Beiträge von Zucchini

    Hat jemand Erfahrung dazu?

    Ich habe dort in diesem Jahr angefragt.

    Vorab - die Behandlung wird dich mehrere Tausend Euro kosten.

    Dein Hund muss regelmäßig zum Tierarzt.

    Dein Hund wird trotzdem an Krebs sterben.

    Mir wurde dort ehrlich gesagt, daß es für meinen Hund keine Rettung gibt.

    Bitte höre auf, nach Strohhalmen zu greifen - dein Hund stirbt.

    Möchtest du warten, bis die Leber platzt oder die Milz reißt?

    Das ist dann richtig schlimm - für dich und den Hund.

    Bitte verstehe endlich, daß dein Hund am Ende seines Weges angekommen ist.

    Er ist unheilbar krank.

    Du kannst seinem Leiden ein Ende setzen.

    Warte nicht, bis es zu spät ist. Das verzeihst du dir nie.

    Noch ein Zusatz - du musst dich von der Einstellung, die du im Threadtitel erwähnt hast, verabschieden.

    Lass' das Wort in Klammern weg, lies den Post und stelle dir vor, es wäre nicht dein Hund und du wüsstest nicht, wie groß er ist.

    Was wäre deine Empfehlung an den Halter?

    Ihr habt aber die falschen Stellen informiert.

    Ganz einfach.

    Die richtigen Stellen wären schon aktiv geworden.

    Das mache ich euch nicht zum Vorwurf- ihr seid den Weg gegangen, den ihr für die geringste Eskalation gehalten habt.

    Man soll ja zuerst das Gespräch suchen.

    Bis dahin (aus eurer Sicht) - alles richtig.

    Aber wenn sich bei so einem gravierenden Öleintrag in die Umwelt keiner von der Wohnungsbaugesellschaft binnen weniger Stunden verpflichtet fühlt, die Feuerwehr zu informieren, dann ist denen das schlicht und ergreifend scheißegal.

    Und das kann nicht sein.

    Das geht ja nicht nur um Hannahs Pfoten, sondern um Umweltverschmutzung in nicht unerheblichem Ausmaß. (lt. deiner Beschreibung)

    Deswegen wäre der nächste logische Schritt statt einer Frage im Hundeforun eine Information der Feuerwehr gewesen.

    Kannst du immer noch.

    Du hast 2 Möglichkeiten.

    1. Hund behalten und lebenslang sichern.

    2. Hund entweder an den Verein zurückgeben oder selbst vermitteln.

    Du darfst nie unterschätzen, daß sie auch mal ein Kind/ein Kindergesicht erwischen kann.

    Also entweder/oder.

    Ein bisschen sichern und das Beste hoffen funktioniert nicht.

    Irgendwie widersprichst du dir...


    Was aber klar ist, sobald ich merke dass der Hund unerträgliche Schmerzen hat, er, so wie meiner nur noch schwer Luft bekommt weil am Ende auch die Lunge betroffen war, dass ich ihn dann Erlöse.

    Ich habe es mal fett markiert.

    Wenn DU merkst, daß dein Hund UNERTRÄGLICHE Schmerzen hat - wie lange hat er dann schon Schmerzen gehabt?

    Hunde verstecken das meisterlich.

    Unerträgliche Schmerzen sind unnötig.

    Den Absprung muss man vorher finden.

    Wenn jemand unerträgliche Schmerzen hat, dann ist das kein natürlicher Sterbeprozess, das ist (Tier)Quälerei.

    Wenn ein Hund erst fast ersticken muss, damit er ENDLICH erlöst wird - wieviel Leid nimmt man vorher billigend in Kauf?

    Wie lange muss dein Hund leiden, bis du sagst "nun lasse ich ihn gehen"?

    Daß die Menschen immer warten und hoffen, bis nichts mehr geht und das Tier deswegen leidet, macht mich so unglaublich zornig.

    Wie schon gesagt - ein natürlicher Sterbeprozess ist friedlich und ohne Schmerzen.

    Weder davor noch währenddessen.

    Das ist der Unterschied.

    Unerträgliche Schmerzen gehören nicht zum Sterben dazu! Nie!

    Ein Hundehalter, der erst dann die Notbremse zieht, hat vorher schon lange billigend in Kauf genommen, daß sein Tier leidet.

    zickenbert : ein natürlicher Sterbeprozess bedeutet, daß der Körper nach und nach seine Arbeit einstellt.

    Man hat dabei keinen Hunger, keinen Durst und KEINE Schmerzen.

    Das ist dann tatsächlich ein friedlicher Übergang, den ich jedem wünsche.

    Aber sobald Schmerzen oder Atemnot dazukommen, ist es kein natürlicher Prozess mehr. Dann ist es kein Entschlafen, dann ist es ein Todeskampf, ein qualvolles Verrecken.

    Wenn du jemals neben einem todkranken Menschen gesessen hast, der trotz aller Medikamente schlimme Schmerzen hat und dich bittet, ihn zu töten, dann siehst du das anders.

    Es ist so ein verdammtes Glück, daß wir bei unseren Tieren nicht zugucken müssen bis zuletzt!

    Das weißt du dann zu schätzen.

    Ja, es tut verdammt weh, diese Entscheidung zu treffen.

    Aber mit der Anschaffung eines Tieres übernehme ich auch die Verantwortung über sein Ende ohne oder mit so wenig Leid wie möglich.