Beiträge von pauline31

    Es ist sicher nicht so gemeint, aber hier im Forum könnte man schon meinen Pudel können wirklich alles von Jagen bis Hüten, von Schützen bis Marathon, von Hibbel zu Couchpotatoe für Rentner, von Rettungshund zu Begleithund,sind keine richtigen Hunde weil eitel, bewundern sich in Schaufenstern, mögen bestimmte Frisuren, sind absolute Tausendsassa aber dann in allem auch supergut.

    Nur kurz dazu. Ich hatte mir die Rasse seinerzeit u.a. deswegen ausgesucht, weil sie so unglaubliche Allrounder sind. Für einen Pudel ist oft nur wichtig, dass seinem Menschen die Aufgabe Spaß macht. Dann macht sie ihm auch Spaß.

    Dann machen sie tatsächlich Sachen, für die sie eigentlich gar nicht die Anlagen mitbringen. Weil sie gute Beobachter sind, sehr lernbegierig, gern zusammenarbeiten. Natürlich kann man damit nicht alles überbrücken.

    Mein Tim hat (im Gegensatz zu meinem Großen) eigentlich gar nicht die Anlagen für Dummytraining. Er wusste anfangs nicht, wofür das schwarze Ding ganz vorne an der Schnauze da ist. Und er ist nie auf den Gedanken gekommen, auch nur ansatzweise was tragen zu wollen. Wenn du ihn jetzt sehen könntest, mit welcher Begeisterung er das macht. Und wie richtig gut er inzwischen ist. Lt Trainerin derzeit besser als mein Großer. Fehlende Veranlagung gleicht er über sehr konzentriertes Arbeiten und gutes Zuhören und Aufmerksamkeit aus.

    Ja, viele Pudelleute sind begeistert von ihrer Rasse. Spricht irgendwie für die Rasse.

    Trotzdem ist natürlich nicht jeder Pudel für jeden Menschen geeignet! Und man muss ihre Art auf jeden Fall mögen.

    Ich habe auch Blutstillstifte. Aber nachdem ich es bei beiden Hunden geschafft habe denen ins Leben zu schneiden, mache ich das nicht mehr. Beide haben schwarze Krallen, ich sehe da nix und kann nur auf Verdacht abknipsen. Und grad Tim lernt negative Dinge sehr einprägend und hat dann einfach Angst.

    Ich bin schon vor einiger Zeit auf Krallen schleifen umgestiegen. Das habe ich komplett neu aufgebaut und so positiv belegt, dass beide Hunde angerannt kommen und jeder der Erste sein will, wenn ich den Krallenschleifer zücke.

    Mir ist das so lieber. Ich hatte nämlich selber schon Angst die Krallen zu knipsen.

    Er sagte, wir sollen uns gleich ein gutes Schergerät zulegen (Kostenpunkt um die 200€) und dann noch Kämme etc.

    Ja. Grundsätzlich wirst Du Dir schon einige Sachen zulegen müssen und ja, es macht sehr viel Sinn vernünftige Sachen zu kaufen.

    Das rechnet sich aber schnell. Für einen vernünftigen Groomer zahlst Du für einen GP ab 80 EUR aufwärts pro Termin.

    Aber dass ein Hund nicht haart, ist wirklich toll und man lernt es erst zu schätzen, wenn man selber so einen hat. Pudel riechen übrigens nicht "nach Hund", sondern neutral.

    dass es ganz oft so ist, dass zwei Hunde einfacher zu händeln wären, als einer alleine.

    Das finde ich übrigens nicht.

    Ich finde zwei Hunde machen 3x so viel Spaß. Aber auch 3x soviel Arbeit/Aufwand.

    Meine Beiden bekommen hier neben gemeinsamer Zeit auch jeder seine eigene Zeit für sich. Und dann hat man halt noch die Interaktion der Hunde untereinander im Blick zu halten.

    Ich finde aber auch, dass es für die Hunde eine Bereicherung ist neben einem menschlichen Partner auch einen hündischen Partner zu haben. Ich glaube daher nicht, dass ich noch mal einen Einzelhund haben werde.

    Ich finde es auch schön, dass die Pudel Euch gefallen haben. Schön, dass auch Dein Mann das so sieht. :smile:

    Vor dem Ohren zupfen hat jeder Angst. xD Ist aber nicht schlimm und braucht auch nicht viel Zeit. Ist auch je nach Pudel sehr unterschiedlich. Tim hat nur ein paar lose Flusen in den Ohren. Gino hatte anfangs ganze Urwälder im Ohr (ist grad bei den Schwarzen oft so).

    Zusätzlich zu der Schilddrüsenüberfunktion (die bei älteren Katzen durchaus häufig vorkommt) wäre Diabetes auch noch ne Möglichkeit.

    Wenn Katzen abnehmen, ist das immer ein Alarmzeichen. Und wenn es schon sichtbar ist, erst recht.

    Ich würde nicht mehr abwarten, sondern möglichst umgehend den TA aufsuchen.

    Achso...ich finde das "Clown sein" ist gerade auch dadurch definiert, dass ein Hund eben nicht 100x das tut, was man ihm sagt, sondern dass er auch selbst denkt und eigene Ideen einbringt.
    Aber das ist vielleicht nur meine Definition :)

    Da ist schon durchaus was dran. :smile:

    Tim ist so wie von Dir beschrieben. Wenn ich den diverse Wiederholungen machen lasse, wird er immer verhaltener, weil er denkt er macht was falsch. Sonst würde ich ihn ja nicht in einer Endlosschleife laufen lassen.

    Gino kommt nicht so schnell auf den Gedanken, bei ihm liefe irgendwas schief. Dafür ist er zu sehr von sich überzeugt. ;) Aber der langweilt sich dann grässlich und dann wird er sehr kreativ und dann wird er wirklich zum Clown, albert herum und macht die seltsamsten Sachen. xD