Alles anzeigenDer Unterschied bei einem selbst ist aber, dass man am eigenen Körper spürt, wenn es einem nicht gut geht und entsprechend einen Arzt aufsuchen kann. Oder sich dafür entscheiden, es zu lassen..
Aber der Hund ist einem ausgeliefert und drauf angewiesen, dass man ihm eine tierärztliche Behandlung zukommen lässt..
Bei meiner Hündin hab ich letztes Jahr ein Blutbild machen lassen, weil sie ein bisschen gemütlicher auf mich gewirkt hat. Mit knapp 9 Jahren ja nicht soo ungewöhnlich..
Raus kam, dass sie schwer krank ist und ohne Behandlung wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen verstorbene wäre..
Aber du sagst doch selber, dass du etwas gemerkt hast, und daher ein Blutbild hast machen lassen? Das hat doch mit den völlig anlasslosen Vorsorgeuntersuchungen rein gar nichts gemein? Ich denke, wenn einem der eigene Hund sonderbar vorkommt, würden auch Leute wie Rinski und ich untersuchen lassen ...
Schade, dass es so schwer ist, die Haltung, die Rinski beschreibt, akzeptieren zu können. Dass man überzeugt davon sein kann, dass Nichtwissen mehr nützen als schaden kann (!kann!, genauso wie umgekehrt).
Ja, ich habe mich bei verhältnismäßig wenig Beschwerden für das Blutbild entschieden.,
Aber wie oft hört (oder liest) man denn: „ach der ist ja schon älter“ „ach es ist ja im Moment auch so warm“ wenn Hunde mal etwas gemütlicher unterwegs sind..
Ich habe für mich jedenfalls entschieden, dass ich persönlich lieber einmal „umsonst“ ein Blutbild machen lasse, als meinem Hund eine lebensrettende Behandlung vorzuenthalten..
Meine Entscheidung, muss man nicht nachvollziehen oder verstehen.
Edit: Um Mal zu verdeutlichen, wie wenig Beschwerden Mia hatte: sonntags hat sie ihre Klasse auf nem AGI-Turnier gewonnen und donnerstags bekam sie die Diagnose.. und niemandem auf dem Turnier ist was aufgefallen.. und die Leute kennen sie seit Jahren