Ich finde das gut, wenn du dich für die Erziehung einsetzt.
Allerdings denke ich auch, dass das dann nur bei dir klappen wird bzw.sich es bei den anderen nur minimal bessert, wenn sie nicht mit arbeiten.
Es kann auch gut sein, dass der Hund sich dann stark an dich binden wird und die Bezugsperson wechselt. Das muss man sich dann natürlich überlegen, was man dann macht... solange du noch zuhause wohnst, wird das kein Problem.
Aber du stehst vor einem großen Schritt in deinem Leben und auch bald vor dem Auszug... könntest du den Hund dann zurück lassen? Würden deine Eltern sie dir geben?
Ich kenne das von meinen Eltern - Unseren Familienhund habe ich erzogen und alltagstauglich gemacht - vom angsthund zum unproblematischen Begleiter.
Bei meinem Auszug musste ich ihn da lassen, mein Leben war und ist zu stressig für ihn, weil er starke Probleme mit dem Autofahren hat.
Dennoch hat mich das echt mitgenommen, er freut sich immer tierisch, wenn ich da bin.
Bei dem zweiten Hund meiner Eltern ist es noch heftiger, der würde am liebsten bei uns einziehen - obwohl wir noch nie zusammen gewohnt haben. Bei meinen Eltern ist er der Rambo schlecht hin, pöbelt alles an, zieht an der Leine, hört nicht, ist kaum ableinbar - bei mir das komplette Gegenteil. Ich nehme ihn manchmal mit zu meiner Arbeit in die Tierarztpraxis, da liegt er ohne Leine unterm Schreibtisch und hat nie auch nur einen mucks zu anderen Tieren von sich gegeben.
Meine Eltern haben nach Tipps gefragt - ich kann’s aber nicht sagen, was sie tun können. Er macht es bei mir einfach nicht, ich habe nie wirklich mit ihm trainiert.