Beiträge von Gandorf

    Ein Border ist auch nur ein triebiger Hund, der sehr schnell lernt, was funktioniert:
    Wenn Herrchen halt immer "funktioniert" und spielt, lobt, Arbeit oder Futter anbietet, nur weil der Hund ihn anstarrt, dann macht der das natürlich länger und länger, in der Hoffnung, dass der Zweibeiner endlich doch was anbietet.

    Mein BC macht das nicht, sondern schnüffelt rum wie jeder andere Hund, weil ich auf anstarren nicht reagiere.

    Ich hab einen Border Collie, also dreimal dürft ihr raten ;)
    Einzelne Ausnahmen mal abgesehen zählen die wohl eher zu den kooperativen Rassen.

    Was ich an ihm liebe, ist, dass er nicht kriecherisch unterwürfig ist, sondern immer sagt: " Haja! Warum eigentlich nicht? Hab grad nichts Besseres zu tun."

    Vorgestern läuft er mit einem Spielzeug, als ihm ein fremdes Kindergartenkind "Aus!" entgegen brüllt.
    Mutter und ich eilen heran um die Situation aufzulösen, aber er hat's ihr fröhlich wedelnd vor die Füße gespuckt.

    Zu seiner Enttäuschung folgte kein Spiel oder Leckerli, er hat ein bisschen gewartet und ist dann eben schnüffeln gegangen.

    Seine Kooperationsbereitschaft erspart mir und ihm Konflikte. Ich kann ihm viel Freiheiten geben und nichts hält mich davon ab, ihn trotzdem sorgfältig zu erziehen und zu trainieren.

    Wenn meine Eltern nicht dogsitten können, ist er im Notfall bei allen Freunden und Verwandten höchst willkommen. Auch ein Hundeanfänger kann gut mit ihm umgehen, ohne dass ich mir sorgen machen muss oder er " verzogen" wiederkommt.

    Keine Rasse für jedermann, aber für mein Umfeld und mich perfekt.

    Der zweite Link zitiert nur den ersten.

    Im ersten Link steht wie schwierig es ist da genaue Zahlen zu bekommen. Dann gibt es eine Quelle aus dem Jahr 1985 (!!!),
    eine auf der Basis von Pferdelebensversicherung (welches Pferd hat das) -- und eine von Schlachthöfen.

    Wenn ein Pferd wegen Sportverletzungen Medikamente bekommt, schließen die wahrscheinlich eine Verwertung als Schlachtpferd dauerhaft aus, was auch im Equidenpass vermerkt wird.

    Kann mir im Prinzip ja egal sein. - Was mich stutzig macht: Die meisten Pferde die ich in 20 Jahren Reitsport kennengelernt habe, waren älter als das. - Und ich habe nur von einem Haflinger fohlen gehört, dass wegen Missbildungen eingeschläfert werden musste. Das war aber auch der einzige unter-( Jahren Pferdetod von dem ich gehört habe.

    Also wer hat das Loch gesehen, in dem in Deutschland mehr als alle anderen Alterklassen die 7-8 und jüngeren Pferde verschwinden.

    Betrifft das die Stutenmilchproduktion?

    Hat das mit dem Reitsport überhaupt etwas zu tun?

    Ist jemals untersucht worden, wieviel davon wirklich Erziehung ist und wieviel Veranlagung.

    Mulder wäre ja eine gefährdete Rasse, aber ihm macht es Spaß und wenn man aufhört, geht er wieder Schnüffeln. " Auch ok."

    Die betagte Tiersitterin hat sich nicht an das sinnlos- Werfen Verbot gehalten, trotzdem ist er kein Junkie.

    Er neigt aber ingesamt nicht zu repetitivem, obsessiven Verhalten. Auch wenn er ganz typisch als junger nicht gemerkt hat wann er müde ist und man ihm Pausen immer verordnen musste.

    Vielleicht gibt es einfach Hunde, da trifft es einen Nerv, und da geht es schon beim ersten Mal nicht.
    Also nicht Erziehungssache.

    Pferde, nur wenn sie an der Longe sind, lassen meinen hohl drehen. Das war schon so, als er es das erste Mal als Baby gesehen hat.
    Er wär also ganz ohne falsche Erziehung ein Pferde-longier- jagen- Junkie.

    Internet:

    15 kg Lupo Natural (Test, ob es eine Alternative zu Lukullus zur Abwechslung ist) + 500g Wolfshappen Wild gratis

    Rinderhaut Kauknochen (zum Testen)
    Rinderhaut Kauknochen mit Spirulina (zum Testen)
    Ochsenziemer
    Hundeleberwurst

    Bob Martin Entfilzungsspray (zum Durchkämmen von Hosen und Rute)
    Aloe Vera Hundeshampoo

    Im Laden:
    leichter Stoffball zum Nasenschonenden Fangen Üben

    lange Stangen aus Rinderhaut -- (Die scheinen von FN mit irgendetwas glasiert zu sein. Er findet sie superlecker -- ich finde die Glasur verdächtig. Aber Verkäuferinnen wissen mal wieder von nichts.)

    Das Leben ist trist, wenn man sich ohne Grund nur von Schonkost ernährt, in Zeitlupe bewegen darf und bloß keine Emotionen erleben.

    Menschen spielen Handball und Fußball und manchmal verletzen sie sich. Aber ihr Leben wird reicher und schöner dadurch.

    Für den Hund entscheide ich. Aber es geht hier um Hunde die sich beim Ballspielen noch nie ganz kleinste Fitzelchen verletzt haben.
    Sonst wären die Besitzer alarmiert.
    Sollen die jetzt nur noch meditativ Schritt und Zuckeltrab dürfen, weil sie sich * vielleicht * mal was zerren könnten?

    Wenn kein völlig neues Mittel auf dem Markt ist, wäre nach dieser Logik auch der aktuelle Thread überflüssig.
    In irgend einem Archiv irgendeines Hundeforums wird schon was stehen... Ironie! ...

    Ich bin schon neugierig, ob das Bravecto auch bei sehr leckeren Hunden und in der zeckenhochsaison repellierend bleibt, ob auch nach längerer Zeit keine Nebenwirkungen auftreten und die gut vergleichbare Mittel wirken.

    Ich würde nicht darauf schließen, dass Labradore automatisch verträglich sind.

    Viele sind bei Spaziergängen mit Fremdhunden verträglich, manche haben aber eine sehr ausgeprägte Futteraggression und verstehen da keinen Spaß.

    Dann muss man nicht nur beim Füttern managen, sondern auch bei allem anderen, was ein Labrador als "fressbar" bezeichnen würde: Kauzeug. "Gefundenes". eventuell auch Pferdeäpfel etc...
    Vielleicht in manchen Haushalten dann schwierig die Hunde allein zu lassen.

    Es hängt auch beim Labrador von den einzelnen Hunden ab.