Ich musste in den letzten Monaten auch so eine Entscheidung treffen...
Mit Medikamenten hätte man es sicher noch hinauszögern können - aber ich wollte das nicht.
Chili war immer eine stolze Kriegerin und ich wollte, daß sie mit Stolz und wie eine Kriegerin aufrecht "geht" und nicht kriecht.
Bis zuletzt hat sie gierig gefressen, gespielt und gewacht. Sie hat nach Mäusen gebuddelt, sie hat mit uns gekuschelt.
Aber ich wollte ihre Tapferkeit und ihren Willen nicht ausreizen bis zuletzt.
Auch mein Rat - warte nicht, bis dein Hund sichtbar keinen Lebensmut mehr hat.
Es wird nicht besser.
Oft hält sich der Hund nur seinem Menschen zuliebe aufrecht.
Tierärzte scheuen sich häufig, das Thema Euthanasie vor verzweifelten Besitzern anzusprechen.
Oft hilft es, den Arzt zu fragen, was er tun würde, wenn es sein Hund wäre.
Dann muss man allerdings auch für jede Antwort innerlich bereit sein.
Ich wünsche euch alles Gute!