Beiträge von miamaus2013

    Sambo71 Ja so ähnlich sieht das bei Loki auch aus.
    Aber der macht das auch in unbekannter Gegend.
    Es ist allerdings nicht ganz so „schlimm“ wenn man in einer nicht so offenen Gegend unterwegs ist.

    Vriff das passt auch seeehr gut zu Loki. :lol:

    Gehts drum, dass andere Regeln einhalten sollen, ist er nämlich SEHR penibel.
    Loki hat zb beschlossen, dass Ares nicht melden darf. Ares meldet ganz leise durch leises Brummen. Aber wenn er das macht, kommt Loki von egal wo in der Wohnung angerannt und springt ihm Schrei-bellend ins Gesicht. Immer sehr schön, wenn das Baby gerade eingeschlafen ist. |)

    Was genau macht ihn für dich so speziell?


    Das ist eine ganze Mischung aus Eigenschaften.

    Zum einen ist er so im Alltag (für einen Border Collie) extrem meinungsstabil. Ich bin wirklich niemand, der sich schwer tut, nem Hund was zu verbieten. (Bei Ares, Mali, ging das problemlos.) Aber bei Loki beiße ich mir oft die Zähne aus.
    Er kennt einen Abbruch, er befolgt ihn auch. Aber er macht das verbotene Verhalten trotzdem noch unendlich oft wieder. Ich hatte noch nie nen Hund, dem meine aufgestellten Regeln so egal waren. :lol:

    Ich habe für mein Baby so eine Maschine für die Flaschen, da bröselt immer ein bisschen Milchpulver runter. Ich habe Loki schon x-mal verboten, das aufzulecken. Es ist ihm einfach komplett egal. Er stellt sich neben mir am Schrank hoch und fängt an zu schlecken. Spreche ich ihn dann an schaut er mich an als wolle er sagen „ist was?!“

    Er hört dann auch auf, wenn ich ihn abbreche. Aber es ist halt null nachhaltig bei ihm.

    Das ist jetzt nur ein Beispiel, ich könnte noch zig andere Beispiele nennen.

    Ich sage immer scherzhaft: Loki denkt „das ist ein Du-Problem kein Ich-Problem“.


    Ich bin mir sicher, dass er das verbot schon versteht. Es ist ihm aber schlicht egal.

    Im Sport dagegen ist er aber super sensibel. Da darf man eigentlich noch nicht mal denken, das was falsch war, dann macht er komplett dicht.

    Er ist im Sport auch sehr bedacht, muss alles verstehen, durch denkt viel. „Einfach mal machen“ ist da zb so gar nicht sein Ding.

    Alleine diese Ambivalenz zwischen Sport und Alltag ist schon oft schwierig.

    Konkretes Beispiel: wir diskutieren beim raus gehen, ob er schreiend in den Garten rennen darf. Jedes mal. Und sobald wir nach 30 m die Agi-Geräte erreicht haben, darf ich noch nicht mal „falsch“ denken.

    Beim spazieren gehe habe ich auch länger gebraucht, ihn zu verstehen. Er läuft gerne schnell und er läuft sich Stress ab.
    Nach dem Ableinen zischt er erstmal los. Den Freude-Stress ablaufen. Ihn bei mir behalten stresst ihn. Dann muss er noch mehr laufen. |) Rückruf befolgt er gut, es ist aber manchmal noch schwierig für ihn, wenn er denkt, er muss bei mir bleiben. Der Versuch, ihm nen engen Radius anzutrainieren, ist für mich gescheitert.

    Wir haben uns auf folgendes geeinigt: wann immer möglich stoppe ich ihn nur verbal, ohne ihn zu mir zu rufen. Seine Belohnung ist dann, das wieder laufen dürfen. Bei nem Rückruf kündige ich ihm frühzeitig an, ob er nur kurz zu mir kommen soll („Keks“) oder ob ich ihn anleine („Leine“). Klingt blöd, aber die Vorhersehbarkeit macht es für ihn einfacher.

    Ansonsten versuche ich sein flitzen zu ignorieren und wegzuatmen.

    Frei flitzen darf er natürlich nur in übersichtlichem Gelände.

    Er läuft zwar zuverlässig zu keinen Hunden oder Menschen hin, aber das wissen die anderen Leute ja nicht.

    Joa, vlt versteht man bei dem groben Überblick, was ich meine.

    Ich war am Wochenende mit jemandem spazieren, der insbesondere Loki noch nie auf nem Spaziergang erlebt hat.

    Erst wars „krass läuft der schnell und weit vor :shocked:


    Und dann „krass WIE gut der hört! :shocked:


    Ja dieser Hund liebt wahrlich Extreme :lol:


    Aber ehrlich gesagt auch für mich mein vlt bisher „speziellster“ (ich will nicht sagen schwierigster :hust:) Hund.

    Ich habe in meinem Fall das Futter nicht geworfen, sondern einen Beutel ausgeschüttet.

    Dem voraus gingen viele viele Begegnungen, bei denen ich freundlich drum gebeten habe, den Hund nicht zu uns zu lassen und jedesmal großräumig ausgewichen bin.

    Der Bitte wurde nicht nachgekommen, es wurde uns absichtlich der Weg versperrt, der Hund nicht eingesammelt, bewusst zu uns hin gelassen und solche Spielchen.


    irgendwann hat’s mir gereicht und ich habe nen großen Gefrierbeutel Frolic eingepackt und es in unserem Laufweg ausgeschüttet. Ein richtiger Haufen. Wir sind einfach weiter gelaufen, während sich der Hund, übrigens ein Golden Retriever, den Haufen Frolic einverleibt hat.

    Seitdem kann die Person den Hund sehr wohl bei sich behalten und weicht in der Regel sogar uns aus.

    Sehr viele Labradore sind futterallergiker und beim frohlocken verteilen hat man so nen Labbi gerne erst recht bei sich. Würde ich auf jeden Fall beides bedenken.


    Die meisten Hundehalter finden es ziemlich blöd, wenn ihr Hund von Fremden gefüttert wird, Halter von Allergikern nochmal mehr. Das erhöht in der Regel die Bereitschaft des Halters, den Hund bei sich zu behalten.

    Meinen Mali habe ich über die Homepage des Zuchtvereins entdeckt. Also den Wurf, die Welpen waren da noch nicht geboren. Über die dortigen Kontaktdaten habe ich mit der Züchterin in Verbindung gesetzt und da es gepasst hat, ist er dann auch eingezogen.

    Bei den beiden Bordern lief alles über Kontakte und auch eher unter der Hand. Ich glaube, beide Würfe waren vorab gar nicht inseriert weil eh schon komplett vergeben.

    Ich bin auch im Team "Frolic". Ganz großzügig dem Labbi entgegenwerfen. Hilft meistens.


    Dem schließe ich mich an. Das klappt richtig gut.

    Und wenn man es geschickt anstellt, dann ärgert sich der andere Hundehalter darüber so sehr, dass er anschließend dir großzügig ausweicht. :D


    Edit: wenn du keine Lust auf Diskussionen hast und dein Hund gut im Gehorsam steht, dann kannst du auch einfach so tun, als wärst du super ungeschickt und dir würde der ganze Leckerlibeutel auslaufen. Faust machen, umständlich raus ziehen, dabei den Beutel umdrehen.

    Und dann einfach mit deinem Hund weiter gehen, während der Labbi schlemmt.

    SamsonsMama bei mir war die Situation ähnlich: Jugendliebe gut 150 km von mir weg.

    Er ist zu mir gezogen, als er seine Ausbildung beendet hatte. In eine gemeinsame Wohnung im Haus meiner Eltern.

    Ja, die Beziehung ist letztendlich nach vielen Jahren gescheitert (weil er fremdgegangen ist), aber das hat bei keinem von uns beiden zu nem „Ruin“ geführt. Wir hatten da beide feste Jobs. Er hat sich einfach ne eigene Wohnung gesucht und gut war’s.