Beiträge von Lauretti

    Ich war früher wilder Verfechter des Hundeführerscheins bzw SKN, WENN dafür die Rasselisten fallen.
    Jetzt habe ich neulich durch Zufall in einem anderen Forum die Geschichte eines HH aus Schleswig Holstein gelesen, dessen Hunde als gefährlich eingestuft wurden und konnte die Odysee, die er mit diesen Hunden durch hat, gar nicht glauben... Und schon drei mal nicht, wie schnell man durch einen dummen Unfall als HH in genau diese Mühlen gerät - nein danke!

    Das grundlegende Problem sind meiner Meinung nach nicht unerzogene Hunde oder Halter, die keine Ahnung von Hunden haben - was tatsächlich fehlt ist Rücksichtnahme und sich selbst mal zurück nehmen. Ich brauche keinen Theorietest, in dem das "korrekte" Verhalten bei 100 verschiedenen Situationen abgefragt wird, wenn der Grundsatz gilt, dass es keinen Hundekontakt ohne gegenseitige Zustimmung gibt. Und wenn hinterher geschoben wird, dass man das nicht persönlich nehmen muss weil es Grund A, B und C gibt, die nichts mit mir und meinem Hund zu tun haben.

    Oder auch:
    "Du darfst nicht erwarten, dass der andere Halter seinen Hund tatsächlich beißen und deinen damit erziehen lässt, weil das für den anderen Halter Konsequenz A, B und C hätte"

    Natürlich erreichst du nie alle damit und perfekt und komplett ohne Auseinandersetzungen wird es nicht laufen. Aber dass höhere und härtere Strafen tatsächlich Vergehen reduzieren, ist einfach nicht wahr und hinfällig - das zeigt doch als extremstes Beispiel auch die Todesstrafe.
    Das Problem bei diesen harten Strafen ist dann aber, dass es im Falle einer falschen Verurteilung (lass mal deinen Nachbarn lügen, weil ihr euch in den Haaren habt) Unschuldige so richtig heftig trifft.

    Garden Gourmet gehört leider zu Nestlé.

    Nein! :(
    Okay gut, dann kein Garden Gourmet mehr :( :

    Zum Thema Essen gehen halten wir es so, dass wir hier bei uns aus der unfassbaren Vielzahl an veganen Restaurants auswählen.
    Im Urlaub gehen wir es aber tatsächlich etwas lockerer an - wenn möglich, basteln wir uns im Restaurant dann einfach was zusammen, wenn eher nicht möglich gibt es auch mal vegetarisch.
    Ich kann das für mich aber dann tatsächlich auch vertreten, wenn in einem Gericht dann mal Käse drin ist. Genauso gut versteh ich aber auch die, die da keine Kompromisse eingehen wollen.

    Mir würde es glaube ich reichen, wenn es einen verpflichtetenden Kurs in Sachen Hundeknigge gäbe - kein Führerschein oder SKN, sondern "einfach" einen meinetwegen 2stündigen Kurs, bei dem die grundsätzlichen Umgangsformen untereinander erklärt werden wie kein Kontakt ohne Rücksprache, meinetwegen das Konzept vom gelben Hund, kein Bällchen werfen wenn ein anderer Hund auftaucht...

    Ich glaube, viele HH, mit denen ich bisher aneinander geraten bin, haben ihren Hund gar nicht böswillig zu uns rennen lassen sondern weil ihnen gar nicht in den Sinn kommt, dass der andere Hund das aus Gründen kacke finden könnte. Soweit denkt man vielleicht einfach nicht, wenn der eigene Hund tatsächlich ein Tut Nix ist :ka:
    Vorhin bin ich wieder einmal mit einer anderen HH aneinander geraten, weil ich ihren Hund von meinem fern gehalten habe und sie das total unverständlich und gemein fand, weil ihrer doch gar nichts gemacht hat (hat er wirklich nicht). Man sieht es häufig im Kopf solcher Leute rattern wenn man erklärt, dass der eigene Hund das Problem ist.

    Naja... So einen Kniggekurs fände ich auf jeden Fall in Ordnung.

    Meine Eltern haben vor ca 2 Jahren ihr Konsumverhalten bezogen auf Lebensmittel geändert und in diesem Zuge ist mein Vater mehrere Tage zunächst zu Aldi und dann in die Bio Company und hat dort bei verschiedenen Lebensmitteln die Kilopreise verglichen.
    Früher beim Discounter haben sie ca 300€ für Lebensmittel ausgegeben, selbe Produkte (nicht Fertigprodukte) bei der Bio Company hätten sie da 50-70€ mehr gekostet im Monat. In etwa zur selben Zeit haben sie aber auch umgestellt von "her mit dem Fleisch 3 mal am Tag" zunächst zu "einmal ne Scheibe Wurst am Tag" und schließlich zu mehr oder weniger vegan. Hätten sie weiterhin so viel Fleisch gekauft, wäre die Preisdifferenz deutlich höher gewesen. Aber durch die Umstellung der Ernährung und dem eigentlich jeden zweiten Tag frisch und saisonal kochen, konnten sie es sich gut leisten, für fast das gleiche Geld besser und hochwertiger einzukaufen. Klar, wären sie beim Discounter geblieben und hätten das Billigfleisch weg gelassen, wären sie noch günstiger gekommen - aber eingespart hätten sie trotzdem.

    Like Meat finde ich auch gut in Sachen Nuggets.
    Was mir zum Beispiel auch sehr schmeckt sind die Sachen von Garden Gourmet (gibts hier bei Edeka).
    Als die Eltern meines Freundes uns damals die Burger-Pattys serviert haben, war ich der festen Überzeugung, dass sie uns reinlegen und das echtes Fleisch ist und aß das erst weiter, als mir die Verpackung gezeigt wurde :tropf:

    Früher habe ich übrigens nie verstanden, warum Veggies unbedingt Ersatzprodukte brauchen - mittlerweile bin ich einfach dankbar, dass es da echt leckere Sachen gibt und gerade zur Grill-Zeit habe ich das echt genossen :lol:

    Das ist nun ein ganz anders Grundsatz.... Aber das will ich jetzt kein Fass aufmachen

    Ohje - nein, bitte nicht als Provokation oder Start zur Grundsatzdiskussion oder so sehen! :tropf:
    Das sind nur meine Gedanken bei dem Thema "Was ist der eigentliche Preis eines Lebensmittels" und die muss niemand teilen :winken:

    @Lurchers
    Man kann das ja noch weiter spinnen - was kostet es mich, meine Erdbeeren, Tomaten und Paprika auf meinem Balkon anzupflanzen zum Beispiel. Auch sowas kann man unabhängig der Ernährungsform machen und Geld sparen.

    Das lässt sich pauschal meiner Meinung nach nicht beantworten.
    Grundsätzlich ist eine saisonale und damit meist regionale Küche günstiger als Fertigprodukte - egal, ob nun mit oder Fleisch.

    Meine veganen Fertigprodukte sind aber deutlich teurer als omnivore Fertiggerichte (zum Beispiel ist veganer Pudding und Co häufig teurer als nicht veganer). Allerdings ist die Mehrheit dieser Produkte dann meist auch direkt in Bio Qualität - das sollte man mit einbeziehen. Und meines Wissens nach werden gerade vegane Produkte anders besteuert als normale Milch zum Beispiel.
    Ich koche durchs vegan leben deutlich mehr frisch und zahle an der Kasse seither definitiv weniger - im Durchschnitt 10€ weniger als zuvor.

    Ich bin aber alles in allem kein Freund davon, den Preis von Lebensmitteln am Preisschild festzumachen. Wieviel Wasser wurde zur Herstellung verbraucht, wieviele Rohstoffe braucht es für 1 Kilo des Lebensmittels, wie weit wurde es transportiert, welche Auswirkung hat die Produktion auf die Umwelt und welche Auswirkungen hat der Export in andere Länder - sollte meines Wissens eigentlich mit einberechnet und meinetwegen auch besteuert werden.
    Meiner persönlichen Meinung nach dürfte das Töten eines Lebenswesen, welches eigentlich leben will, sowieso nicht in Geld aufzuwiegen sein.

    Ich wollte meinen Namen schon immer mal tanzen!

    Oh, ich auch! :D

    Ich hab auch noch ne Frage!
    Zu Weihnachten möchte ich meinem Freund nen Kochkurs schenken für vegane Küche. Er kann so halbwegs Nudeln kochen und Ingwer schneiden, dann hört es auch schon auf :???:
    Habt ihr sowas schon mal gemacht? Hats euch wirklich weiter gebracht oder wars doch eher rausgeschmissenes Geld?