Beiträge von Lara004

    Was für eine Uhr hast du denn?

    Ich finde es immer toll zu merken, wie man Fortschritte macht. Ich komme ja ursprünglich aus dem Rennradbereich und habe immer gesagt, dass ich lieber 50km Rad fahre als 500m zu laufen. :ugly: Laufen war in der Schule schon immer mein absoluter Graus. :igitt:

    Inzwischen liebe ich es. :herzen1:

    Als ich angefangen habe zu laufen, war das zusammen mit meinem damaligen Freund, auch totaler Laufanfänger. Wir hatten komplett unterschiedliche Strategien. Er rannte wie ein Ochse, machte dann Gehpausen, rannte wieder...während ich begleitend mitlief aber in gleichmäßigem Schneckentempo. Letztlich kamen wir gleichzeitig zuhause an, aber er völlig gefrustet und aus der Puste, während ich glücklich und zufrieden war, wenn ich die kurze Strecke durchlief. Ich habe mir dann schnell längere Routen rausgesucht, während er irgendwann aufgegeben hat. :ka:

    Bis heute schnecke ich gerne besonders lange Strecken gemütlich vor mich hin. Wobei ich bei meinem Halbmarathon dann doch die 5:30-6:00er -Pace geschafft habe und erstaunliche 2 Stunden mit 90%er Herzfrequenz durchgestanden habe. xD Das ist übrigens auch so ein Ding...ich könnte wahrscheinlich niemals die Virtual Runs realistisch im Wettkampfmodus bestreiten. Meine Wettkämpfe waren immer Zeiten und Herzfrequenzen jenseits jeglicher Trainingseinheiten. Man war voller Adrenalin und hat sich mitziehen lassen. :flucht:

    Genau wie bei meinem Mann. Losrennen so schnell man kann und dann gehen und wieder los.

    Während ich einfach als Ziel hatte ohne gehen durchzulaufen.

    Mein nächstes Ziel sind die 15km - nachdem ich den 10er Fluch im Kopf besiegt habe, werde ich das mal in Angriff nehmen.

    Was ist eigentlich die längste Strecke, die ihr eure Hunde mitlaufen lasst?

    Unsere deutsche Riesin heißt Katharina die Große. Im Prinzip hatte ich gar keinen Platz mehr und war mit meinen Vieren gut bedient. Die beiden kleinen sind sehr aufwändig in der Fellpflege.

    Katharina ist eine gesundheitliche Großbaustelle. Und deshalb habe ich sie genommen - und weil der Charakter einfach so toll ist.

    Ich arbeite beim Tierarzt und habe sie dort aufgegabelt quasi - sie hat eine erblich bedingte Augenerkrankung, sie hat schlechte Leberwerte und eine Anämie.

    Das größte Problem sind aber die Füße - durch die vorherige Haltung auf blank Gitterrost waren die Füße komplett offen bis aufs blanke Fleisch. Inzwischen ist es schon viel viel besser, aber seit Juni machen wir täglich Verbandswechsel, die Füße müssen manchmal gewaschen werden, verschiedene Salben auftragen, verschiedene (Sau teure) wundauflagen, polsterwatte, Verbandsmaterial, antibiotikum und Schmerzmittel gespritzt werden.

    Seit dieser Woche konnten wir einseitigen auf einen Schuh statt Verband wechseln und der zweite Schuh wird gerade angefertigt. Zum Glück schuldete mir eine Freundin noch einen Gefallen und macht es kostenlos für mich.

    Und trotz alle dem ist sie einfach toll. Sie ist der beste Patient überhaupt, sie ist zutraulich und verkuschelt, sie liebt die Hunde und umgekehrt, sie ist zu den anderen Kaninchen so freundlich und eine, im wahrsten Sinne des Wortes, riesige Bereicherung für die Gruppe.

    Und noch dazu: sie hat meinen Mann um den Finger gewickelt, was dann der ausschlaggebende Punkt war, dass sie für immer bleiben darf und nicht weiter vermittelt wird.

    Fazit vergessen: ich liebe sie, aber hätte sie mir niemals bewusst angeschafft.

    Sie müssen halt die Wahl haben können, ob sie warm sitzen möchten oder zum aufwärmen herumhoppeln möchten.

    Das heißt, sie brauchen rund um die Uhr ausreichend Platz 2-3 Quadratmeter pro Tier auf einer Ebene.

    Da lassen wo sie sind! Einfach eine Möglichkeit wie eine Hütte anbieten mit Stroh drin und fertig.

    Das Stroh werden sie raus buddeln und wie gewohnt an ihren Lieblings-stellen sitzen.

    Winter mit Kaninchen ist leichter als Sommer mit ü 30 Grad

    Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, die für den Hund alle ok sind:

    - es so lassen wie es ist

    - den Hund ganz zum Vater geben

    - den Hund nicht mehr zur Betreuung geben bzw seltener und nur noch in unvermeidbaren Notfällen.

    Welche Entscheidung fällt, hängt von dir ab.

    Ich persönlich habe Hunde, um selbst mit ihnen was zu machen und wäre auch irgendwie „traurig“ wenn er die coolen Dinge in der junghundezeit mit jemand anderen erlebt und zuhause dann nur müde ist und schläft.

    Hundeklappe würde ich nur machen, wenn das Areal da hinter wirklich zu allen Seiten gesichert ist gegen unterbuddeln und auch gegen reinwerfen von Gegenständen. Also ein Zwinger - auf betonboden lösen sich viele Hunde auch ungern, sodass das dann wieder hinfällig wäre.

    Ich könnte mir am ehesten auch zwei ältere Hunde vorstellen, die schon zusammen gelebt haben und gut Alleine bleiben können und eher ruhiger vom Typ sind.