Ich hab einen Border Collie, also dreimal dürft ihr raten 
Einzelne Ausnahmen mal abgesehen zählen die wohl eher zu den kooperativen Rassen.
Was ich an ihm liebe, ist, dass er nicht kriecherisch unterwürfig ist, sondern immer sagt: " Haja! Warum eigentlich nicht? Hab grad nichts Besseres zu tun."
Vorgestern läuft er mit einem Spielzeug, als ihm ein fremdes Kindergartenkind "Aus!" entgegen brüllt.
Mutter und ich eilen heran um die Situation aufzulösen, aber er hat's ihr fröhlich wedelnd vor die Füße gespuckt.
Zu seiner Enttäuschung folgte kein Spiel oder Leckerli, er hat ein bisschen gewartet und ist dann eben schnüffeln gegangen.
Seine Kooperationsbereitschaft erspart mir und ihm Konflikte. Ich kann ihm viel Freiheiten geben und nichts hält mich davon ab, ihn trotzdem sorgfältig zu erziehen und zu trainieren.
Wenn meine Eltern nicht dogsitten können, ist er im Notfall bei allen Freunden und Verwandten höchst willkommen. Auch ein Hundeanfänger kann gut mit ihm umgehen, ohne dass ich mir sorgen machen muss oder er " verzogen" wiederkommt.
Keine Rasse für jedermann, aber für mein Umfeld und mich perfekt.