Ich danke euch allen für diese wundervollen Erlebnisse. Sie berühren mich sehr und es ist schön, daß es hier einen Raum gibt, um sie zu teilen.
An Poldis erstem Todestag gab es ein stilles Gewitter. Blitze zucken kreuz und quer über den Himmel. Ich saß im Garten und habe gewusst "das ist nur für mich".
Jahre später erschien er mir im Traum, plötzlich stand er neben meinem Bett. Er sah aus wie ein Zombiehund, aber das war mir egal. Ich habe ihn gestreichelt und je mehr ich ihn streichelte, desto lebendiger und schöner wurde er.
Dafür verschwanden aber unsere Mädels... Er guckte mich an und ich verstand. Ich musste ihn loslassen, um die Zeit mit den Mädels noch intensiver leben zu können. Ich bin weinend aufgewacht, war aber gleichzeitig unglaublich dankbar für seinen Besuch.
Als Chili starb, waren wir abends mit schweren Herzen auf der Gassirunde, als plötzlich Chilis "Nasenkunst" am Himmel erschien.
Zeitgleich kreiste ein Adler über einer Wiese, auf der ein Reh mit Kitz stand.
Es war so unglaublich eindeutig- das war Chili. Die wilde freie stolze Jägerin und liebevolle Mama für alle Schutzbedürftigen.
Ein paar Tage später besuchte sie mich nachts und weckte mich sehr nachdrücklich. Sie sagte mehrfach Tierschutz minus Spanien, Tierschutz minus Spanien. Ich habe das schlaftrunken im Handy gespeichert. Am nächsten Morgen habe ich es im Browser eingegeben und Monchi gefunden. (den Verein kannte ich nicht)
Monchi kam hier als eigenständiger Hund an, hat aber unglaublich viel von Chili übernommen. Das, was sie macht, macht hier sonst kein anderer Hund, das hat nur Chili gemacht. Ich bin mir sicher, daß Chili ihr so manches Mal etwas ins Öhrchen flüstert... Mein Mann sagte beispielsweise, daß ihm Chilis Gute Nacht Küsschen fehlen würden. Plötzlich kommt Monchi an, die hier bereits ein dreiviertel Jahr wohnt und fängt mit diesen Küsschen an? Das hat ihr niemand gezeigt oder beigebracht. Das kam aus dem "Nichts". Seit dem macht sie es jede Nacht.
Als mein Pony letztes Jahr starb, gab es erneut ein Gewitter ohne Regen. Donner grollte und rumpelte. Es klang, als würde er im Himmel galoppieren. Auch das war wunderschön und beruhigend.
Alle Tiere und Angehörige haben sich irgendwie gemeldet und ich bin sehr dankbar dafür.