Beiträge von Zuma78

    Bei unserem "Wilden" gilt es omnipräsent zu sein wenn andere Kids zu Besuch sind. Man kann ihn relativ problemlos abrufen, wenn Mensch sieht/erkennt jetzt ist er im Begriff mitzumischen...ist er schon gestartet, spar ich mir das rufen, gehe hin und pflück ihn raus :hust:
    Schleppleine setzte ich ganz draussen ein, also nicht im Garten, sondern wenn wir unterwegs sind und es ihn "überkommt".

    Im Alltag arbeiten wir immer wieder an seiner Impulskontrolle. Z.B beim füttern. Ich stelle ihm sein Essen hin, er darf aber erst an seinen Napf wenn derselbe freigegeben wird.... Freilauf, heisst erst hinsetzten und wenn ich das Kommando gebe, darf er die Welt erforschen/entdecken.

    Wenn die Kinder toben und er mitmischen möchte gehts ab auf den Platz, da muss einer der grossen Menschen allerdings anwesend bleiben da es ihn sonst wieder überkommen könnte. Was ich aber als selbstverständlich empfinde (das anwesend sein von grossen Menschen) bei so jungen Hunden (es gibt sicher auch andere Exemplare, meine waren's nicht :lol: )

    Hallo Calimaus

    Das liest sich alles sehr, sehr anstrengend. Und du scheinst gerade ziemlich "erschöpft", gestresst. Das tut mir leid für euch zwei, aber es werden bessere Tage kommen.

    Unser Hundekind war, ist es manchmal immer noch, auch so ein Dauer Nager, am liebsten immer was zwischen den Zähnen. Nun ja, bei ihm steht ja auch bald der Zahnwechsel an. Cali ist ja noch ein paar Wochen jünger... Ich habe mir als erstes so eine Kauwurzel besorgt, ist der Hit, allerdings hat er die nicht immer zur Verfügung, ihm ist's nämlich egal ob es morgens halb sechs ist oder Abends um 23.00, wenns ihn überkommt schmeisst er die rum und spielt Fangen mit der Wurzel :rollsmile:
    Dann habe ich versucht den Fokus nicht permanent auf ihn gerichtet zu haben, sprich er durfte zwar mit mir in der Küche sein, im Wohnzimmer, eigentlich überall mit dabei sein ausser im Badezimmer, aber es gab keine Dauerbespassung.
    Parallel dazu habe ich ihm nein beigebracht, ich glaube der arme Kerl dachte anfangs er heisse nein :lachtot: , so konnte ich ihm verständlich machen dass ich nicht will dass er meine Füsse, die Füsse meiner Kinder, Hände, Arme oder was auch immer, als Kauspielzeug missbraucht. (Nein, aus oder was auch immer ist nämlich nicht im genetischen Programm eines Hundes verankert, die müssen erstmal lernen was wir eigentlich von denen wollen, wenn wir dieses Wörtchen brauchen ;) )

    Wenn ich irgendwo Sitze und er gesellt sich zu mir darf er das solange, bis ihn wieder irgendein Teufelchen sticht und er wieder anfängt zu nagen, dann sag ich nein, klappt das nicht, ist die Schmusestunde vorbei. Ich stehe auf und verlasse den Ort des Geschehens ohne weiteren Kommentar. Die ersten Male war er nicht sonderlich beeindruckt, ist mir gefolgt, hat sein bestes gegeben dass ich doch wieder mit mache (tut er auch jetzt immer mal wieder, aber kein Vergleich mehr zu vor drei, vier Wochen :smile: ), ich lies mich nicht beeindrucken und immer öfter sehe ich ihm an das er überlegt was er falsch macht...
    Hunde sind ja Rudeltiere, sprich die meisten möchten mit uns zusammen sein und das kann man wunderbar ausnutzten, du möchtest mit mir sein?! Sehr gerne, du bist auch herzlich willkommen, ( ganz nebenbei möchte ich Ja auch dass du Hundekind bei mir bist) allerdings stelle ich die Regeln auf, wie wir unsere Zeit verbringen.

    Zu eurem Programm wurde ja schon genug geschrieben. Als kleiner Vergleich vielleicht noch, unser Bub ist 17 Wochen alt und unser Tagesablauf um ein vieles kleiner. Wenn wir z.B Samstag in der Hundeschule waren, ist am Sonntag so gut wie nix los hier. Wenn mal eine Runde länger ausfällt, weil wir nette Hunde treffen, oder wir irgendwo sind wo er nach Herzenslust buddeln konnte und dies auch getan hat, dann läuft den Rest des Tages nicht mehr viel, ausser Pipirunden.

    Ich sehe bei uns schon mächtig Land, weiss aber schon bald gehts in die nächste Phase :hust:

    Ich wünsche euch zweien viel Geduld, Ruhe, Gelassenheit! Und vergiss nicht ganz viele Fotos zu machen, die lieben kleinen werden verflixt schnell gross.

    Ach ja, ich gebe ihm immer mal wieder eine Möhre als Kauspielzeug, auch sehr begehrt hier!

    Wenn mich jemand vorwarnt, dass der Hund unverträglich ist, bzw mobbt, dann bin ich doch einfach nur froh kann ich meinen Hund vor einer stress Situation bewahren. Ich bin dann sogar noch so, dass ich mich bedanke und darüber freue, mal wieder einem Halter begegnet zu sein, der seinen Hund kennt und auch "dazu steht" das er/sie eben keinen dieser "ich liebe alle und jeden und will doch nur spielen/hallo sagen etc pp" Hunde hat.

    Und dieses vermaledeite reinbrettern der Tutnixe.... :mute:
    Ich kann kein hündisch, aber das ist einfach unhöflich!!
    Ist zwar OT, aber es nähme mich mal wunder ob es irgendeine Säugetierart gibt die sich auf diese Art begrüsst/kennenlernt...

    Junghunde Gruppe, 7 Hunde. Flatti, frz. Bulldog.. Bunt gemischt, was ich übrigens super finde, verschiedene Rassen, verschiedene "Sprachen" und "Fremdsprachen" lernt man in jungen Jahren wesentlich einfacher ;)

    Die Übung ist zu Ende, die Hunde haben Freilauf.
    Flatti, Labrador, Appenzeller mix und Border rasen über den Platz. Stimmung kippt, Border wird für einen mini Moment von den drei anderen in die Ecke gedrängt. Er fühlt sich sichtlich unwohl, rennt gegen den Zaun, versucht aus der Situation rauszukommen. (Es war wirklich nur ein kurzer mini Moment, keine 30sek, aber der aufmerksame Beobachter siehts...) Trainerin ist am quatschen :/ (hatten zum ersten mal bei dieser Trainerin Stunde, hatten sonst immer eine andere...) ich will dazwischen, mein Border sieht mich kommen, kommt direkt zu mir (schlaues Kerlchen, weiss hier bei mir wird dir geholfen ;) ), beendet damit auch die Situation, die anderen drei verfolgen ihn nicht, sind im kindlichen Spielwahn.

    Nächste Übungen. Dann wieder Freilauf.

    Mein Hund hat keinen Bock mehr direkt mitzumischen, will sich das erstmal aus sicherer Entfernung zu Gemüte führen (ja, sie lernen/verknüpfen unglaublich schnell, die lieben Borderleins :roll: ) Trainerin möchte dass er "mitmischt", ich sage nö, das vorhin war ihm zu "unhöflich" und er braucht da nicht mitmischen... Leicht konsternierter Blick der Trainerin, meine Ansage war aber souverän genug, dass sie mehr oder weniger kommentarlos hingenommen wird :hust:
    Nach ner Weile macht er wieder mit, immer wieder wirft er einen Blick zu mir... Wirklich entspannt ist es für ihn nicht mehr, aber immerhin tollt er irgendwann mit den "kleinen" (Terrier und frz. Bulldog) und wir können den Platz mit einem guten Erlebnis verlassen.

    Hätte ich irgendwas anders machen sollen?! Habe ich irgendwas übersehen?

    Zitat

    Sorry aber ich finde es relativ sinnfrei einen Mischling der ohne jegliche Auflagen und Leistzungstests erzeugt wurde und bei dem noch nicht mal feststeht, welche Rassen genau beteiligt waren, mit durchgezüchteten Leistungshunden zu vergleichen und daraus etwas auf die Alltagstauglichkeit und Stressresistenz von Gebrauchshunden zu schlussfolgern :???:

    Du meinst jetzt wohl meinen Beitrag.

    Es war nicht auf Lucky bezogen, ich habe nur meine Gedanken dazu getipselt...

    Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden sind wohl oft auch Ansichtssache.

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    Cardassia gehört auch zu den Hunden, die für Beute durch geschlossene Türen und über 3m hohe Mauern gehen würden und hetzen würden, bis die Pumpe schlapp macht. Ja ich habe es so gewollt, ich habe diesen Hund speziell ausgesucht und ich würde es immer wieder machen, einzig mit der Einschränkung, dass ich meinen nächsten Hund gern einen Schlag härter und mit etwas ausgeprägterer Aggression wollen würde.

    Für Helfstyna genau der richtige Hund, sogar noch zu "soft". Für jemanden der einen reinen "Begleithund" haben möchte oder hat, könnte ein Hund wie Cardassia aber als verhaltensauffällig eingestuft werden...

    Zitat


    Ich habe einen Border und der ist so easy wie ich noch nie einen Hund hatte. Macken habe ich noch keine gefunden, aber ich habe gewusst auf was ich mich einlasse und was ich mit ihm vor habe und ich habe viel Hundeerfahrung. Außerdem wohne ich nicht mitten in der Stadt, sondern ziemlich ländlich.
    Jetzt in der Pubertät muss ich oft schmunzeln. Das Einzige was mir auffällt ist das ich ein Kommando schon mal 2x sagen muss. Vielleicht bin ich aber einfach nur zu leise. :gut:

    Terrortöle hat sich einen "potenziellen Autisten" ins Haus geholt und das mit Plan und siehe, es geht!

    Natürlich kann man jetzt im Bezug auf den BC sagen, oh da hat sie einfach Glück gehabt und den einen unter 100 BC erwischt der nicht gaga ist, oder warte nur der Trieb kommt noch... Man findet immer ein haar in der Suppe wenn man lang genug sucht ;)

    Der will to please bei gewissen Rassen ist für die Liebhaber dieser Rassen das Tüpfchen auf dem i, für Husky Fans total daneben und könnte unter Umständen auch als verhaltensauffällig bezeichnet werden, umgekehrt natürlich genauso.

    Ich finde die körperlichen Einschränkungen die bei gewissen Rassen gezielt "erzüchtet" werden, oder die hochexplosiven Mischlinge die z.B in England in Mode sind (Bordeaux Dogge x American Staff, Hinterhofzuchten ohne Plan und Verstand :| ) um einiges bedenklicher als "Verhaltensauffälligkeiten".

    Verhältnis Lange Rede, kurzer Sinn, die Menschen sollten sich einfach genau informieren was für ein Tier sie sich ins Haus holen, wo sie es her haben und einen Plan was sie damit machen wollen. Es gibt Hunde die brauchen Hobbys und andere Hunde die brauchen einen Job!


    Hab solange gebraucht meinen Beitrag zu schreiben, dass wohl schon alles gesagt wurde was ich sage, ich lass es jetzt dennoch stehen =)

    Zitat

    Ich würde Dir dringend eine gute Hundeschule/Welpenspielstunde empfehlen. Dort lernt Dein Welpe den Umgang mit gleichaltrigen Hundewelpen, der ihm als Einzelhund verwehrt geblieben ist.

    Außerdem sind dort viele andere Menschen, so daß er den Umgang mit fremden Personen kennen lernen wird.

    Außerdem kann Dir der Ausbilder vor Ort alle Fragen beantworten.

    Du musst darauf achten, daß diese Welpenspielstunde entsprechend gut geführt ist und Welpen/Junghunde entsprechendes Alters zusammen kommen und man auf Dein Problem auch wirklich ernsthaft eingeht.

    Das wären meine Worte gewesen :gut: