Beiträge von miamaus2013

    Ja, ich habe mich bei verhältnismäßig wenig Beschwerden für das Blutbild entschieden.,

    Aber wie oft hört (oder liest) man denn: „ach der ist ja schon älter“ „ach es ist ja im Moment auch so warm“ wenn Hunde mal etwas gemütlicher unterwegs sind..

    Ich habe für mich jedenfalls entschieden, dass ich persönlich lieber einmal „umsonst“ ein Blutbild machen lasse, als meinem Hund eine lebensrettende Behandlung vorzuenthalten..

    Meine Entscheidung, muss man nicht nachvollziehen oder verstehen.

    Edit: Um Mal zu verdeutlichen, wie wenig Beschwerden Mia hatte: sonntags hat sie ihre Klasse auf nem AGI-Turnier gewonnen und donnerstags bekam sie die Diagnose.. und niemandem auf dem Turnier ist was aufgefallen.. und die Leute kennen sie seit Jahren

    Ich mache bei mir selbst vorsorglich kein Blutbild, kein Röntgen, lasse mich nicht für Vorsorgeuntersuchungen in Narkose legen.

    Der Unterschied bei einem selbst ist aber, dass man am eigenen Körper spürt, wenn es einem nicht gut geht und entsprechend einen Arzt aufsuchen kann. Oder sich dafür entscheiden, es zu lassen..

    Aber der Hund ist einem ausgeliefert und drauf angewiesen, dass man ihm eine tierärztliche Behandlung zukommen lässt..

    Bei meiner Hündin hab ich letztes Jahr ein Blutbild machen lassen, weil sie ein bisschen gemütlicher auf mich gewirkt hat. Mit knapp 9 Jahren ja nicht soo ungewöhnlich..

    Raus kam, dass sie schwer krank ist und ohne Behandlung wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen verstorbene wäre..

    Der Käufer steht nicht in der alleinigen Verantwortung.

    Nein natürlich nicht..

    Aber je weniger Hunde ausgewertet werden, umso schlechter kann man auch beurteilen, wie gut oder schlecht eine Rasse dasteht..

    Das hatte ich ja schon mal versucht zu erklären.,

    Es ist einfach ein Zusammenspiel von Züchter und Käufer..

    Übrigens bekommt man als Besitzer des Hundes das Röntgenergebnis zuerst.. also man selbst erfährt natürlich auch, wie es um den eigenen Hund steht..

    Und ja, ich finde das schon beruhigend, dass ich bei Ares weiß, dass er bei Schulter, Hüfte und Rücken einfach gut aufgestellt ist..

    @Cindychill das trifft ja nicht auf jeden Rassehund zu..

    Ares (ausgewertet) als Malinois und Kalle (wird ausgewertet) als Border Collie (Kurzhaar) haben durchaus funktionale Körper..

    Aber auch da ist eben wichtig, wie es um die Gesundheit bestellt ist.

    Es gibt einfach Dinge, die man von außen nicht sehen kann…

    Ares macht übrigens auch bei der Ataxie-Studie in Bern mit.. auch ein Beitrag, den ich gerne leiste. Auch gerade weil mein Hund gesund ist.

    Ich kann dich gut verstehen.

    Ich hätte mich auch aufgrund corrier s Argumenten auch für eine Prothese entschieden.

    Ich drücke euch die Daumen, für eine komplikationslose Heilung…


    Mal so nebenbei: ich glaube nicht, dass man die Prothesen-Versorgung von vor fast 80 Jahren, also zu Zeiten des zweiten Weltkriegs, mit den Techniken von heute vergleichen kann..

    Dobby schoß bei dem Gerangel dann vor und schnappte nach unserer Tochter und erwischte sie am Bauch. Es erfolgte kein "sauberer" Biss sondern sie rutschte mit den Zähnen am Bauch ab, was zu zwei langen, deutlichen und vielleicht 15cm langen Schrammen führte.

    Um es noch mal zu betonen: es kam zu einer Schreierei zwischen Mutter und Kind und in der Folge hat der Hund das Kind gebissen und verletzt.

    ICH würde den Hund von jetzt an dauerhaft mit Maulkorb laufen lassen und den auch in Anwesenheit der Kinder NICHT mehr absetzen..

    Noch sind es „nur“ Schrammen. Aber niemand kann euch garantieren, dass es beim nächsten Biss nicht zu noch schweren Verletzungen beim Kind kommt…

    Wenn das Kind beim nächsten mal schwerere Verletzungen, vlt. mit bleibenden Narben, davon trägt, weil ihr den Hund nicht gesichert habt, werdet ihr euch das nicht verzeihen können..

    Und dann würde ich mich nach einem fähigen Trainer umsehen. Am besten jemand, der nicht glaubt, es gäbe eine Rangfolge zwischen Mensch und Hund und der sich mit Herdenschutzhunden auskennt..

    Für mich (!) wäre es eben schon ein zwingender Grund für eine Narkose. Oder ich würde keine Rasse kaufen, bei der die Möglichkeit einer HD (um bei diesem Beispiel zu bleiben) besteht. Einen gesunden Hund aus gesunden Lilien haben wollen, aber dann keinerlei Beitrag dazu leisten zu wollen kann ich nicht nachvollziehen. Auch nicht, wenn es „nur“ ein Familienhund ist.

    Ich würde grundsätzlich keinen Hund kaufen, bei dem ich überdurchschnittlich häufig damit rechnen muss, dass er irgendwelche gesundheitlichen Probleme bekommt. Ich sage auch nichts gegen Untersuchungen, die ohne Risiko für den Hund durchgeführt werden können, aber meinen Hund einem Narkoserisiko auszusetzen, um eine Statistik auszuführen, da würde ich mir zunächst die Frage stellen, welchen Mehrwert eine solche Untersuchung denn hätte. Würden denn die Elterntiere von der Zucht ausgeschlossen werden, wenn mein Hund eine schlechte Hüfte hat? Hätte die Mutter nicht ohnehin schon ihre 2-3 Würfe mit hoffentlich sowieso unterschiedlichen Deckrüden getätigt? Nun kann man natürlich argumentieren, dass der Vater aber ja häufiger eingesetzt wird, ABER ist das richtig, sollte eine gute Zucht nicht diversifizieren? Und werden nicht ohnehin die Hunde untersucht, die entsprechende Problematiken aufweisen oder die in die Zucht gehen, genau auf die kommt es doch an in diesen Statistiken. Schon vor Jahren gab es die Empfehlung keine Zuchtzulassungen für C-Hüften mehr auszusprechen, trotzdem wird in vielen Zuchtverbänden noch mit diesen Hunden gezüchtet. Was soll das?

    Das ist halt sehr kurz gedacht.. je weniger Hunde ausgewertet werden, umso weniger kann man über die Gesundheit sagen..

    Mal angenommen man hat einen Wurf mit 8 Welpen. Davon soll einer in die Zucht gehen, der wird geröntgt und ausgewertet. Hat ne B-Hüfte, darf also in die Zucht. Man denkt also: alles okay mit der Verpaarung.

    Die restlichen Welpen gehen nicht in die Zucht und werden dementsprechend nicht ausgewertet.,

    Wenn man die restlichen 7 Welpen auch auswerten würde und dabei nur C-Hüften oder noch schlechter rauskommen, würde man die Verpaarung sicherlich anders bewerten…

    Kann natürlich auch umgekehrt sein, der einzige ausgewertete Hund hat ne D-Hüfte, dann denkt man, die Verpaarung war nix.

    Wenn die restlichen 7 Welpen aber ne A-Hüfte hätten, würde das schon ganz anders aussehen..

    Wenn man gesunde Hunde will, muss man was dafür tun.

    Ich werde meinen Junghund auswerten lassen, auch wenn er nicht in die Zucht gehen wird.

    Ich bade Hundepfoten einfach in so ner kleinen Schüssel..

    Die sitzen dann da und leiden mit wehleidigem Blick still vor sich hin.

    Tölt ist lediglich eine besondere Abfolge, wie die Füße des Pferdes den Boden berühren..

    Schritt, Trab und Galopp sehen bei einem Pferd, das auch tölten kann, nicht anders aus, als bei einem Pferd das nicht tölten kann.. ist bei Pass übrigens das gleiche..

    Aber es handelt sich bei dem Hintern schwingen doch nicht um eine eigene Gangart sondern nur um ein Bewegungsmuster des Körpers.. oder ist das eine andere Gangart mit einer anderen Abfolge der Berührungen des Bodens?