Beiträge von miamaus2013

    Bei allen meinen Hunden gibt es Leitungseinbrüche ab 10 Grad. Ab 15 Grad ist Zughundesport verboten. An Null Leistungsverlust ab 20 Grad glaube ich bei keinem einzigen Hund

    Meine Hunde machen keinen Zughundesport. Dementsprechend kann ich zu ihrer Leistungsfähigkeit beim Zughundesport nix sagen..

    Als objektiv messbarer Punkt: meine Hunde laufen im Sommer die gleichen m/s im Agi wie im Winter auch. (Im Winter nur in der Halle wegen der Bodenverhältnisse.)

    So ein Agi-Lauf dauert im Normalfall zwischen 25 und 40 Sekunden.

    Training ist natürlich intensiver und länger von der Belastung her, daher muss man da besonders im Sommer ein besonderes Augenmerk drauf haben.

    Aber wie ich schon angedeutet habe: ich wusste, dass jetzt wieder die Diskussion losbricht, welche Leistung Hund bei welchen Temperaturen noch bringen kann..

    Mein Boxer z.B. ist absolut sportlich und hält im Vergleich mit meinen DSH mit. Allerdings sinkt seine Leistung ab 24/25C.

    Irgendwie widerspricht sich das doch: er ist absolut sportlich und hält mit nem DSH mit - allerdings nur bis 25 Grad..

    Ich weiß, dass die Erwähnung von Leistungsfähigkeit bei höheren Temperaturen immer zu ner langen Diskussion führt, aber meine nicht brachyzephalen Hunde sind auch bei Temperaturen jenseits der 25 Grad leistungsfähig. Auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad merke ich denen keine Leistungseinbußen an.

    Was natürlich NICHT heißt, dass ich sie bei hohen Temperaturen auf Gedeih und Verderb schinde, ich habe immer im Blick, dass sie nicht überhitzen, sie bekommen viele Pausen im Schatten, nur sehr dosierte Belastung, haben ständig Wasser zur Verfügung und werden auch zwischendurch aktiv runter gekühlt. Aber wenn ich sie lassen würde, würden sie bei 35 Grad genauso trainieren wie bei 15 Grad. :ka:

    Meiner ist aus einer VDH Zucht und ist typvoll (aber zu groß - leider)


    Es ist noch immer eine Gebrauchshundrasse die sportlich sein soll. Das funktioniert nicht wenn das was du behauptest „je kürzer umso besser“ stimmen würde.


    Wie viele Boxer Züchter kennst du denn so für den Austausch? Oder Zuchtwarte? In Hundesportvereinen trainieren neben Malinois, DSH und Co auch Boxer. Nur sind sie fast immer weicher als die anderen.

    Ich glaube, deine Bilder sind im Zitat nicht mehr drin, aber absolut ernst gemeinte Frage: fällt die selbst auf, wie stark brachyzephal Gustav ist? Fällt dir selbst auf, wie stark verkürzt seine Nase ist? Fällt dir auf, wie stark seine sehr kurze Nase nach oben gebogen ist?

    Mal zum Vergleich die Nase von Ares, weil der ähnlich groß und schwer wie Gustav ist. Ares wiegt auf 65 cm 29 kg.

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    Ich denke der unterschied ist mehr als deutlich..

    Ich finde es einfach so im Vergleich immer wieder so schockierend, wie viel eines so wichtigen Körperteils einem brachyzephalen Hund doch fehlt. :verzweifelt:

    Edit: der Vergleichbarkeit halber ein (altes) Standbild von Ares

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    Ich hab grad das hier gesehen :

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    Wie "safe" ist sowas? Und wenn es sicher sein sollte, bis zu welcher Größe wäre das OK?

    Ich weiß grad irgendwie nicht was ich davon halten soll, aber es sieht anders aus als n normaler Sicherheitsgurt, deswegen einfach mal rein Interesse halber.

    Das Problem bleibt, dass durch das vom Hund getragene Geschirr starke Kräfte auf sehr kleine Stellen am Hundekörper wirken.

    Wenn der Hund so brav sitzen bleibe wie im Video bleibt der Punkt, mit dem er gesichert wird an einer kleiner Stelle an seinem Rücken. Bei einem Unfall wirken dementsprechend sehr starke Kräfte auf einen kleinen Punkt der Wirbelsäule und der Rest des Hundes klappt zusammen wie eine Schere..

    dass das nicht besonders gesund ist, kann man sich denke ich vorstellen.

    Ergänzend dazu: haben Babys und Kleinkinder in Flugzeug keinen eigenen Sitz, werden sie mit einem ähnlichen Gurt an der Begleitperson gesichert. Das hat nur einen Zweck: die anderen Passagiere im Fall von Turbulenzen vor einem umherfliegenden Kind zu schützen. Für das Kind geht das im Fall von Turbulenzen mit schweren bis tödlichen Verletzungen einher, weil eben an einem sehr ungünstigen Punkt des Körpers sehr starke Kräfte wirken.

    Diese Art der Sicherung ist in Nordamerika übrigens verboten, eben weil es für Babys lebensgefährlich ist.

    Falls man das nachlesen möchte

    Mit Baby fliegen: Fliegen mit Baby auf dem Schoß: Wie sicher ist der Loop Belt?

    Meine Hunde bleiben zusammen alleine, von Anfang an.

    Für mich ist das einer der Vorteile der Mehrhundehaltung, dass sie eben nicht komplett alleine sind, sondern noch einen Sozialpartner bei sich haben.

    Meine Hunde kommunizieren alle absolut sauber und ich hatte nie Sorge, dass einer meiner erwachsenen Hunde den Welpen verletzt.

    Und genau aus dem Grund dürfen meine Hunde ihre Konflikte IM EIGENEN Rudel auch nach Möglichkeit selbst klären - eben weil sie das beim alleine sein im Zweifel auch müssen.

    Ich kann meine drei auch mit Futter und/oder Spielzeug alleine lassen ohne dass es irgendwelche Probleme gibt.

    Kalle hat sich am Freitag seine erste Kombi geholt :applaus: ja ich weiß natürlich, dass das in Klasse 2 für nix zählt.

    Die A2 hat er gewonnen, sein erster gewonner ALauf in der A2, Quali 3/5

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    Und im Jumping hatte er Platz 2.

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    Wo kommt er denn her, dass er so ängstlich ist beim rausgehen? Kommt er aus dem Auslandstierschutz und ist sehr reizarm aufgewachsen?

    Weil wenn er so große Angst hat, raus zu gehen, dann würde ich daran ansetzen. Wenn man Angst hat, kann man sich nämlich nicht lösen. Dazu muss Hund entspannt sein und sich sicher fühlen.

    Parallel dazu würde ich auch unbedingt die gesundheitliche Komponente abklären. Im liegen Urin zu verlieren finde ich alles andere als normal - kenne ich zumindest von meinen gesunden Hunden nicht. Meiner schwer kranken Hündin passiert das auch schon mal, aber da kenne ich die Ursache.

    Spannendes Thema - danke dafür.

    Ich habe drei Hunde, die mit (unserem) Alltag sehr gut zurecht kommen, mit all den Herausforderungen, die der so bietet..

    Aber auch bei meinen Hunden sind das

    Unansprechbarkeit, Überreaktionen, Lautäußerungen, Muskelzittern, fahriges Verhalten, hecheln, (unkontrolliertes) Aufnehmen/Kauen von Dingen, Schnappen, Jagdverhalten, vermehrtes pieseln/koten, abnorm repetitive Verhalten etc. pp.

    natürlich deutliche Stressanzeichen.. geht aber durchaus auch schon vorher los.. ich merke erste Stressanzeichen an einer veränderten Körperhaltung, an einer veränderten Atmung..

    Ich schaue da aber nicht nur auf negativen Stress, sondern durchaus auch auf positiven Stress.

    Bei negativem Stress schaue ich schon, dass ich das so gut es geht verhindern kann oder die Situation zumindest so abmildern, dass es für den Hund „erträglicher“ wird.

    Ich nehme mal als Beispiel meine Hündin, Mia, an Silvester. Sie hat Angst, das bereitet ihr Stress. Sie bekommt angstlösende Medikamente. Dadurch hat sie keine Angst und weniger Stress. Ich kann die Situation an sich nicht ändern, aber ihr durch das Medikament deutlich den Stress nehmen.

    Bei positivem Stress schaue ich, dass es im Maß bleibt. Ich vermeide das nicht komplett, natürlich nicht. Sind ja Momente, über die sich der Hund freut.

    Ich nehme da auch wieder Mia, sie ist 11 Jahre alt, schwer chronisch krank, bekommt im Moment wieder höhere Dosen Cortison, war immer schon sehr verfressen, das wird durch das Cortison natürlich eher schlimmer als besser.

    Da sie so schwer krank ist und ihre Lebenszeit durch ihre Krankheit auch stark begrenzt sein wird, bekommt sie öfter mal was Tolles zu essen. Darüber freut sie sich natürlich.

    Und ja, da kommt es durchaus vor, dass sie sich so freut, dass sie sich ein bisschen wild bewegt (fahriges Verhalten) und auch fiept (Lautäußerung) wenn sie sieht, dass sie gleich was Tolles zu essen bekommt..

    Ich finde das nicht schlimm. :ka: Ganz im Gegenteil, ich freue mich, dass ich ihr den tollen Moment bereiten konnte..

    Und auch sonst gehe ich mit meinen Hunden so um: negativen Stress möglichst wenig und Situationen möglichst so gestalten, dass sie für den Hund so angenehm wie möglich sind. Positiver Stress sollte im Rahmen bleiben und wird so dosiert, dass es für den Hund gut passt.

    Ihnen ganz den positiven Stress zu nehmen möchte ich persönlich nicht. Ich stelle mir das immer ein bisschen vor wie ein Kind, dass sich sehr überschwänglich freut, weil man mit ihm ins Schwimmbad geht. Da würde man ja auch nicht sagen, man fährt nicht mehr ins Schwimmbad, weil das Kind sich jedesmal so freut..

    Und ich finde halt auch, das macht das Leben doch aus. Schöne Momente gemeinsam erleben. =)

    Oder kannst Du in der Zeit dann kurz auf das Kind aufpassen, wenn die Frau mit dem Welpen rausgeht?

    Ist das tatsächlich so eine abwegige Vorstellung, dass sich der Vater des Kindes genauso um das Kind kümmert, wie auch die Mutter?

    Oder, scheinbar noch abwegiger, weil nicht mal erwähnt: der Mann lässt den Welpen raus oder geht mit ihm spazieren…

    „Aufpassen“ finde ich beim Vater des Kinder eh so nen seltsamen Begriff.. ein Babysitter passt aufs Kind auf. Ein Vater ist genauso erziehungsberechtigt und Bezugsperson wie die Mutter auch. Bei einer Frau würde man ja auch nicht sagen, sie passt auf ihr (eigenes) Kind auf..