Beiträge von miamaus2013

    So wurden in dem Buch Welpenerziehung von Katharina Schlegl-Kofler Spaziergänge, ohne Leine genannt, in denen der Welpe quasi lernt, mir zu folgen. Laut ihr sollten diese Spaziergänge ab der zweiten Woche täglich erfolgen.

    Wie sonst soll man denn laut dem Buch mit einem Welpen spazieren gehen? :???:

    Mal ein Beispiel von meinem letzten Welpen: das ist Tag 3 bei mir (und meinen erwachsenen Hunden), er ist da 15 Wochen alt (kommt aus dem Ausland) und kannte natürlich schon spazieren gehen.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber diese Ruecksicht hat halt Grenzen. Und so wie ich meine Hunde nicht wegsperre nur weil es Menschen mit Angst gibt, so sperre ich meine laeufigen Weiber nicht weg nur weil evtl. irgendwelche Rueden ein Problem damit haben.

    Na klar hat das Grenzen.

    Ich bezog mich eher darauf, dass ich das Prinzip "dein Problem/mein Problem" in einem Miteinander schwer entwirrbar finde.

    Irgendwann kommt aber jede Rücksichtnahme an ihre Grenzen..

    Ich weiche mit meinen (vielen) Hund auch aus, wechsel die Straßenseite, sortier die weg..

    Aber IMMER wenn ich aus der Haustür raus laufe und mit meinen Hunden spazieren gehe, eskaliert der Nachbarshund im Garten..

    soll ich deswegen nicht mehr spazieren gehen?

    (Wir laufen natürlich auf der anderen Straßenseite, aber ich muss halt am Haus vorbei).

    Das empfinde ich zb als „nicht mein Problem“… :ka:

    Und so ist es doch mit einer läufigen Hündin auch.. die ist halt einfach in einer besonderen hormonellen Situation, was soll man denn machen als Besitzer außer kastrieren?

    Mir ist schon jetzt klar, was auf mich regnen wird, aber kann eben nicht anders.

    Ich lese ständig, dass man Respekt von anderen einfordert. Der große Hund und sein Besitzer müssen auf die kleinen aufpassen. Mit einer läufigen Hündin gehe ich dieselben Wege und die Rüden müssen eben dran glauben und ihre Besitzer auch. Wie wäre es mal, wenn man die Rücksicht, die man einfordert, auch dem gegenüber zuspricht? Dass man große Hunde im Griff haben soll, da sind wir uns alle einig. Man könnte aber auch dafür sorgen, dass der kleine Hund weniger provoziert und weniger austickt. Manchmal macht man es sich zu leicht. Dasselbe gilt ja auch für die läufigen Hündinnen. Bis dato habe ich meinen Rüden im Griff gehabt, wenn manchmal auch mit Schwierigkeiten. Man kennt sich ja. Wenn ich weiß, dass die Hündin läufig ist, dann gehe ich als Rüdenbesitzer andere Wege, wenn ich sie am Horizont sehe. Wenn ich weiß, dass meine Hündin läufig ist, muss ich es auch nicht unbedingt drauf ankommen lassen.

    Ich freue mich schon auf die Facepalms und auf die verwirrten Gesichter.

    Die Herangehensweise ist doch schon falsch.

    Das Problem hat doch nicht die läufige Hündin, sondern eventuell ein anderer Hund.

    Warum sollte sich denn dann der Halter der läufigen Hündin einschränken? Sie hat das Problem doch überhaupt nicht..

    Ich kann doch von anderen Hundehaltern auch nicht verlangen, dass sie einfach gar nicht mehr spazieren gehen, wenn mein Hund ein Problem mit Hundebegegnungen hat.

    Das ist doch nicht das Problem der anderen Hundebesitzer sondern das von meinem Hund und mir.

    Und genauso ist es doch bei den läufigen Hündinnen. Das Problem haben doch manche Hundehalter und ihre Hunde - nicht die läufige Hündin.


    Bei meiner Hündin wurde bei recht unspezifischen Symptomen bei einem „sollen wir vlt mal ein Blutbild machen?“ eine schwere Erkrankung diagnostiziert, an der sie unbehandelt jederzeit hätte versterben können..

    Dank der „Zufallsdiagnose“ bei dem Blutbild lebt sie jetzt schon zwei Jahre sehr gut mit ihrer Erkrankung.

    Ihre Haupt-Symptom war: ist ein bisschen schlapp, es war Sommer, sie war zu dem Zeitpunkt 8 1/2 Jahre alt und nie ein besonders temperamentvoller Hund, sie hat sich im Hundesport etwas mehr „bitten lassen“ als sonst..

    aber: sonntags hatte sie noch ihre Klasse gewonnen und Donnerstag wurde das Blutbild mit dem Ergebnis der lebensbedrohlichen Diagnose gemacht.

    Klar, ein Einzelfall. Aber dennoch bin ich froh, dass das Blutbild gemacht wurde und sie noch lebt.

    Sockensucher ja stimmt, in der Sequenz zeigt Ares tatsächlich mehr die „dominanten“ Verhaltensweisen. Das gibt es aber genauso auch umgekehrt. Die beiden Jungs wechseln sich da durchaus ab.

    Es ist auch kein neues Spielverhalten der beiden. Die spielen so häufig miteinander.

    Auch sonst wohnen sie ja mit einer Hündin zusammen.

    Ist sie ansonsten Einzelhund?

    Nein, sie ist in einem 5er Rudel aufgewachsen und lebt auch jetzt mit einem anderen Hund zusammen.

    Sie reagiert auch so, wenn es nicht direkt vor ihr passiert, also wenn sie zb bei mir auf der Couch liegt und Ares und Kalle in einem anderen Raum spielen.

    Der Mali (ist das Ares?) hat eigentlich die Kontrolle über das Spieli und auch wann ein Spiel mit einem weiteren Hund beginnt und wann es endet. Er lässt es fallen, weil es ihn nicht mehr interessiert und er es frei gibt, es interessiert ihn auch scheinbar kaum wer sich das Spielzeug nimmt, aber er entscheidet das. Genauso auch mit dem Spielen, er will nicht mehr und hört auf, damit ist das Spiel zu Ende.

    Ne nicht ganz. Kalle (Border) hat das Spielzeug in einem anderen Raum geholt und es zu Ares (Mali) gebracht, ihm vor die Füße gelegt und so das Spiel begonnen. Da beginnt quasi das Video.

    Und Ares lässt das Spielzeug fallen, weil Yuki (Border) dazwischen geht. Das sieht man ihm Video nicht richtig, weil jemand im Blickfeld steht. Aber sie stoppt das Spiel mit Blicken. Deswegen lässt Ares das Spielzeug fallen und wendet sich ab.

    Mich wundert es hauptsächlich, weil Yuki so klar Ares im Fokus hat, auch wenn Kalle eigentlich dynamischer ist :ka:

    Yuki und Kalle spielen draußen auch recht viel miteinander. Da neigt sie zb auch gar nicht dazu, die Dynamik zu unterbrechen.

    Ich habe mal die Kamera drauf gehalten. Fernseher musste ich mit Ton anlassen, weil Ares und Kalle sonst das Spiel beendet hätten.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ton lasse ich drin, damit man hört, wann ich Yuki störe. Ich hab’s für das Video mal mehr laufen lassen wie sonst. Man sieht auch ganz schön, dass Ares die Maßregelung von Yuki annimmt und das Spiel beendet.

    Es ist auch nicht so, dass Ares und Yuki generell ein Problem miteinander haben.

    So sieht es zb gerade aus.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Vlt mal zu dem überall rein beißen: Welpen sind sehr maulaffine, Hunde erkunden ihre Umwelt auch mit dem Maul. So wie sich zb auch Menschenbabies in nem bestimmten Alter alles in den Mund stecken, bisschen so ist das bei Hunden auch.

    Wenn Welpen in den Zahnwechsel kommen wird das oft auch noch mal mehr, weil die Zähne drücken und kauen Erleichterung schafft..

    Ich habe bei nem Welpen immer viel Kauspielzeug rumfliegen, damit der Welpe was hat, wo er erlaubt rein beißen kann..

    und ansonsten überlege ich mir, wo es mir wirklich wert ist, es auszukämpfen, dass man da nicht rein beißt..

    So, ich brauche mal Rat von erfahrenen Mehrhundehaltern.

    Seit Samstag habe ich die Hündin einer Freundin in Urlaubsbetreuung. Läuft soweit auch richtig gut. Die Hunde bewegen sich frei in der Wohnung und im Garten, spazieren gehen läuft gut und die Hunde können auch zusammen allein bleiben. Also soweit alles problemlos.

    ABER: wenn Kalle und Ares spielen, versucht die Hündin dazwischen zu gehen. Gerade lagen Ares und Kalle auf dem Teppich im Wohnzimmer, entspanntes Maulrangeln, beide Hunde ganz entspannt und locker im Kontakt. Und sofort wollte die Gasthündin dazwischen gehen.

    Dabei hat sie immer deutlich Ares im Fokus.

    Auch wenn ich sie auf Abstand halte, fixiert sie Ares und zeigt die Zähne..

    Sie lässt sich auf Abstand halten, kein Problem. Aber ich verstehe nicht, warum sie das macht..

    Zur aktuellen Konstellation:

    Mia 10 1/2 Jahre, Mischling

    Ares 7 Jahre, Malinois

    Kalle 1,5 Jahre, Border Collie

    Yuki, 5 Jahre, Border Collie, Gasthündin

    Kalle ist mit Ares aufgewachsen und die spielen wirklich schön miteinander, immer wieder Rollentausch, Spiel geht mal von einem, mal vom anderen aus, entspannte Körperhaltung, Spiel wird auch selbstständig beendet, Ares nimmt Rücksicht auf Kalle, macht sich sogar oft klein, legt sich auf den Rücken und sowas..

    Was ich mir vorstellen könnte: Ares spielt laut mit viel Spielknurren.. könnte das so triggern?

    Das versteh ich jetzt nicht. Du selbst hast doch schon gemerkt, dass sie das kacke findet. Wieso machst du das also weiter? Zwing sie doch nicht dazu, wenn sie es nicht möchte. So wirst du nämlich schnell übergriffig auch, wenn das nicht deine Intention ist. Stell dir mal vor, jemand überschreitet immer wieder deine Grenzen. Fändest du auch nicht gut oder? Damit riskierst du mMn auch, dass sie sich merkt, dass du ihre Grenzen nicht respektierst.

    Nicht jeder Hund mag oder braucht streicheln.

    Ich versteh dich da ich musste mich bei Daisy da auch dran gewöhnen. Da ist aber die Grenze des Hundes wichtiger, als dein Wille, anfassen zu wollen.

    Danke für deine Antwort.
    Klar ist es so, dass man immer Mal wieder zeigen möchte, dass man sie gern hat. Ich möchte sie ja nicht einfach ignorieren. Ich möchte ihr Liebe geben und vielleicht war es bloß eine Wunschvorstellung, dass ich das mit Streicheln könnte.

    Oder man kurz über den Körper streicheln, wenn sie etwas Tolles gemacht hat.

    Und wir müssen sie ja auch berühren, wenn sie in die Couch beißt.

    Aber wenn sie nicht gerne angefasst werden möchte, dann zeigst du ihr damit nicht, dass du sie gerne hast..

    ganz im Gegenteil, du „verpasst“ ihr damit eine positive Strafe (= das hinzufügen von etwas unangenehmen)..

    Wenn sie nicht gestreichelt werden möchte, dann mach es eben nicht.

    Meine Hunde möchten zb bei der Arbeit nicht gestreichelt werden, das zeigen sie auch ganz deutlich.

    Und dann werden sie eben auch nicht gestreichelt bei der Arbeit.

    Für meine Hunde wäre gestreichelt werden bei der Arbeit nicht die gewünschte positive Verstärkung (= etwas positives wird hinzugefügt) sondern genau das Gegenteil, nämlich eine positive Strafe (= etwas negatives wird hinzugefügt)..

    Wie sieht es denn aus mit Kontaktliegen? Mag sie das vlt? Sowas machen Hunde ja zb auch untereinander.