zufrieden.

    Bravecto tötet angebissene Zecken innerhalb weniger Stunden. Dieser Zeitraum, bis die Zecke stirbt, ist zu kurz, um den Großteil der Krankheiten zu übertragen. Ich meine einzig FSME wird schneller übertragen, aber das spielt bei Hunden nur eine untergeordnete Rolle.

    Es ist nicht so, als würde ich einfach wahllos irgendein Mittel geben..

    ich habe mich sehr wohl intensiv mit dem Für und Wider auseinander gesetzt, Alternativen bedacht und so weiter.

    SpotOns gehen hier zb nicht, weil meine Hunde fast täglich schwimmen gehen im Sommer. Die wirken dann schlicht nicht mehr richtig. Bzw schaffe ich es schon nicht wirklich die drei Tage vor und nach der Gabe des SpotOns aus dem Wasser zu halten. Halsband geht aus dem gleichen Grund nicht, das ist nämlich gefährlich für die Organismen im Wasser.

    Natürliche Mittel will ich nicht, ich will etwas, was die Zecken zuverlässig tötet..

    Bleiben also nur Tabletten. Da haben wir Bravecto ausprobiert, waren zufrieden und sind dabei geblieben.

    warum sollte man die Hunde bis zu diesem Alter nicht vor den Zeckenkrankheiten schützen? :???:

    Ich glaub ich hab mich da falsch ausgedrückt ;) Sie meinte nicht einfach prophylktisch, sondern erstmal kucken. Es sind wohl nicht alle Spot-ons bei Welpen und Junghunden unbedenklich. Und es gibt ja Hunde, die haben ohne Schutz nie ne Zecke und es gibt welche, die wahre Zeckenmagneten sind.

    Sie hat mir aber geraten, lieber ein Halsband zu nehmen als Spot-ons oder Tabletten. Schlechte Erfahrungen. Unverträglichkeiten sind wohl selten, aber wenn was passiert, kann man das Halsband abmachen. Die Tablette ist erstmal drinnen.

    Ich bin nicht per se gegen Chemie - den Kater muss ich zB. alle 4 Wochen mit Spot-on behandeln, sonst hat der mehrere Zecken täglich. Ich bin nur wegen des Alters vorsichtig, so wie ich bei Kindern mit Medikamenten umsichtig wäre.

    Wenn der nächste Versuch auch nichts bringt, gibts nächste Woche ein Halbsband und dann ist hoffentlich Ruhe.

    das sind halt einfach unterschiedliche Herangehensweisen.

    Mir persönlich ist ein wirksamer Zeckenschutz einfach wichtig. Ich will, dass meine Hunde so wenig Zecken wie möglich haben. Und falls sie mal eine Zecke haben sollten, dann soll die zuverlässig absterben, bevor Krankheiten übertragen werden können.

    Bravecto zb ist auch schon für ganz junge Welpen ab 8 Wochen zugelassen.

    Daher hatte Mia schon von Anfang an ein Spot On vom Tierarzt und wir sind dann recht schnell nach Einführung von Bravecto auf die Tablette umgestiegen.

    Zu dem Zeitpunkt hatte Mia übrigens ein Bernsteinhalsband. Aber nur, weil ich es einfach hübsch finde an ihr und nicht weil ich glaube, dass es Zecken abhält.

    Mia hat als Junghund (da war sie nicht mal 6 Monate alt) zb ein Medikament bekommen müssen, das keine offizielle Zulassung hat bei Hunden. Es ist also nicht nur nicht an Welpen/Junghunden erprobt, sondern gar nicht. Auch das hat sie problemlos vertragen.

    Und zum Thema: die Tablette bekommt man nicht mehr raus. Korrekt. Wie alle anderen Medikamente auch, die dem Hund oral verabreicht (Wurmkuren und andere Medikamente, die man ins Maul gibt wie zb Metacam) oder injiziert werden. Nur bei den wenigsten anderen Medikemanten machen sich die Leute in der Form Gedanken, wie das bei Bravecto und Co gemacht wird.

    Ich will das auch gar nicht anprangern, mich überrascht das nur immer wieder..

    hatte mein Rüde auch mal.. er hat geschlafen, ist aufgestanden, hat aufgeschrien und konnte sein Hinterbein nicht mehr belasten. War hier auch Sonntag. Auch beim Abtasten hat er schmerzhaft reagiert.

    Das mit dem Aufschreien nach dem Aufstehen hat er an diesem Tag noch zweimal gezeigt.

    Er neigt aber leider sehr extrem zum übertreiben, daher habe ich ihn erstmal nur ruhig gehalten und geschont.


    Montag war es immer noch so, dass er konstant auf drei Beinen lief, drinnen wie draußen.

    Dienstag lief er auf vier Beinen, als wäre nie was gewesen. Mittwochs hatten wir Agi-Training, absolut kein Problem für ihn und auch danach kam die Lahmheit nicht wieder..

    Ich würde den Hund heute schonen, nur an der Leine und nur zum Lösen raus und dann mal schauen, wie er morgen so läuft.

    Hm, die Züchterin rät eher dazu, die ganzen chemischen Mittelchen eher erst ab 12-15 Monaten einzusetzen. Es sei denn, es wird schlimmer. Und wenn rät sie zu Seresto.

    warum sollte man die Hunde bis zu diesem Alter nicht vor den Zeckenkrankheiten schützen? :???:

    Ares hat in seinem ersten Frühjahr bei mir das erste Mal Bravecto bekommen, da war er so 8 - 9 Monate alt. Hat er damals wie heute absolut problemlos vertragen und schützt ihn seitdem zuverlässig vor Zecken.

    Er hatte noch nie eine angebissene Zecke.

    Sollte sich ein Hund eine Zeckenkrankheit einfangen, muss das ja auch behandelt werden. Mit 'chemischen' Medikamenten..
    Als ich das Antibiotikum wegen dem Borreliose-Verdacht nehmen musste, habe ich das zb viel viel schlechter vertragen, als meine Hunde ihre Zeckenmittel.

    Huhu,

    wir haben grade zwei Zecken gefunden, noch relativ frisch, direkt am Bauch bzw. Achsel bereich vorne.

    Fibie hält aber absolut nicht still und ich bekomm sie einfach nicht raus.

    Hat jemand nen guten Tipp?

    üben. =)

    hier habe ich mit beiden Hunden 'Zecken ziehen' trocken geübt (Ares hatte noch nie eine Zecke, Mia seit Jahren nicht mehr). Also Hund in eine vlt komische Position bringen, im Fell rumsuchen, Fell scheiteln, und mit einer Pinzette an der Haut rum manipulieren.

    Ist der Hund brav, gibt es eine Belohnung.

    Meine Hunde lernen beim Medical Training aber von klein auf auch, das es sich nicht lohnt, sich zu wehren, sondern dass man erst 'entlassen' wird, wenn man sich ruhig verhält.

    ich bin ehrlich, ich würde nicht lange mit natürlichen Mitteln rumprobieren, wenn es nicht hilft..

    ich hatte aber halt auch selbst einen einzigen Zeckenbiss und direkt den Borreliose-Verdacht.. es geht einfach so schnell mit den von Zecken übertragbaren Krankheiten.. :verzweifelt:

    Ist das bei Hunden auch so schnell bzw häufig dass Krankheiten übertragen werden?

    Ich hab ehrlich gesagt echt Angst weil ich es nicht gebacken bekomme diese winzig kleinen noch nicht vollgesogenen zecken runter zu bekommen ohne sie ausversehen zu zerquetschen oder zu zerreißen... waren insgesamt villeicht 4 oder 5, danach bin ich zum TA damit gegangen...

    ich bin kein Mediziner oder Zeckenexperte..

    aber wieso sollte es bei Hunden nicht so schnell gehen?

    Im Prinzip reicht ja eine einzige, infizierte Zecke :ka:

    ich bin ehrlich, ich würde nicht lange mit natürlichen Mitteln rumprobieren, wenn es nicht hilft..

    ich hatte aber halt auch selbst einen einzigen Zeckenbiss und direkt den Borreliose-Verdacht.. es geht einfach so schnell mit den von Zecken übertragbaren Krankheiten.. :verzweifelt:

    bonitadsbc

    Mitte Juli wird Ayla kastriert.

    Wir könnten im Juni einen Welpen bekommen oder Ende Juli oder erst wieder im Herbst...

    Was wäre von den Optionen wohl die beste?

    ich würde den Welpen nehmen, den du bevorzugst von der Verpaarung her..

    Mia musste ja leider auch kastriert werden. So richtig unfit war sie nur am Tag der OP und am Tag danach. Schon am zweiten Tag hat sie schon keinen Grund mehr gesehen, sich zu schonen. Da ging es ihr schon richtig gut.


    Sie hat sich auch vom Charakter nicht so geändert, dass sie ein völlig neuer Typ Hund geworden wäre, wo man dann einen anderen Typ Hund als Zweithund hätte dazu suchen müssen.

    Negativ verändert ist bei ihr hauptsächlich das Fell und vermutlich auch das Bindegewebe. Aber das ist ja nix, was man bei der Zweithundewahl berücksichtigen müsste.