Beiträge von Lara004

    Schon irgendwie krass, dass 2016 schon zehn Jahre her ist… es ist so viel passiert in der Zeit. Von vier Familien-Hunden sind nur noch meine beiden Mädels da, dafür ist Juri dazu gekommen… auch haben wir Abschied von meiner Mama und meinem Großvater nehmen müssen. Wir haben Jobs gekündigt, neue Jobs angenommen, geheiratet, die Welt bereist und unser Sohn ist zur Welt gekommen.

    2016

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    2026

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    2016 die ganze Bande

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    2026 die Senioren-Gang

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    Limetti Würdest du dafür einen eigenen Thread aufmachen? (Ich kann sonst auch gerne, will dir aber nicht vorgreifen.) Ich finde das Thema sehr interessant und ich denke, viele andere auch, die hier nicht mitlesen.

    Ich persönlich finde übrigens, dass einige Diskussionen/Themen für mich irgendwie etwas verlieren, sobald ein eigenes Thema dafür aufgemacht wird.

    Wenn das trotzdem passiert, kann ich da natürlich nichts gegen machen, aber irgendwie finde ich’s gerade in diesem Kontext hier im Thread so passend. Auch passend, wenn jemand später das noch mal nach liest und das dann hier auftaucht.

    Ich habe meinen Großvater mit Nierenversagen im sterben begleitet und wie oft hat er sich gewünscht, dass er die Wahl hätte diesen Weg durch Euthanasie wie bei seinen Hunden abzukürzen.
    Und im Endeffekt sterben viele alte Menschen ja nicht einfach zuhause im Schlaf. Oft ist Sterben schmerzhaft, langwierig und nur unter Morphium möglich, sodass der Mensch schon quasi komplett medikamentös weg ist, bevor der endgültige Tod einsetzt.

    Und genau diese medikamentöse Begleitung haben wir bei unseren Tieren nicht, wenn der Tod ohne Euthanasie Eintritt. Deshalb würde ich zum jetzigen Stand bei meinen Tieren lieber eine Euthanasie wählen und nicht warten wollen.

    Ich glaube auch nicht, dass Menschen immer wissen, dass sie sterben werden durch Krankheit. Meine Mutter hat mir zwei Minuten vor ihrem versterben eine Sprachnachricht über belanglosen alltagskram geschickt, danach direkt meinen Bruder angerufen, der das dann am Telefon live miterleben musste. Auch ihm gegenüber hat sie nicht geäußert, dass sie irgendwie ein ungutes Gefühl hat oder wüsste, was gleich kommt.

    Bei mir hatten beide Hündinnen im ähnlichen Alter Umfangsvermehrungen in der Gesäugeleiste. Bei beiden Hunden waren es Adenokarzinome.
    Bei einer Hündin nur eine UV, die wir als einzelnes entfernt haben ohne weiteres Drüsengewebe zu entnehmen.
    Bei der anderen Hündin waren plötzlich mehrere Umfangsvermehrungen in einer Seite, da gab’s die komplette Op der gesamten Gesäugeleiste und etwa ein halbes Jahr später war die zweite Seite auch dran.

    Inzwischen sind meine Hunde 14 und 12,5 Jahre alt und seit diesen Ops sind keine weiteren bösartigen Tumore oder andere organische Erkrankungen aufgetreten.

    Ich mache seit der Diagnose 1x jährlich Blut und Röntgen der Lunge, wenns zeitlich passt auch Ultraschall vom Bauch.

    Ach man… ein Hund von einer sehr guten Freundin befindet sich so langsam auf dem letzten Weg. Das macht einen dann wieder so wehmütig, wenn ein Weggefährte von meinen Hunden diese Welt verlässt… da muss ich meine Mädels gleich doppelt knuddeln.

    Morgen gibt’s für Emi die Voruntersuchung für die Zahnop und einmal Blut. Bei Layla soll mein Chef einmal eine Umfangsvermehrung angucken.