Beiträge von Gandorf

    Neuschwanstein würd ich abraten, weil man legendär ewig ansteht — und außer Königsschick nicht viel geboten ist.

    Allerdings gibt es dort einen tollen Wanderweg.

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    Muss man gesehen haben. — Und wieder kann man dort toll wandern.

    Viele schöne Wanderwege unterschiedlicher Länge gibt es rund um den Tegernsee.

    Der Tierpark Hellabrunn in München ist eine gigantische Parkanlage mit naturnahen Gehegen. Allerdings darf nur ein Hund pro Besucher mit und die Hunde dürfen nicht in die Tierhäuser.

    (Bin Oberbayerin, lebe in Niederbayern. Neben der tollen Landschaft im Allgäu liebe ich auch die Franken, bes. Nürnberger, sehr: einfach sehr liebe, aufgeschlossene Menschen und eine sehr gute Küche zu oft sehr erschwinglichen Preisen)

    Dann ist das ganze Rasseclub gedöns für‘n Ar***

    und man kann sich die Mehrkosten inklusive des Affenzirkus mit den Ausstellungen getrost sparen.

    So gesehen kann ich dann jeden Käufer und auch jeden abtrünnigen Züchter verstehen, der sich das erspart.

    Für Röntgen, Gentests, n‘ Blick auf die Eltern und ins Welpenzimmer braucht’s keinen Verband.

    Und auf viel mehr kann man sich ja — da hast du völlig Recht! — bei nem Hund mit Papieren auch nicht mehr verlassen.

    Da wir bei Preisen sind:

    Wenn ich ein Dressurpferd oder Springpferd kaufe, krieg ich ab 3000€ ein Fohlen

    — mit bis in Schwerste Klasse erfolgreichem Vater, Mutter mit Leistungsnachweis

    — obwohl ne Stute pro Jahr nur EIN Fohlen hat

    — und der Verband nimmt standardmäßig eine Genprobe bei Ausstellung der Papiere

    Ach ja, und man darf sogar über den Preis verhandeln, ohne dass es Majestätsbeleidigung ist.

    Nur mal so als Realitäts-Check Hundezucht-Insider versus Rest der Welt.

    Murmelchen

    Ähm — weil ich als Käufer eine qualifizierte Kaufentscheidung treffen möchte. Dazu gehört zumindest die Info, dass dann wohl die Papiere das Geld nicht wert sind, auf dem sie stehen.

    In 20 Jahren gibt es dann wohl gröhlendes Gelächter, weil ein 2000er Rüde nur auf dem Papier existiert?

    Und soetwas würde nie nicht zum persönlichen Vorteil passieren? In einem RZV der nicht offiziell zum Vorteil der Rasse handeln „kann“?

    Der ganze Witz der Rassehundezucht ist ja der Abstammungsnachweis für genetische Diversität und Bekämpfung genetischer Krankheiten.

    Ohne Verlässlichkeit führt sich das Ad Absurdum. Ebenso wird die Mehrzahl der Käufer nicht erst Jahre lang Vitamin B pflegen.

    Und ob der alte Hase, der dir von Zuchten zurät oder abrät, ein Heiliger oder nur ein altes Schlitzohr ist, erfährt man dann auch erst nach Jahren.

    Javik

    Züchter sind halt heilig, unantastbar, unfehlbar und allwissend.

    (Außer vielleicht, sie züchten BCs die nicht an Schafen arbeiten.)

    Wie kannst du das nach all den Jahren noch nicht wissen! :D

    Manche Züchter haben zur Vermarktung auch eine auf Socialmedia kultivierte Fanbase, die eher simpel gestrickt ist. Da käme mit „Ich nehm den Preis, weil ihn genügend Leute zahlen.“ einfach nicht gut an.

    Klar wär‘s einfacher, man könnte über Geld — oder auch die Gedanken hinter der Verpaarung (natürlich der perfekte, einzig gesunde, Geheimtiprüde - da geht es nämlich weiter) offen und entspannt reden.

    Naja. Bis zu einem gewissen Grad spielt halt auch die Persönlichkeit und Umgangsformen des Züchters bei der Kaufentscheidung eine Rolle.

    SavoirVivre

    Wenn man die Rechte anderer Menschen einschränkt, ist es aber ein kleiner Unterschied, ob man das nur tut weil jemand findet, dass nervenschwache Cockerspaniels seinen persönlichen Geschmack nicht treffen,

    oder ob es um Tote oder Schwerverletzte geht.

    Du hast mich missverstanden: wegen mir müssen keine Kampfhunde gezüchtet und getestet werden.

    Aber so wie’s im Moment läuft, sind diverse Kampfschmuser-Aussagen einfach beliebte Mythen, Weil spektakulär und es wär halt soooooo schön, wenn‘s so wär.

    Man nimmt auch einem Hund nichts weg, wenn man ihn nur in geeigneten Umständen hält oder keine zig Nachkommen aus ihm zieht deren *verantwortungsvolle* Haltung kaum umzusetzen ist.

    pinkelpirscher

    Genau Physik: Um MIT einem Hebel etwas zu bewegen, ist ein langer Hebel günstig (Viel Weg + wenig Kraftaufwand)

    Aber wenn DU einen Hebel (deinen Fang/Kiefer) bewegen willst, dann kannst du mit nem kurzen Hebel leichter viel (Beiß)Kraft erzeugen. (kurzer Weg + viel Kraft)

    Sieht jeder an seinen Zangen zuhause.

    Beziehungsweise wenn man testet, ob man etwas an der Spitze oder direkt am Drehpunkt einklemmt.

    SavoirVivre

    Is schon ein kleiner Unterschied, ob ein Hunde-Geek einen Rassehund nur nicht mehr typvoll oder ursprünglich findet — oder ob man sich unter Einsatz von Leben und Gesundheit drauf verlassen soll.

    Aber ich find‘s grundsätzlich nicht prickelnd, wenn jemand seinen großen, tobenden Hund nicht festhalten kann, oder sich soviele an die Hände packt, dass er dem Opfer im UPS!-Fall gar nicht helfen kann.

    Da find ich hinkt die Balance zwischen Selbstverwirklichung und körperlicher Unversehrtheit.

    Jemals dran gedacht, was das dann noch mit dem Rest der Familie macht? Kleine Kinder, die ihre Mutter nie richtig kennenlernen oder pflegebedürftige Angehörige, die dann in überforderten Heimen versauern?

    Weil zum Liebhaben und Herumspazieren ganz dringend was richtig triebiges, großes Special-Rasse sein muss.

    Warum ist am Fernsehturm ein hohes Geländer, an dem Gehsteig vor deiner Haustür aber nicht?

    Nicht weil das Gehen dort so viel schwieriger wäre, sondern weil es einen klitzekleinen Unterschied macht, wo man runterfällt.

    Seltsam, dass man ausrechnet im DF gern vergisst, wie sehr sich Hunderassen doch unterscheiden.

    „Für alle Hunderassen“? Ach geh weida, Whataboutism ist kein Argument.

    Seit knapp 25 Jahren schon nicht mehr.

    Hunde machen halt das, wofür sie seit Jahrzehnten selektiert worden.

    Nur bei manchen Rassen passt das nicht ins verklärte Weltbild mancher Menschen.

    Entsprechend sind Beißkraft, Trieb und Art der Auslöser.

    Dass die auch im Rausch nie-nicht an Menschen gehen, obwohl das bei der Zuchtauslese schon seit ewigen Zeiten niemand überprüft hat,

    ist halt so ein rühriges Volksmärchen wie Welpenschutz und jeder-Welpe-hat-Folgetrieb.

    Mit Enya würde ich ja mittlerweile sehr gerne mal so einen Parcours ohne (!!!!...!!!) Fernseh-Zuschauer machen, ins Fernsehen kriegt mich niemand |).
    Meldbare Parcours-Turniere in der Richtung gibt es vermutlich noch nicht oder? (wie Agi z.B.)

    Was ist jetzt das Besondere an dem Parkour?

    Dass er hübsch bunt ist, Lampen leuchten und Buzzer summen?

    Ansonsten sind alle Aufgaben doch ruckzuck nachgebaut:

    Leere Plastikflaschen schubsen,

    An Gummi-Ringen ziehen,

    Bobbycar schieben,

    Pfotentargets, Spielzeug verstecken,

    Sachen in Sand vergraben, von nem Steh springen

    —- sogar Bällebäder gibts im regulären Spielwarenhandel