Beiträge von Lara004

    Aus dem Tierheim würde ich wohl auch keins nehmen. Aber über den Kaninchenschutz zb aus schöner Haltung könnte ich mir das schon vorstellen.

    Oder zb über privat von Freundinnen auch, bzw.könnte ich mir auch vorstellen für enge Freundinnen eines meiner Tiere auszuleihen.

    So weit ist es bei uns aber zum Glück noch nicht. Die Bande ist ja noch sehr jung und wird uns noch viele Jahre begleiten - die vier „kleinen“ zumindest. Katharina hat Rassebedingt ja leider eine geringere Lebenserwartung.

    Juri macht es uns sehr leicht. Er ist einfach trotzdem immer fröhlich. Und selbst wenn er nicht gut laufen kann an manchen Tagen, dann schafft er es trotzdem einen zum Lachen zu bringen. Der liegt dann da wie ein kleiner König und macht die unterschiedlichsten Geräusche um einem mitzuteilen, was er möchte und man bitte erledigen soll.

    Ich glaube, da sind die Hunde uns die besten Vorbilder. Sie nehmen das Leben wie es kommt und verrennen sich da gedanklich nicht drin, wie kurz das Leben sein kann.

    Das ist leichter gesagt, dass weiß ich selber- bei der Arbeit rate ich den Besitzern, sich dieser Unbeschwertheit der Hunde etwas anzunehmen und sich mitnehmen zu lassen. Die guten Zeiten intensiver zu nutzen und daraus die Kraft für die schweren Tage zu nehmen.

    Mir persönlich hilft es auch, wenn meine Kolleginnen mich daran immer mal erinnern.

    Das fachliche Hintergrundwissen macht mich manchmal fertig, weil ich genau weiß, was passieren wird und schon andere Leute in diesen Situationen begleitet habe.

    Da ich an der Quelle sitze, sind sofort alle Infektionskrankheiten getestet worden, die Ursache sein könnten. Alles negativ.

    Der komplette Hund ist in zig verschiedenen Winkeln geröntgt. Es gibt kein knöchernes Problem.

    Das CT und vor allem die Szinti haben es dann eindeutig gezeigt. Alle Gelenke der Gliedmaßen sind betroffen gewesen.

    Respekt für all euren Einsatz für eure Hunde.

    Ich stecke in einer etwas komplizierten Situation.

    Juri ist 4-5 Jahre alt und jetzt im Sommer wurde Polyarthritis diagnostiziert - nach langer Lahmheit und echt miesen Tagen.

    Das Problem ist: Juri „gehört“ meinen Eltern. Aber wenn er wählen könnte, würde er sofort die Koffer packen und bei uns einziehen. Wir sind einfach so tief verbunden von der ersten Minute an, als ich ihn mit meiner Mutter abgeholt habe.

    Durch die unklare Lahmheit abwechseln auf allen vier Beinen, mal richtig schlimm, mal wieder fast nicht zu sehen zB wenn man beim Tierarzt vorzeigen sollte, ist viel Zeit bis zur Diagnose vergangen und im Sommer habe ich meine Eltern zum CT mir Szintigrafie überredet, was dann das Ergebnis gebracht hat.

    Dazu meine super inkonsequenten Eltern, die alle „Probleme“ mit füttern lösen und nun ist er ein mittelgroßer Hund mit kurzen Beinen und locker 5kg zu viel auf den Rippen.

    Wenn er stark lahmt, dann will man ihn nicht überlasten und macht weniger - und dann wurde immer das selbe an Futter reingestopft und nun haben wir den Salat.

    Therpaie für Polyarthritis wäre Cortison - aber das würde den Hunger noch mehr verstärken und ihn noch fetter werden lassen und noch mehr die Gelenke belasten.


    Ich versuche Zeit mit ihm zu verbringen, ich hole ihn ab und nehme ihn den Tag mit zur Arbeit - das liebt er total bei uns in der Praxis zu sein. Ich gehe danach mit ihm spazieren und liefere ihn dann wieder zuhause ab.

    Es zerreißt mich so, wenn er nicht wieder zurück will ... aber den Kontakt reduzieren macht ihn noch kranker.

    Alle „verhaltensprobleme“ die er bei meinen Eltern zeigt, die kenne ich von ihm nicht, wenn er bei mir ist. Er hat dort wohl Probleme mit fremden Artgenossen und bellt den ganzen Tag. Bei mir kommt er mit in die Tierarztpraxis und liegt dort ohne Leine irgendwo rum und gibt keinen Mucks von sich, stört sich nicht an anderen Hunden und alle Mitarbeiter bei uns lieben ihn. Er ist stets gut gelaunt bei uns und einfach ein lustiger Kerl.

    Ich habe einfach keine Lösung dafür... er ist noch so jung. Das kann ich einfach nicht ewig durchhalten. Ich habe meine beiden Hunde auch noch, die nicht jünger werden und mich brauchen.

    Den Familienhund zum Tierarzt zu bringen als „Dognapping“ zu bezeichnen, ist auch etwas übertrieben.

    Ich hoffe, dass es eine harmlose Ursache ist und der Tierarzt morgen helfen kann.

    Gute Besserung.

    Ich habe die Hunde auch nicht, damit sie uns schützen. Aber ruhiger schlafen lässt es einen schon, wenn da vier wachsame Ohren horchen was passiert und Bescheid geben. Wenn die loslegen, würde ich mir das dreimal überlegen näher ran zu kommen.

    Von den Hunden her wäre ein dritter Hund kein Problem. Alles was zum eigenen „Rudel“ gehört ist easy.

    Aber es schränkt einen doch im Leben mehr ein, als zwei Hunde - glaube ich. Hätten wir jetzt ein größeres Urlaubs-Gefährt, wäre die Entscheidung noch mal leichter und der Mann ist kein bisschen überzeugt, bisher.

    Den kann man aber sowieso nur rum bekommen, wenn er das entsprechende Tier kennenlernen kann und die Chemie stimmt (deshalb haben wir jetzt ja auch ein Kaninchen mehr ;) )

    9 ist noch nicht soo alt, aber durch die Arbeit sehe ich Hunde im selben Alter und die Mehrheit ist da schon „durch“ und verhält sich auch „alt“.

    Ich kann’s mir halt gar nicht vorstellen „alte“ Hunde zu haben und nicht mehr so aktiv Zeit mit ihnen zu verbringen

    Vom Gefühl her glaube ich auch, dass Emi sich nie alt verhalten wird. Die zieht so lange durch, wie es geht und dann kommt der totale Einbruch.

    Deshalb überlege ich ja hin und her, ob ich nicht zeitnah einen dritten jungen Hund dazu haben möchte... aber drei Hunde im Bus wird halt auch eng.