Beiträge von miamaus2013

    Stehen und vorsichtig gehen geht auf gar vielen Untergründen.

    Auch in nem befestigten Auslauf.

    Aber ein Pferd will auch mal RENNEN und BUCKELN. Dafür veranschlage ich 20x40m mindestens, für höchstens 2 Pferde, oder das ständige abstoppen und Haken schlagen schrottet die Beine wie beim Bällchen werfen.

    Mein Pony steht auf einer sehr großen Fläche, so groß, dass man vom Stall aus nicht immer sehen kann, wo die Herde sich gerade aufhält.. also da ist wirklich mehr als genug Platz zum Rennen..

    Machen die aber nur selten.. wenn sie mal zum füttern gerufen werden und grade ganz hinten stehen oder wenn sie sich mal vor was erschrecken..

    Aber zum größten Teil der Zeit bewegen die sich im Schritt, höchstens mal im Trab..

    Dieses Rennen und buckeln wollen kenne ich nur von Pferden, die hauptsächlich im Stall gehalten werden und ihre plötzliche Freiheit genießen, wenn sie zu uns kommen. legt sich meist nach ein paar Wochen, wenn sie merken, dass sie jetzt dauerhaft genug Platz haben.

    Hundekontakte sind hier kein Problem.. zum einen lebt Kalle ja eh schon mit zwei anderen Hunden zusammen und hat daher rund um die Uhr Kontakt zu anderen Hunden.

    Aber darüber hinaus habe ich natürlich auch schon einige Freunde und Bekannte mit geeigneten Hunden..

    Am Wochenende hat Kalle auf Turnieren daher dann fast durchgehend Kontakt zu anderen Hunden, läuft in fremden Rudeln mit..

    Was er gar nicht hat ist Kontakt zu fremden Hunden, die uns draußen zufällig begegnen.

    Ich reite kein Pferd im flotten Trab oder Galopp

    durch knöcheltiefen Matsch,

    hart gefrorenen, unebenen Matsch,

    Eis,

    und steinige Waldwege nass oder eisig.

    Habe ich ebenfalls nicht gemacht..

    Und die kleinen Freuden vom rumstehen auf Matschkoppeln, wo sich Erde mit Exkrementen vermischt und wo dann im Frühling kein Hälmchen mehr wächst, sind da noch gar nicht inklusive: ausgebrochene Hufe, weil es sich das Eisen abgerissen hat, Strahlfäule und Mauke.

    Auch so sehen unsere Koppeln nicht aus..

    Mir ist es tatsächlich völlig unverständlich, wie man es völlig normal finden kann, einem Pferd monatelang nicht die benötigte, freie Bewegung zu bieten..

    Ist für mich etwa so, als würde man mit dem Hund im Winter nicht raus gehen..

    Während die anderen beiden schwimmen steht Kalle einfach nur so um Wasser rum :lol:

    Vlt so ein Border-Ding?


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    Deutschland hat jedes Jahr mindestens 4 Monate, in denen der Boden für Ausreiten/ Freilauf nicht taugt.

    Muss mein Pferd da aufs Rennen verzichten?

    Ups, ich hab jetzt seit über 23 Jahren das Pony und in dieser Zeit stand er noch nie vier Monate am Stück im Stall..

    Welche Monate sollen das denn sein?

    Hier sind die Pferde von Frühjahr bis Herbst durchgehend (24 h) draußen und im Winter tagsüber auf der Koppel und nachts im Stall..

    Aber wäre es nicht sinnvoll genau das raus zu finden (also nicht du als Privatperson sondern eben in der Forschung)?

    D.h. es müssen sich genug freiwillige finden, die iher Hunde untersuchen lassen/ Blut einschicken oder in die Pato geben nach so einem Vorfall.

    Ja, es gibt oder gab dazu mal eine Auflistung an Hunden, die kurz nach einer Narkose gestorben sind. Auch mit dem jeweiligen MDR Status, dem verwendeten Narkosemittel etc. Letztendlich war die Datenlage aber schwierig weil die meisten Collies nicht obduziert worden sind. Mittlerweile kann ich die Liste auch nicht mehr finden, ich weiß nicht, was daraus geworden ist. Das war aber auch eine Privatinitiative soweit ich mich erinnere.

    Wenn man genug „Druck“ macht, kann man auch mit einer Privatinitiative viel erreichen..

    Aus so einer Privatinitiative entstand beim Mali beispielsweise der Gentest auf SDCA1 und SDCA2.

    Angestoßen im Prinzip von einer Züchterin und mit der Hilfe von vielen Privatpersonen, die auch ohne Betroffenheit des eigenen Hundes mitgemacht haben.

    Wenn ich meinen Hund röntgen und auswerten lasse, erfährt der Züchter davon erstmal gar nichts..

    Es ist nicht so, dass der Züchter sein Einverständnis erteilen muss, bevor die Bilder zum Gutachter geschickt werden. Er muss dem Röntgen auch nicht zustimmen oder sowas..

    Also ich meinen Mali habe Röntgen laden, habe ich es seiner Züchterin erzählt. Ansonsten hätte sie erst das Ergebnis der Auswertung in der Zeitschrift des Zuchtvereins gelesen..

    Ich habe das "einschicken lassen" noch ergänzt. Natürlich läuft das im Idealfall so ab wie bei dir, aber eben nicht immer.

    Aber ich kann als Eigentümer des Hundes doch ganz eigenverantwortlich entscheiden, ob ich den auswerten lasse oder nicht..

    Züchter auch gerne mal schlechte Bilder des Nachwuchses gar nicht erst zur Bewertung einschicken

    Wenn ich meinen Hund röntgen und auswerten lasse, erfährt der Züchter davon erstmal gar nichts..

    Es ist nicht so, dass der Züchter sein Einverständnis erteilen muss, bevor die Bilder zum Gutachter geschickt werden. Er muss dem Röntgen auch nicht zustimmen oder sowas..

    Also ich meinen Mali habe Röntgen laden, habe ich es seiner Züchterin erzählt. Ansonsten hätte sie erst das Ergebnis der Auswertung in der Zeitschrift des Zuchtvereins gelesen..

    HD ist bei Menschen so selten, dass die recht ungenauen Röntgenaufnahmen viel zu viele falsch positive und gegebenenfalls auch falsch negative Ergebnisse zeigen.

    HD beim Menschen ist immerhin so häufig, dass bei der U3 Untersuchung bei Neugeborenen standardmäßig mittels Ultraschall darauf untersucht wird…

    Edit: ich glaube übrigens, die Untersuchung trägt dazu bei, dass die Zahl der Menschen, die im Erwachsenenalter an einer HD leiden, so niedrig ist..

    Bei einer Freundin von mir kam da zb ein positiver Befund raus und sie wurde dann noch als Säugling entsprechend behandelt.

    Ja, ich habe mich bei verhältnismäßig wenig Beschwerden für das Blutbild entschieden.,

    Aber wie oft hört (oder liest) man denn: „ach der ist ja schon älter“ „ach es ist ja im Moment auch so warm“ wenn Hunde mal etwas gemütlicher unterwegs sind..

    Ich habe für mich jedenfalls entschieden, dass ich persönlich lieber einmal „umsonst“ ein Blutbild machen lasse, als meinem Hund eine lebensrettende Behandlung vorzuenthalten..

    Meine Entscheidung, muss man nicht nachvollziehen oder verstehen.

    Edit: Um Mal zu verdeutlichen, wie wenig Beschwerden Mia hatte: sonntags hat sie ihre Klasse auf nem AGI-Turnier gewonnen und donnerstags bekam sie die Diagnose.. und niemandem auf dem Turnier ist was aufgefallen.. und die Leute kennen sie seit Jahren