Beiträge von Zucchini

    Vor allem frage ich mich, warum die behandelnden ÄRZTE dem Hund Tabletten verordnen, die er ja angeblich gar nicht nehmen darf? Wie passt das zusammen?

    Emeprid und viele andere Mittel gegen Übelkeit können übrigens auch zu Übelkeit und Erbrechen führen. (nur so als kleiner Hinweis)

    Zitat

    Kann die OP ihre Gesundheit beeinträchtigt haben?

    Ja, das kann passieren.

    Eine Narkose ist immer Stress für den Körper. Herzerkrankungen können sich verschlechtern, Gehirnzellen absterben.

    Wir haben unsere eine Hündin nach einer Zahn- Not OP, bei der sie zwei Mal in Narkose gelegt werden musste, dement zurückbekommen... Und das war sie vor der Zahnbehandlung definitiv nicht. Die zwei Narkosen binnen weniger Stunden hat sie nicht gut verkraftet. Ihr Zustand hat sich etwas verbessert, aber so wie vorher ist es nicht mehr geworden.

    Ich wünsche dir, daß die Herzbehandlung anschlägt!

    Zeiler´s : wisst ihr, wie man einem Hund Tabletten eingibt?

    Es liest sich für mich so, als wenn ihr erwartet, daß er das freiwillig macht. Bei einigen Hunden funktioniert es mit Wurst/Fleisch/Coverkapseln, bei anderen muss man die Tablette händisch eingeben und ein Abschlucken auslösen.

    Es gibt es "Tablettengeber" zu kaufen, falls man nicht ins Maul greifen möchte oder kann.

    Alles Gute!

    Zitat

    Frontline war hier immer sehr verpöhnt und wurde als nicht wirksam abgestempelt - die Zecken hätten sich längst dran gewöhnt, daher würde es nicht mehr helfen... Die Erfahrung kann ich aber gar nicht teilen :ka:

    Ich kann mir durchaus vorstellen, daß es inzwischen WIEDER wirkt, weil es ein paar Jahre lang von sehr vielen Hundebesitzern nicht für ihre Hunde genutzt wurde. Die Zecken haben sich inzwischen auf andere Wirkstoffe "eingeschossen", sprich Resistenzen entwickelt.

    Vielleicht wäre es gar keine dumme Idee, ähnlich wie bei Wurmkuren, auch beim Zeckenschutz eine gewisse Wirkstoffrotation zu haben?

    carlotto : ich unterstütze meine Arthrosehündin mit Lachsöl. Librela hat sie überhaupt nicht vertragen. Es gibt Massagen und angepasstes Training. Wenn es richtig schlimm ist, gibt es kurzzeitig Melosus. Wir passen uns ihrer Tagesform an - wenn sie gut drauf ist, dann läuft sie, wenn es nicht so gut ist, wird sie getragen oder gefahren. Wir achten auf ihr Gewicht. Habt ihr schon Physiotherapie und Unterwasserlaufband probiert?

    Auch ich empfinde es als unangenehm, daß hier von einigen sofort nach dem ganz großen diagnostischem Gedeck geschrieen wird. CT, MRT, Klinik, Facharzt etc.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß mir mit Arthrose im Endstadium NICHTS von alledem irgendwie weitergeholfen hat - warum sollte es beim Hund anders sein? Arthrose ist unumkehrbar, Alter auch. Man MUSS nicht ALLES machen, was technisch und diagnostisch möglich ist. Es ist eine Abwägung von Kosten, Nutzen und Stress für das Tier.

    Wichtig ist Schmerzfreiheit. Bei einem großen Hund mit 14 Jahren ist der Grund für die Arthrose herzlich egal. (bei einem jungen Tier hingegen nicht)

    Wir werden demnächst noch eine Cartrophen Kur probieren.

    Bei meiner Hündin sind wir durch eine Herzerkrankung in der Medikamentenwahl stark eingeschränkt.

    Der ältere Rüde von Dogs-with-Soul bekommt eine wöchentliche Schmerztablette gegen seine Arthroseschmerzen . Mir fällt nur der Name nicht mehr ein. Sie hilft dir gewiss gerne weiter.

    Ich wünsche euch alles Gute!