zickenbert : ein natürlicher Sterbeprozess bedeutet, daß der Körper nach und nach seine Arbeit einstellt.
Man hat dabei keinen Hunger, keinen Durst und KEINE Schmerzen.
Das ist dann tatsächlich ein friedlicher Übergang, den ich jedem wünsche.
Aber sobald Schmerzen oder Atemnot dazukommen, ist es kein natürlicher Prozess mehr. Dann ist es kein Entschlafen, dann ist es ein Todeskampf, ein qualvolles Verrecken.
Wenn du jemals neben einem todkranken Menschen gesessen hast, der trotz aller Medikamente schlimme Schmerzen hat und dich bittet, ihn zu töten, dann siehst du das anders.
Es ist so ein verdammtes Glück, daß wir bei unseren Tieren nicht zugucken müssen bis zuletzt!
Das weißt du dann zu schätzen.
Ja, es tut verdammt weh, diese Entscheidung zu treffen.
Aber mit der Anschaffung eines Tieres übernehme ich auch die Verantwortung über sein Ende ohne oder mit so wenig Leid wie möglich.
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Nichts anderes habe ich geschrieben
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Irgendwie widersprichst du dir...
Was aber klar ist, sobald ich merke dass der Hund unerträgliche Schmerzen hat, er, so wie meiner nur noch schwer Luft bekommt weil am Ende auch die Lunge betroffen war, dass ich ihn dann Erlöse.
Ich habe es mal fett markiert.
Wenn DU merkst, daß dein Hund UNERTRÄGLICHE Schmerzen hat - wie lange hat er dann schon Schmerzen gehabt?
Hunde verstecken das meisterlich.
Unerträgliche Schmerzen sind unnötig.
Den Absprung muss man vorher finden.
Wenn jemand unerträgliche Schmerzen hat, dann ist das kein natürlicher Sterbeprozess, das ist (Tier)Quälerei.
Wenn ein Hund erst fast ersticken muss, damit er ENDLICH erlöst wird - wieviel Leid nimmt man vorher billigend in Kauf?
Wie lange muss dein Hund leiden, bis du sagst "nun lasse ich ihn gehen"?
Daß die Menschen immer warten und hoffen, bis nichts mehr geht und das Tier deswegen leidet, macht mich so unglaublich zornig.
Wie schon gesagt - ein natürlicher Sterbeprozess ist friedlich und ohne Schmerzen.
Weder davor noch währenddessen.
Das ist der Unterschied.
Unerträgliche Schmerzen gehören nicht zum Sterben dazu! Nie!
Ein Hundehalter, der erst dann die Notbremse zieht, hat vorher schon lange billigend in Kauf genommen, daß sein Tier leidet.