Getreide frei oder Getreide arm bedeutet doch nicht automatisch low carb.
Es gibt auch im Hundefutter genug andere Kohlehydratquellen.
Meistens sind es dann Kartoffeln.
Aber auch Süßkartoffeln, Kürbis, Kochbanane, diverse Obst und Gemüsemischungen werden oft verwendet.
Der Gedanke früher auf Adultfutter umzustellen ist bei großen Rassen der, nicht unnötig ein schnelles Wachstum zu fördern.
Wir haben den Welpen mit 9 Wochen bekommen, einen Sack 13 kg Juniorfutter verfüttern und dann mit 5-6 Monaten auf Erwachsenen Futter umgestellt.
Allerdings haben wir nur einen mittelgroßen Hund.
Wenn ich mich nicht täusche, enthält Welpenfutter mehr Eiweiß und mehr Kalzium.
In die Kalzium/ Phosphor Bakance Thematik habe ich mich noch nicht eingelesen. Vielleicht kann jemand anders dazu etwas sagen.
Beim Eiweiß behalte ich beim Erwachsenen Hund schon im Hinterkopf, dass man mit einem sehr eiweißreichen Futter die Nieren vielleicht unnötig belastet, wenn man zum Beispiel größere Mengen füttert, einfach weil man einen Hund hat, der viele Kalorien braucht.
Aber wenn man davon ausgeht, dass ein Junghund mehr Eiweiß haben soll, dann ist man mit einem Getreidefreien Futter, die oft einen höheren Eiweißgehalt haben, doch nah am Ideal.
Unserer hatte als Junghund eine deutlich sensiblere Verdauung als jetzt als Erwachsener.
So sehr ich das kaltgepresste Futter mag, nach einem Durchfall war es immer leichter von Schonkost erst zu einem Extruderfutter umzustellen, weil das noch ein bisschen leichter verdaulich ist.
Deswegen hatten wir immer zwei Sorten Zuhause. Einmal kaltgepresst und einmal extrudiert ("normale Kroketten").