Beiträge von Zuma78

    Nope, ich sage nicht, der kleine muss sozialisiert sein, BEIDE, GROSS UND KLEIN, müss(t)en sozialisiert sein.

    Und jetzt bin ich ganz böse...wieso hält Mensch sich einen Hund wenn man Angst hat vor Hundebegenungen?!

    Falbala
    Genau das ist es doch was ich meine, klare Kommunikation, spielen bei Hunden wird meines Erachtens sowieso überbewertet. Beispiel: Hund wedelt mit der Rute, ergo er/sie will spielen... Rute wedelt, also freundlich :???:

    Genau darum hat mein Welpe nach Möglichkeit nur Kontakt zu gut sozialisierten Hunden und nicht mit jedem Hund! In den meisten Fällen...

    Ich war vor zwei Tagen echt froh hab ich den klar kommunizierenden Mini Dackel getroffen, nachdem mein Welpe einen schlecht sozialisierten Chi (drei Chis, einer offline...der hing ihm dann im Gesicht)im Gesicht hängen hatte und er mit dem kleinen Dackel die Erfahrung machen durfte kleine Hunde sind nicht per se doof... Sobald der Kontakt allerdings wilder wurde, sprich mein Junge anfing die Pfote zu heben, auf den Rücken zu legen, "hauen", wars vorbei. Hunde an die Leine oder abgerufen, je nach Ausbildungsstand ;)

    So, genug OT

    Liebe TS, ich hab das auch nicht so gelesen dass du bei jeder möglichen Situation deinen Hund auf den Arm nimmst, möchte einfach für andere Mitleser darauf hinweisen, dass es üble Konsequenzen für alle Beteiligten haben kann...da find ich die Lösung zwischen meinen Füssen bist du sicher, erstrebenswerter :smile:

    Grosser Mischling (wirklich gross, Bernhardiner mit drin) begegnet Kleinhund..., grosser ist ruhig, entspannt, Kleinhund leider Typ Kläffer, unsicher, ängstlich. Grosser ist unbeeindruckt....bis Frauchen vom Kleinhund das Gefühl hat den kleinen beschützen zu müssen, eigentlich waren die Hunde schon aneinander vorbei, da nimmt die Kleinhund Halterin ihr Tier auf den Arm, der kläfft weiter und jetzt reicht es dem Grossen, er dreht sich um, weisst den kleinen auf den Armen der Halterin in die Schranken... Fazit: Kleinhund lebensgefährlich verletzt, Grosshund lebenslanger Maulkorb- und Leinenzwang

    Ich möchte das nicht mehr miterleben. Keiner der beiden war meiner, trotzdem...

    Ich wünsche mir, dass Kleinhunde wie Hunde erzogen, behandelt, begleitet werden und Grosshunde von klein auf lernen ihre Grösse, Kraft, Gewicht sanft einzusetzen und dann hätten wir diese Frage, diesen Thread nicht nötig :smile:

    Ach, ich weiss, Träumerei...aber schön wärs...

    Phi, das ist anstrengend, das. Glaub ich dir sofort!

    Als erstes würde ich die Küche zur Tabu Zone erklären. Wenn ich dass richtig verstanden habe, esst ihr in der Regel dort und nur wenn Besuch kommt im Wohnzimmer. Dann habt ihr während den Familienessen, dem kochen und zum Tisch decken etc eure Ruhe.
    Evtl. mit einer Absperrung, dann sieht er euch, aber kann nicht um euch rumtigern/klauen/betteln.
    Würde das nicht negativ sehen, denn für ihn ist das ja auch stress pur, wenn er dauernd überlegen "muss", wie komm ich jetzt an die Leckereien ran?!

    Vielleicht das Kommando auf deinen Platz neu aufbauen... Er darf dann erst wieder von seinem Platz wenn ihr das Kommando auflöst.
    Anstrengend, ich weiss, und es braucht unbedingte Konsequenz eurerseits, aber auf lange Sicht hin sicher entspannter als dass was ihr jetzt habt!

    Ganz wichtig, er darf an nix mehr rankommen, ich sage nur selbstbelohnend....

    Wir füttern nicht zu festgelegten Zeiten.

    Viel Erfolg und Durchhaltewillen!!

    Zitat

    Es ist keine gute Idee einem Hund beizubringen in Konfliktsituationen wegzurennen. Meist fördert das das aggressive Verhalten des Gegenübers. Besonders, wenn der gerade im Festnageln war. Manche "Festnagler" werden dann so pampig, dass sie deswegen erst richtig draufschlagen.

    Viel besser ist es, wenn man übt, dass der eigene Hunde verharrt, man hingeht und ihm den Verursacher vom Hals hält.

    Und wie "übt" man dass der eigene Hund verharrt? Und wie hält man ihm dann den Verursacher vom Hals wenn der andere Hundehalter "scheinbar" teilnahmslos teilnimmt( ;) )?!

    Mein erster Hund hatte als Welpe dicke Probleme wegen dem Katzenstreu...wir sind nur mit viel Glück um eine Operation rumgekommen! Auf dem Röntgenbild war der kleine Bauch mehr weiss als was anderes, weil er mit dem Kot so viel Streu gefressen hat!

    Da bin ich doch wieder froh, dass wir schon länger keine Katzen mehr haben und die Kids ihre Klamotten in der oberen Etage haben ;)

    :erschreckt: du hast ein Biss abbekommen und der andere wollte immer noch dass die hunde Kontakt haben?!?!? :devil2:
    Wahnsinn! Es gibt nix was es nicht gibt :censored2:
    Ich glaube in der Situation hätte ich auch das weite gesucht!

    Zughundesport? Ja, das tönt spannend!
    Aber eben, wenn du deiner kleinen nicht noch lesen und schreiben beibringen willst :lachtot: ...würde ich das Programm, die Übungen definitiv runterschrauben.

    Vor zwei, drei Wochen war das hier auch noch so: gib mir Action! Kaum hab ich mich zu ihm auf den Boden gesetzt, wollte er unterhalten werden, nicht streicheln, nein, Spiel mit mir, mach was mit mir!!
    (Ist übrigens auch ein gutes Beispiel für situationsbedingtes lernen, das Hundekind kennt es noch nicht, weiss es noch nicht, dass wir Zweibeiner nicht jedes mal toben, tollen, spielen wenn wir uns zu ihm setzten. Mit den Geschwistern war das anders, entweder wurde gefressen, gespielt oder geschlafen. Und wenn bei den Züchtern mal Besuch da war, haben die auch immer gespielt, gemacht, getan, wieso jetzt plötzlich nicht mehr?! Ergo, die Welpen müssen das lernen, ist kein Kommando, einfach Alltag, aber erst muss Hund das lernen)
    Ich habe mich dann jeweils ganz konsequent aus der Situation rausgeholt! Bin aufgestanden und habe was anderes gemacht, Gejaule, gequietsche hin oder her! Dabeisein durfte er weiterhin, aber ich habe mich bewusst nicht mehr mit ihm beschäftigt.

    Das mit deiner Haut ist natürlich auch doof. Unserer darf auch mal ein wenig an meinen Fingern "rumwerkeln", sobald er aber anfängt aufzudrehen, zu zwicken, ist der Spass vorbei! Zähne werden sanft eingesetzt und sonst bin ich weg.
    Da weiss ich jetzt auch nicht wie ich das angehen würde mit empfindlicher Haut :???:

    Ich habe dich jetzt auch nicht so verstanden, dass du mit übermässigem Ehrgeiz deinen Welpen trainierst und wollte das auch nicht damit sagen :smile:

    Nein, worauf ich hinaus wollte sind zwei Dinge, erstens lernt der Welpe sowieso schon ganz viel ohne unser Zutun, bzw muss er lernen! Situationsbedingt halt.
    Die Welt der Zweibeiner stelle ich mir aus Sicht eines Hundes ziemlich komisch, oft unlogisch und chaotisch vor ;) und bis vor kurzem waren unsere Welpen noch in ihrem vorwiegend vierbeinigen Verband und plötzlich sind sie meist nur noch mit Zweibeinern zusammen....ja, und die soll mal einer verstehen :headbash:
    Also bekommen die Welpen ob gewollt oder nicht schon jede menge Input.

    Und das zweite, da hast du mir gerade eine schöne Vorlage gegeben, sie fordert dich zum üben auf... Auch wenn du diejenige bist, die die Übung beendet, so hat doch sie die Forderung gestellt: tu was mit mir, gib mir "Kopffutter"!! Was möchtest du ihr den für "Kopffutter" geben in zwei, drei Monaten?

    Das mit den Hundebegenungen ist natürlich doof... Ich lasse nur ausgewählten Hundekontakt zu, um Zu verhindern dass mein Welpe in dieser sensiblen Phase schlechte Erfahrungen macht. Und auf gar keinen Fall zwinge ich ihn mit Hunden Kontakt zu haben die ihm nicht geheuer sind, respektive schon mit einer "Bürste" und wenn möglich noch knurrend auf ihn zu kommen, nene, da werd ich zur Berliner Mauer, an mir kommen die nicht vorbei zu meinem Hundekind! :mute:

    Was möchtest du den in 6-8 Wochen mit ihr machen, wenn sie jetzt schon so viel Input bekommt?

    Unser Welpe interagiert (was für ein Wort, aber mir fällt jetzt im Moment kein besseres ein und es ist ja nicht alles Spiel was wir zusammen machen, wir lernen, entdecken, stöbern...) gerne mit uns, weswegen wir ja auch an der Beisshemmung "arbeiten", damit es auch Spass macht ;)

    Abends lässt er sich auch gerne mal knuddeln, tagsüber ist er oft zu aufgeweckt und sieht es eher als Spieleinladung an :lol:

    Ach ja, ein bisschen weniger Wurst wäre sicher nicht verkehrt... :roll:

    Wow! Stolzes Programm habt ihr zwei da! Mein Welpe würde mich nach zwei Tagen mit so einem Programm in den Wahnsinn treiben! Ok, ist ja auch ein BC, also unser Welpe :hust:

    Ich schreib dir mal unseren Tagesablauf auf:

    Morgens gegen 07.00 löse-Runde an der Leine, da auch Wohngebiet, ca 15min
    Kinder stehen auf, sowieso Trouble :rollsmile: ca. 30min Chaos (wir arbeiten auch noch am Feinschliff der Beisshemmung) sprich ich bin am managen: Hund von Kinderfüssen fernhalten, ihm alternativen bieten...
    Dann Frühstück für den kleinen Mann, nochmals kurz raus. Dann ist Ruhe für das Hundekind angesagt. Verdauungsschläfchen...
    Um ca. 10.00 "grosse Runde" 30-max 50min raus. "Freies Spiel", Löcher Buddeln, Blätter studieren, Gräser rupfen evtl Hundekontakt. Je nach Laune ein wenig Leinen Training, aber dass dann nur ca 2-5min
    Dann wieder rein und Pause. Manchmal gibts dann auch eine Karotte oder so zum knabbern, spätestens danach ist Pause.
    Mittags, Kinder kommen heim, kurze Pipi Runde, 10min. Dann wieder managen meinerseits, nein, der Schulranzen ist nicht deiner, du bist noch zu klein, das sind die Schuhe vom kleinen, wenn du Schuhe sagen kannst, darfst du sie etc. :lol: Wir essen zu Mittag, danach kriegt er was. Wieder kurz raus, 10min. Und dann wird geschlafen.
    Ca 14.00 versäubern. Freies Spiel, entweder mit den Kindern ein wenig zergeln, vielleicht kommt noch ein Hund zu Besuch oder wir fahren jemanden besuchen. Ganz oft geschieht aber auch gar nix! Bei den Pipirunden, alle nicht länger als 15min (eher nur 5-10min), je nach Situation nochmals 2-5min Leinen Training. Und natürlich immer wieder ein power Schläfchen dazwischen..
    Ca 18.00 alle Familienmitglieder sind zu Hause, also sowieso wieder Action: hallo, du bist ja auch nach Hause gekommen, oh, eine Einkaufstüte, lass mich mal schnuppern.... Also wieder ganz viele Eindrücke :rollsmile:
    Wir essen zu Abend, er schläft. Wenn wir fertig sind, futtert der kleine Mann. Nochmals raus, aber nur noch vors Haus. Dann knuddeln, dösen, evtl nochmal ein bisschen Spielen... Gegen 22.30 das letzte mal raus, dann Feierabend.

    An manchen Tagen fahren wir morgens zur Bank, machen einen Ausflug zum Bahnhof, setzten uns in der Fussgängerzone für 10min auf eine Bank, fahren zum See... Aber nach solchen Touren ist am nächsten Tag Sparprogramm angesagt!
    Und samstags ist eine Stunde Welpengruppe.

    Kommandos lernt er nebenbei, sprich wenn er von sich aus auf seinen Platz geht, lobe ich ihn und sage während er auf den Platz geht: auf deinen Platz. Ergebnis: sage ich jetzt auf deinen Platz, geht er dahin. Wenn er sich hinsetzt, während ich z.B sein Futter herrichte, sage ich während er sich am hinsetzten ist, sitz. Ergebnis auch hier, er kann das Sitz ohne viel bohei. Lässt er das Spielzeug los sage ich aus, naja, das klappt noch nicht ganz, aber mit 15 Wochen hat er auch noch Zeit das eine oder andere zu lernen ;)

    In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Welpen situationsbedingt sowieso schon soooo viel lernen müssen, dass damit schon sehr stark gefordert sind. Ich finde das stimmt.

    Entschuldige meinen Roman, aber vielleicht kannst du dir da ja was rauspicken, was dir hilft.

    Und BTW, ich bin natürlich in einer ganz anderen Situation, da wir selbstständig sind und ich von zu Hause aus arbeiten kann....