Beiträge von miamaus2013

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Man beauftragt einen Gutachter für Verkehrsunfallgutachten.

    Und der schaut sich die Lackspuren an beiden Autos an? Bzw. er schaut ob überhaupt Lackspuren da sind?

    Ja, auch. Die erstellen ein genaues Gutachten, wie der Unfall abgelaufen ist und ob eben die Spuren dazu passen oder nicht.

    Sollte aber auch der Rechtsanwalt ins Spiel bringen, also dass man einen Gutachter beauftragt.

    Wie kann man beweisen, dass eine Schramme am eigenen Auto nicht zur kaputten Stoßstange eines anderen Autos passt? Kann man das überhaupt beweisen?

    Es geht um einen angeblichen Parkrempler mit Fahrerflucht. Wir sind der Meinung, da ist nichts plausibel. Anwalt habe ich natürlich schon vorgeschlagen, Gedächtnisprotokoll auch. Aber wie will man beweisen, dass man etwas nicht getan hat?

    Man beauftragt einen Gutachter für Verkehrsunfallgutachten.

    Ich werfe noch mal Supermarkt ins Rennen. Ich habe meine Hündin ne ganze Weile mit Fleisch aus dem Supermarkt gebarft. Da bekommt man bis auf Pansen alles.

    Für sie gab es Geflügel und Rind als Muskelfleisch, zb Hähnchenbrust, Gulasch oder Suppenfleisch. Als Knochen gab es zb Hähnchenflügel, Hühnerklein oder Suppenknochen. An Innereien habe ich Rinderleber, Rinderniere und Hühnerherzen gefüttert. Bis auf das Hühnerklein gibt es das alles in der Frischetheke.

    Pansen habe ich mit nem vegetarischen Rad ersetzt. Da gab es Joghurt aus Ziegenmilch und Käse.

    Ich hatte doch geschrieben, wenn der Hund unter Atemnot leidet und man das nicht (mehr) behandeln kann..

    Jeder Allergiker mit Lungenschaden? Jeder Asthmatiker?

    Vielleicht haben wir unterschiedliche Definitionen von Atemnot, aber es gibt doch eine ganze Menge zwischen geringgradig und mit Einschränkungen durchaus noch lebenswert und erstickt auch ohne einschläfern demnächst.

    Eine Bekannte von mir hatte ein Pony mit allergischem Asthma, das ließ sich eine ganze Weile behandeln. Aber irgendwann hat die Therapie dann nicht mehr so angeschlagen, dass das Pony hätte ein gutes Leben führen können. Die Atemnot wurde zu stark.

    Ja, dieses Pony ist dann eingeschläfert worden..

    Man hätte auch einfach abwarten können, bis es von alleine erstickt, aber warum? Weil man einen Asthmatiker nicht einschläfert, auch, wenn es keine Therapieoptionen mehr gibt und das Tier leidet?

    Du sitzt mit deinem Hund in der Tierklinik und willst von einem anderen Patientenbesitzer im Wartezimmer neutral und sachlich darüber aufgeklärt werden, dass du einen brachyzephalen Hund dabei hast und welche Erkrankungen und Probleme für den Hund daraus resultieren können?

    Warum? Was hast du davon?

    Auf so ne Idee käme ich zb niemals..

    hat für mich was davon, jemanden im Supermarkt anzusprechen und ihn darüber aufzuklären, dass er in nem Supermarkt ist. Das ist doch offensichtlich.

    Man muss "Atemnot" definitiv in Schweregrade einteilen. Und nein, Atemnot ist niemals akzeptabel. Aber jeden brachycephalen Hund einzuschläfern, weil er Zeichen von "Atemnot" zeigt, ist vollkommen realitätsfern.

    Man tötet auch keine Hunde mit Lungenfibrose oder Bronchialkollaps oder Pferde mit gut eingestellten COPD, sofern entsprechende Linderung der Symptome machbar ist und Lebensqualität vorhanden ist.

    Ja "Atemnot" ist schlimm. Aber je nach Ausprägung (!) rechtfertigt es keine Tötung und ich würde mir mit der Forderung nach der "Tötung brachycephaler Hunde" doch eine gewisse Sensibilität wünschen.

    Keine Frage gibt es Hunde, die man durchaus euthanasieren muss und/oder sollte - aber das trifft bei Weitem nicht auf alle Brachys zu, auch wenn sie an BOAS leiden. Ein bisschen Differenzierung wäre hier schön.

    Und damit möchte ich BOAS auf keinen Fall verharmlosen, ich hoffe, das ist klar.

    Ich hatte doch geschrieben, wenn der Hund unter Atemnot leidet und man das nicht (mehr) behandeln kann..

    miamaus2013 statt ewig (und btw mal wieder persönlich unterstellend, beleidigend und einfach völlig deplatziert) um den heißen Brei rumzureden, könntest du doch einfach sagen, dass du der Ansicht bist, alle Hunde mit Atemnot sollten eingeschläfert werden. Ist ne krasse, aber vertretbare Ansicht, die man diskutieren kann, die aber nicht persönlich genommen werden muss.

    Aber so ist das einfach nur abstoßend ...

    Ja, ich bin der Meinung, dass Hunde, die unter ständiger Atemnot leiden und denen man nicht adäquat helfen kann, erlöst werden sollten..

    Mal angenommen Kalle würde jetzt so atmen wie ein typisch brachyzephaler Hund: Luft geräuschvoll gegen den widerstand der Atemwege einziehen, Schleim abhusten und abschlucken, starke Atemgeräusche, starke Bauchatmung, seitlich aufgerollte Zunge, panische Augen.

    Ich fahre mit ihm sofort in die Klinik.

    Dort sagt man mir, nach Untersuchungen, da kann man nix machen, das bleibt jetzt so.

    Nein, ich würde meinen Hund so nicht leben lassen. Ich würde ihn sich nicht so quälen lassen.

    Aber man würde mir die Frage auch gar nicht stellen. Mit so massiver Atemnot würde man mir Kalle eh nicht mit nach Hause geben wollen.

    Dich berührt die Beschreibung der ständigen Atemnot so sehr, dass du dir Tränchen verdrücken musst, aber du kaufst dir ganz bewusst trotzdem so einen Hund?

    Du weißt schon, das die Reihenfolge andersherum war? Erst wurde der (Secondhand) Hund angeschafft, dann das Video gesehen.

    Zur Erinnerung

    Hätte dieses Video dich dann davon abgehalten Rocky zu holen?

    Nein. Weil ich nicht nach einem Franzosen(welpen) gesucht habe. Er war ein Abgabehund und ja, vielleicht hätte es das besser gemacht, wenn ich ihn damals nicht gekauft hätte. Dann hätte man ihn vermutlich beim BSV einfach gnädig einschläfern lassen und es gäbe ein Problem weniger auf der Welt.


    Mein Wissen hat mich aber wohl davon angebracht, einen zweiten zu kaufen.

    und wem hat das was gebracht?

    Es hätte dem Hund was gebracht, ihm die Atemnot zu nehmen..

    Aber ich glaube, Murmelchen ist keine Tierärztin, von daher hätte sie bei dem Hund wohl nix ausrichten können.

    Was soll man zu nem Halter einer brachyzephalen Rasse denn sinnvolles sagen? Scheinbar sind die ja fein mit der Atemnot und dem Leid ihrer Hunde..

    Was soll man da sagen? Wenn jemand nicht checkt, dass der eigene Hund massive Atemnot hat ist doch eh alles zu spät.

    Sehe ich auch problematisch, aber was wäre die Alternative? Alle Hunde einschläfern? Nur noch nachts das Haus verlassen?

    Da kommen wir doch zum Kern der Frage: ist es für einen Hund, der unter massiver Atemnot leidet, der sichtbar leidet, denn wirklich besser, im Sinne der Lebensqualität des Hundes, weiter zu leben?

    Würde man einen nicht-brachyzephalen Hund mit den gleiche Symptomen ohne weitergehende tierärztliche Behandlung weiter leben lassen? Oder würde man da (eher) die Grenze ziehen?

    Und warum mutet man brachyzephalen Hunden mehr leid zu? Weil sie schon so geboren wurden?

    Dieser Frage müssen sich aber die meisten Hundebesitzer irgendwann stellen.

    Ja, ich kenne es gut, sich diese Frage zu stellen. Ich habe im Februar meine Hündin gehen lassen müssen. Nach über zwei Jahren schwere Krankheit.

    Immer, absolut immer, stand ihre Lebensqualität im Vordergrund. Mein Tierarzt war von Anfang an offen und ehrlich.

    Ihre Lebensqualität war die ganze Zeit die Richtschnur.

    Und ich habe ganz bewusst nicht bis zum aller letzten Moment gewartet, sondern sie gehen lassen, als es (unabänderbar) schlechter wurde, aber sie noch sie selbst war.

    Die in dem pdf Dokument angesprochenen Überlegungen fand ich in dem ganzen Prozess sehr hilfreich

    https://www.tierarztpraxis-moers.de/mediapool/78/7…_gen_Ablage.pdf

    Vlt bin ich da auch so empfindlich, weil ich bei meiner Hündin diesen langsamen „Zerfall“ miterlebt habe. Und weil ich es mir nie hätte verzeihen können, diesen wunderbaren Hund auch nur eine Minute unnötig leiden zu lassen.