Beiträge von Lauretti

    Reichts jetzt langsam mal?

    Einerseits "keiner muss sich Rechtfertigen" aber andererseits von allen Seiten einkloppen. Geht doch gar nicht mehr um Veg...., sondern nur noch "wie kann man gemeinsam einen fertig machen". Auch wenn ich nicht der Meinung von BINGWU insgesamt zustimme, habe ich langsam das Gefühl, dass es nur noch um die Person an und für sich geht und nicht mehr um den Inhalt. Einer "kräht" los "du darfst das und das nicht äußern" und schon gehts los. Jeder weiß, dass etwas im Sande verläuft, wenn nicht darauf reagiert wird, nur will das wohl keiner wirklich. Es wird irgendwie schon darauf gewartet und da dann auch genau geschaut, was BINGWU schreibt, damit dann gemeinschaftlich drauf gehauen werden kann. Egal in welchem Thema.

    Boh, wird nicht mehr angezeigt, wenn neue Beiträge geschrieben werden, während man schreibt? Passt jetzt natürlich nicht zu den letzten Post, die ich nicht sehen konnte während des Schreibens.

    Sorry aber...

    Ich hab im Nervt mich Thread mitbekommen, dass es wohl in anderen Threads Differnzen zwischen einigen Usern und Bingwu gab. Gelesen habe ich besagte Threads nicht.

    Ich finds ne echte Frechheit, den Usern hier jetzt unterstellen zu wollen, es ginge ihnen eigentlich nicht um die Thematik, sondern einzig und allein darum, einen bestimmten User fertig zu machen, der anderswo angeeckt ist.

    Ich kann nur für mich reden, denke aber, dass es auf die Mehrheit der Leute hier ebenfalls zutrifft.
    Mir ist es schnurzpiepegal, welcher User sowas hier schreibt - hätte ich jetzt hier geschrieben, dass ich zwar eigentlich vegan lebe aber einzig und allein meiner Gesundheit wegen Hühnersuppe esse - die Antworten wären die gleichen gewesen.

    Also seh bitte keine Gespenster, die es hier definitiv nicht gibt.
    Zumindest für mich ist der Thread hier eine kleine Wohlfühloase, in die ich wirklich immer gerne gehe zum lesen und schreiben, auch wenn mir der Rest des Forums mal tüchtig auf die Nerven geht und mir der Ton dort nicht gefällt.
    Ich erlebe die User hier grundsätzlich als sehr tolerant und weit ab vom fanatistischen Mob - aber wer meint, hier einfallen müssen und krude Behauptungen aufstellen will, der bekommt die entsprechende Reaktion. Völlig egal, wer es ist und dann braucht man hier auch nicht mit verrückten Verschwörungstheorien anrücken.

    Wenn es Deinen Placebo-Kräften hilft, dann .... Du widersprichst Dir grad selbst, aber das merkst Du --- oder?
    Dir selbst gestehst Du es zu, aber anderen nicht? komisch...

    Die Kernaussage von @ruelpserle war aber nicht, dass sie Tee mit Honig trinkt, weil sie sich damit besser fühlt oder nur deshalb gesund wird.

    Die Kernaussage von ihr war, dass sie so etwas in genau diesem Thread hier nicht schreiben würde mit der Begründung, sie brauche das unbedingt, um gesund zu werden (oder eben, ihre Gesundheit ginge vor Ethik). Es wirkt so, als würdest du Verständnis von Seiten der Leute hier für ne Hühnersuppe erwarten, obwohl doch klar sein müsste, dass man dieses Verständnis hier nicht bekommen wird. Denn Hühnersuppe ist eben nicht unabdingbar, um eine Erkältung zu überleben - es ist eine Gewohnheit, die man nicht ablegen möchte und das kann man doch dann auch einfach so sagen statt die Behauptung aufzustellen, man würde sonst seinen Gesundheitszustand gefährden.

    Oder ums nochmal auf den Tee mit Honig zu beziehen:
    Sie trinkt den Tee mit Honig und ist sich bewusst, dass es eine Angewohnheit ist, mit der sie sich besser fühlt. Sie würde hier aber im Thread niemals Verständnis dafür erwarten, dass sie ihren Tee mit Honig trinkt.

    Das hat auch nichts mit Fanatismus zu tun - mich persönlich juckt es nicht, ob die Hühnersuppe oder täglich 5 Schnitzel isst. Aber mir erschließt sich nicht, warum du das ausgerechnet hier mitteilen musst und was deine Intention dahinter ist.

    Der Kniff bei genau der Entscheidung ist der, dass man trotzdem auch mit einer wirklich künstlichen Klappe leben kann - man muss im Nachhinein dann aber zum Beispiel Blutverdünner für den Rest seines Lebens nehmen und öfter die Zahl der roten Blutzellen kontrollieren.

    Ich hoffe, ihr versteht mein ethisches Dilemma? :tropf:
    Es ist nicht die idealste Lösung, aber es ist eine Lösung und die möglichen Komplikationen (zumindest für mich) überschaubar.
    Ich fände es hingegen irgendwie eklig, Zellen eines Schweins oder Rinds in meinem Herzen zu haben - keine Ahnung warum.

    Macht ihr auch manchmal solche verrückten Gedankenexperimente?

    Och krätsche mal direkt dazwischen, wo es gerade um Gesundheit und Ethik geht!

    Seit über einem Jahr stell ich mir die eine Frage:
    Wenn ich eine künstliche Herzklappe bräuchte, könnte ich es als Veganer mir gegenüber vertreten, eine aus tierischen Zellen zu wählen oder eine wirklich künstliche, die jedoch den großen Nachteil bringt, dass sie Blutzellen zerstört und dadurch risikobehafteter ist...

    Wie würdet ihr in solchen Fällen entscheiden? :???:

    Meine Lieblingsessen waren Senfeier, Kartoffeln mit Spinat und Ei und natürlich Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark - haaaaach! Würde ich auch heute gerne manchmal noch kochen :lol:

    Mäkelig war ich nie als Kind, ich hätte aber sowieso aufessen müssen - da war meine Mutter sehr hart. Kümmel hasse ich bis heute und Rosenkohl auch. Ansonsten ess ich glaube ich alles (außer tierische Produkte mittlerweile natürlich, das hat aber nichts mit Geschmack zu tun). Mir wird übrigens auch nicht schlecht beim Geruch von Fleisch und Co - so manches Mal haben mein Freund und ich schon auf dem Weg nach Hause darüber philosophiert, wie lecker jetzt ein Döner wäre :hust:

    psychisch... hmmm. Find ich schwierig. Einerseits bin ich zwar mit mir selber mehr zufrieden, ja, unbedingt.
    Aber andererseits belasten mich auch mehr Dinge, die ich vorher nicht wahrgenommen habe, die ich nicht so hinterfragt habe (v.a. Thema Milch- und Eier-"Produktion" usw...). Nach über drei Jahren bin ich immer noch nicht an dem Punkt, wo ich gelassen sagen kann: mir egal, was um mich rum passiert, Hauptsache ich bin mit mir im Reinen. Weil 1. kann ich das alles nicht ignorieren, weil es mir jeden Tag vor Augen geführt wird und 2. hab ich immer noch genug Verbesserungspotential bzgl. meinem Konsumverhalten (bei veganer Ernährung hört es ja nicht auf)...
    Aber das ist Typsache. Ich bin halt Typ "Weltschmerz auf meinen Schultern". Ich komme nicht gut damit zurecht, dass so viel Schlimmes in der Nahrungsindustrie passiert (und es großteils von den Menschen ignoriert bzw. als normal hingenommen wird) und in dem Punkt ging es mir eindeutig besser, als ich noch dumm war...

    Ich versteh, was du meinst. Weltschmerz ist mir auch gut bekannt - ich arbeite schwer daran, dass es weniger wird in dem ich mir bestimmte Dinge nicht mehr ansehe oder lese. Da sag ich mir immer, ich bin ja kein Teil mehr dieses Systems und darf mich davon abschotten. Trotzdem überkommt mich manchmal echt Hoffnungslosigkeit - wobei das weniger direkt auf verursachtes Tierleid zurück zu führen ist als viel mehr auf den gesamten Umgang mit unserer Erde (achso ja - auch ich habe nen ganz anderen Blick aufs Nachwuchs bekommen als meine nicht veganen Freundinnen).

    Da ich aber auch schon früher wusste, wieviel Leid den Tieren in der Nahrungsindustrie angetan wird und ich selbst noch konsumiert habe, habe ich mich nach dem Schritt deutlich besser gefühlt.

    Ich war übrigens Schlüsselkind, aber meine Mutter hatte abends immer vorgekocht und wir mussten unser Mittagessen nur warm machen oder es gab erst Abends warmes Essen. Wobei bei uns damals rückblickend oft auf vegetarische Sachen gekocht wurden - jeden Tag Fleisch gabs noch nie in meinem Leben und ich denke schon, dass mir der Schritt zum vegetarischen dadurch leicht viel.

    Wir könnten ja alle mal die positiven Auswirkungen durch die vegane Ernährung auf uns auflisten. Wäre mal spannend :D
    Ich habe da auf jeden Fall mehrere.

    Das fände ich ja tatsächlich mal interessant!
    Ich kann da zu mir persönlich gar nicht so viel aufzählen, muss ich da gestehen.

    Ich habe mein Gewicht ohne Diät reduziert und halte es im Gegensatz zu früher sehr gut - man kann aber auch einfach nicht mehr so viel Arbeit naschen, wie damals :lol:

    Was gänzlich verschwunden ist ist dieses Koma Gefühl nach dem Essen. Dieses sich so müde und kaputt fühlen. Im Urlaub essen wir ja auch mal vegetarisch, wenn vegan nicht geht und jedes Mal habe ich danach das Gefühl, ich trage das Essen Stunden in meinem Magen rum, fühle mich total schlapp und möchte nur noch schlafen - bei veganem Essen habe ich das überhaupt nicht.

    Die Älteren in der Familie, die sich größtenteils vegan ernähren, haben deutlich bessere Blutwerte - vor allem beim Cholesterin! Aber auch der PSA Wert beim Vater meines Freundes war dieses Mal so gut wie noch nie.

    Meine Haut ist nicht mehr so trocken wie früher - da hab ich mich im Winter wirklich immer dumm und dämlich gecremt und trotzdem nachts die Schienbeine wund gekratzt.

    Und Nachtdienste steck ich gefühlt auch besser weg mit veganem Essen - irgendwie fühle ich mich fitter und habe keine deutlich ausgeprägten Tiefs mehr.

    Edit: psychisch hats mir am meisten gebracht. Es klingt immer doof, aber ich bin ganz anders im Reinen mit mir - ich habe mir früher immer gedacht, dass ich von meiner Grundeinstellung bestimmten Themen gegenüber wenigstens vegetarisch leben sollte. Und nachdem ich den Schritt dahin und anschließend zum veganen geschafft habe, bin ich einfach zufriedener mit mir.

    Deine Hündin wird nen großen Bauchschnitt nach der Kastra haben, nehm ich an?
    Das tut sau weh, wenn da Spannung drauf kommt - ich rede aus eigener Erfahrung. Wahrscheinlich wird ihr schon das Hochheben weh getan haben, wenn sie da schon gezittert hat und sonst kein Angsthase beim TA ist.

    Selbst der liebste Hund kann beißen, wenn er gerade starke Schmerzen (und/ oder Angst) hat und unterscheidet dann auch nicht mehr, in was er da gerade beißt.
    Ich an deiner Stelle würde 2 Dinge machen:
    1. Den TA wechseln - wer so ruppig mit meinem Hund umgeht, sieht mich kein zweites Mal.
    2. Und mir da nicht weiter Gedanken machen erstmal. Wenn sie sonst völlig unauffällig gegenüber Menschen ist, wird es an der besonderen Situation gelegen haben.

    Wenn es dir nicht möglich ist, das ganze wieder zu vergessen und befangen und unsicher mit ihr bist ab sofort, kannst du ja nochmal nen guten Trainer zu rate ziehen, wenn die Kleine wieder richtig fit ist.
    Ich wünsch euch beiden schnelle und gute Besserung!