Beiträge von Zucchini

    Ach Mensch, Jasmin...

    Mir ist wirklich zum Weinen, wenn ich das lese. Ich habe Gio wirklich liebgewonnen, die 2 Mal, die ich ihn traf.

    Irgendwie ist es immer zu früh und fühlt sich so unglaublich falsch an - egal, ob es plötzlich kommt oder sich lange ankündigt. Bei Gio kann es durchaus der Fall sein, daß er von alleine gehen möchte, er stellt ja bereits alles Lebenswichtige ein. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verkürzen würde, wenn er sich nicht quält. Weißt du, wie ich das meine?

    Bitte verstehe das nicht falsch, ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten.

    Ich denke viel an euch und umarme dich.

    ich brauche ein Futter, das viel hochverdauliches Protein und im Verhältnis wenig Fett und wenig Kohlenhydrate hat, damit wir die erforderliche Proteinmenge reinbekommen, ohne den Hund zu einer Tonne werden zu lassen.

    Das dürfte schwer bis unmöglich zu finden sein.

    Eventuell mal bei Futalis anfragen oder über einen Tierarzt bei RC Individualis.

    Ich hatte vor über 10 Jahren in der Fahrschule schon einen Volvo, der "selbstständig" Hindernissen auswich, Abstände hielt, mir Pausen verordnet hat etc.

    Das war anstrengend und teils auch gefährlich, wenn er plötzlich bremste oder auswich, weil er meinte, ein Hindernis zu erkennen. Er hielt beispielsweise eine geöffnete Bahnschranke für einen Menschen und zog mit Schmackes nach links. Wenn er meinte, ich sei lange genug gefahren, erschien eine große Kaffeetasse im Display und er piepste. DAS irritiert jeden, der aus heiterem Himmel davon überrascht wird. Enge Straßen? Er piepste und warnte überall- man konnte sich auf nichts mehr konzentrieren.

    Man konnte nicht mal mehr händisch den Ölstand messen, dafür gab es einen Knopf.

    Und die Handbremse! Warum haben alle modernen Autos nur noch elektronische? Wir hatten jetzt mehrfach das zweifelhafte Vergnügen, daß dieses Teil sich nicht mehr lösen ließ- der Pannendienst musste kommen. Der Fehler lässt sich nicht rekonstruieren. Wir nutzen jetzt also keine Handbremse mehr.

    Da lob ich mir meinen Dokker!

    Hundundmehr :

    Wir waren in der Tierklinik und nicht mal ein Monat ist das letzte Blutbild her und die Werte haben sich weiter verschlechtert. Auch die Nierenwerte sind nun erhöht..

    Sie hat eine Spritze gegen Übelkeit und Schmerzen bekommen und wir haben Tabletten mitbekommen..

    Wir sollen uns darauf einstellen, dass sie nicht mehr so lange zu Leben hat.

    Das war vor wenigen Tagen.

    Heute dann die Nachricht des bevorstehenden Organversagens. Redet man da wirklich noch von Lebensqualität?

    In so einer Situation frage ich mich eine Frage, bei deren Beantwortung man sehr ehrlich sein muss...

    Für wen will ich die Verschiebung des Unausweichlichen?

    Für mich oder für den Hund? Ganz oft kommt man dann zu der Erkenntnis, dass man es selbst ist. Der Schmerz bleibt für einen aber immer gleich, egal, ob er morgen kommt oder in einer Woche.

    Für den Hund hingegen bedeutet es, daß er nahezu täglich 2 Stunden zum Arzt muss oder daß ihr ihm in seinen letzten Tagen bei euch täglich eine Nadel unter die Haut in den Rücken schieben müsst, um selbst eine (Druck)Infusion zu legen. (oder der TA legt einen venösen Zugang, an den ihr die Infusion anschließen könnt, aber die setzen sich schnell zu) -> ich habe das 14 Tage lang fast täglich mit meiner Hündin gemacht, da stand allerdings kein Organversagen im Raum. Wollt ihr das?

    Ich würde mit Mia das Leben feiern und Urlaub dafür nehmen - sie kann fressen, was sie mag, ihr macht die Ausflüge, die sie immer mochte, ihr sitzt zusammen in der Sonne und lasst 17 wunderschöne Jahre Revue passieren. Und dann dürfte Mia vorauslaufen...

    Ich denke an euch.

    Monchi hat kurz mit ihrer Familie in einem großen städtischen Shelter gesessen, direkt im Anschluss kam sie auf eine spanische Pflegestelle. Mitten in Madrid.

    Dort hatte sie ein liebevolles Pflegefrauchen und hatte dort Hunde und Katzen als Gesellschaft.

    Monchi hat ein sehr tiefes Vertrauen in den Menschen, das wird Stella bei dieser Aufzucht auch haben.

    Spanischer Tierschutz ist nicht immer gleichbedeutend mit Perrera.

    Stella ist wunderschön, ihr Ausreisetermin rückt ja nun auch in greifbare Nähe. Ich fiebere mit dir mit.