Beiträge von Gandorf

    Ich hab's getan und mich mal bei einem der örtlichen Hundevereine gemeldet.
    Mal sehen, wie das so ist, das Vereinsleben unter Hundlern.
    Gelockt hat mich der BH Kurs und mal Agility anzutesten.

    Zähneputzen mit Fingerling und Hundezahnpasta (Malz oder Geflügelaroma) findet er schwer ok. Schleckt fleißig und bliebt freiwillig zwischen meinen Beinen sitzen.

    Das Orozyme Gel kann man einfach abends (nach dem letzten Fressen und Saufen) auch beide Seiten zwischen Zähne und Wange geben. Durch seine Klebrigkeit verteilt es sich dann von selbst im Maul.

    Noch besser ist es, wenn man es auf die Zähne streicht -- und die besonderen Streber können auch noch bürsten. Muss aber nicht.

    Der Fingerling kommt gut an. Für den Moment reicht mir das. Wenn er unansehnlich wird, gibt es vielleicht dann einen Fingerling mit Borsten. -- Und dann versuche ich nochmal die Zahnbürste.

    Wie lieb von meinem Hundchen, mich nicht einfach mit schmackes auf den Fingernagel zu beißen! Ich hatte eigentlich fest mit soetwas gerechnet :D

    Ich glaub dir, dass das deine Erfahrungen sind.

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das keinen Fälle sind, von denen ich gelesen habe, sondern ein Fall sind die direkten Nachbarn meiner Eltern (der Hund hat mich trotz fast täglichem Kontakt sogar zweimal abends gestellt, als er nicht an der Leine war),
    das andere war meine beste Freundin (deren Hund akzeptierte zwar mich, aber nie meine Eltern, die mich abgeholt haben und oft lämger zum Kaffee blieben),
    und der dritte Fall schließlich eine entfernte Freundin, aber sie und deren Mann haben erzählt, dass sie trotz Hundeschule und diverser Trainer bei diesem Verhalten ratlos sind.

    Alles Rüden, vielleicht kein Zufall. - Gut, sonst kenne ich keine Appenzeller. Aber besonders bei den ersten zwei Fällen, weiß ich, der Hund kannte Besuch von Welpentagen an und ich konnte auch keine Erziehungsfehler erkennen.

    Hallo,

    keine Diskussion um das Pro/Contra, sondern bitte nur mal melden:

    1. Darf laut Vertrag mit seinem Hund nicht züchten?

    2. Wer dürfte züchten, wenn er nachträglich einen Aufpreis zahlt?
    (wer mag: wie hoch ist dieser Aufpreis?)

    3. Wer darf züchten, aber nur im selben Verband und mit Zuchtzulassung?

    Ich wüsste einfach gern, wie normal dieser Zusatz inzwischen ist. Ich glaube, er ist schon sehr häufig.

    Das Vermehren kann man schlecht beweisen.

    Das Züchten im Verband kann man leicht beweisen.

    Welche Fortpflanzung wird dann wohl gehemmt, wenn jede Art von Zucht verboten ist.
    Wie in meinem Vertrag.

    Wenn nur das wilder Vermehren verboten wäre - das Züchten im Verband aber erlaubt - dann würde ich das verstehen und unterstützen.

    @gorgeous2000

    Dank dir für deinen Zuspruch.
    Aber ich bin mir nicht sicher, ob das nicht doch einklagbar ist.

    So dumm es klingt, es gibt ja auch Rosen, die man kaufen, aber nicht vermehren darf.
    Wer weiß, ob das bei Rassetieren nicht auch durchsetzbar ist.
    Allein aus Neugierde, würde mich schon interessieren, welcher Rassehundbesitzer hier im Forum schon so eine Klausel im Vertrag hat. Solche Ideen verbreiten sich ja seit dem Internet sehr schnell.

    Der Züchter bekommt Geld. Entweder weil ich mich brav melde, oder weil er mich erwischt. Aus seiner Sicht macht das Sinn.

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    Was nicht uneingeschränkt durchsetzbar ist, dass der Hund nicht verkauft werden darf.
    Also "verkauft" für Geld darf er nicht werden. Das ist in einem Tierkaufvertrag zulässig.

    Trotzdem darf man so ein TIer verschenken oder eintauschen. Dazu habe ich im Internet Urteile gefunden.

    Gut :D Das ist jetzt in meinem Fall auch egal. Ich hoffe doch, dass ich Mulder nie wieder hergeben muss.

    Also das einzige was in unserem Kaufvertrag steht, was mich halt das Erste Mal kurz stutzig werden ließ, ist das Lio nicht einfach So "Nachkommen" produzieren darf.
    Mal abgesehen davon, dass ich das 1. Gar nicht vorhabe ! sie das wenn 2. erst mitkriegen müsste wurde mir 3. schon so wie con Cattlefan beschrieben von anderen erklärt.

    Ob sie damit Ups-Würfe vermeiden will?

    Habe ich mich auf schon gefragt. - Aber gerade Ups-Würfe werden da nicht verhindert, weil die nicht nachzuweisen sind.
    (Es sei denn, man würde gewerbsmäßig werbung dafür machen.)

    Ich müsste laut meinem Vertrag entweder 1500€ bezahlen um ihn als Deckrüde einsetzen zu dürfen, oder eben 3000€ Strafe, falls ich das nicht tue.

    Auf der einen Seite ist mir das völlig egal, weil ich nicht für geplante Mischlingswürfe bin und ich generell keinen Hund zum Züchten gesucht habe. Ich hätte für das ganze Drum-und-Dran /Verein, Zuchtzulassung, Ausstellungen, Leistungsnachweise) auch keine Zeit.

    Auf der andere Seite ärgert es mich, weil ich es aus der Warmblutpferdezucht nicht so kenne, dass der Züchter noch über Jahre hinaus so viele Dinge mitbestimmen will.

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    In meinem Vertrag gibt es eine Verpflichtung zum Röntgen der Hüften und Weiterleitung der Ergebnisse an die Züchterin.

    Ob ich das muss oder moralisch sollte, wurde im Forum schon kontrovers diskutiert.
    Ganz ehrlich? Ich will nur meinen Frieden. Entweder mach ich's einfach, damit es keine Streitereien gibt -- oder ich lasse es, weil ich bei einem Tier, mit dem gar nicht gezüchtet werden DARF, das einzelne Röntgenergebnis für einen Wurf (für den keine Wiederholung geplant ist). das einzelne Röntgenergebnis nicht so wichtig finde, dass es das Narkoserisiko rechtfertigt.

    Ich würde es anders sehen, wenn bei dieser speziellen Zuchlinie der konkrete Verdacht auf HD besteht und zwar so sehr, dass überlegt wird, sie nicht weiter zu führen.

    Wie gesagt. Ich bin noch unschlüssig. Sollte ich mit ihm einen Hüft-riskannten Sport betreiben wollen, dann werde ich ihn wahrscheinlich untersuchen lassen und die Ergebnisse natürlich weiterleiten.

    Ich sollte vielleicht dazu sagen, das eine sehr gute Freundin von mir Trainerin ist und selbst einen Cattle hat. Ich weiß schon welchen Hund ich mir da ins Haus holen würde. Daher finde ich deinen Kommentar leider nicht so nett ausgedrückt.Deshalb informiere ich mich ja extra bevor ich mir einen solchen Hund einfach blind zulege. ;-)

    Als ich meinen Hund gesucht habe, war meine Ausgangslage ähnlich wie bei dir:

    Ein sehr triebige Gebrauchshundrasse, von der 90% abraten, sie als Freizeithund zu halten.
    Mein Mann und ich kannten BCs aus dem Bekanntenkreis und haben einen davon auch als Ferienhund bei uns gehabt.

    Seit einem Jahr haben wir selbst einen und sind sehr glücklich.

    Ich denke, dass dir klar ist: Ein sehr triebiger und reizempfänglicher Hund wird *nie* ein Neben-bei-Hund sein. Höchstens an einzelnen Tagen.

    Ein großes Problem könnte für dich die Betreuung sein, denn nicht viele Menschen können mit sehr triebigen und reizempfänglichen Hunden umgehen.
    (Sie "Ausbildung" meiner Verwandtschaft und Freunde war sehr viel schwieriger, als die meines Hundes.)

    Und du solltest dir überlegen: "Was passiert im schlimmsten Fall?"
    Mein Hund ist bei unsachgemäßer Handhabe überdreht und erschöpft.

    Ein Cattle Dog - so hab ich gehört - könnte bei Überforderung eher mal nach vorne gehen und zubeißen.

    Und man muss wirklich, und ehrlich sagen können, dass man es auch schätzt und handhaben kann, wenn man per Zufall doch den triebigsten Vertreten im Wurf erwischt hat.
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    Einen Hund, garantiert ohne Jagdtrieb, glaub, ich gibt es nicht.
    Aber Hunde jagen unterschiedlich.

    Unterschiedlich intensiv und mit unterschiedlichen Strategien.

    Ich habe auch einen Hütehund gewählt, weil ich zuversichtlich war, diese spezielle Sorte Jagdtrieb besser handeln und umlenken zu können, als andere. Und so war es auch.

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    Regelmäßig scheren bei Pudeln ist auch nicht so oft und hat den riesen vorteil, dass sie nicht haaren und viel WTP haben.

    Allein wegen der Haarfrage, solltest du die nicht ausschließen.

    Ich möchte vom Appenzeller als Familienhund stark abraten.

    Ich kenne zwei reinrassige Rüden und einen Appenzeller Mix Rüden samt ihrer Familien, und keine davon hat es in den Griff gekriegt, dass der Hund Besucher akzeptiert.
    Auch nicht die, die 1-2 mal pro Woche zu Besuch kommen.
    Die Hunde müssen immer festgebunden, weggesperrt oder genau beobachtet werden.

    Das ist nichts für einen entspannten Familienalltag mit Kindern die spontan Freunde mitbringen.

    Ich lese immer
    "Er führt ein Kommando nur aus, wenn es für ihn Sinn macht."
    könnte das mal jemand für mich übersetzen?

    Heißt das - "Er tut es nur, wenn es für meine und seine psychologische Weiterentwicklung und außerdem für den Weltfrieden gut ist."

    oder heißt es "Er tut es, weil er das sowieso als nächstes vor hatte."
    oder heißt es "Er tut es, weil er sich davon Futter/Beute/seine Ruhe verspricht."

    Welchen Sinn kann ein Hund in einem Kommando sehen?

    Meine Orozyme-Paste ist auch grad angekommen.

    Vielleicht eine Erleichterung für dich: Da steht drauf, dass man gar nicht bürsten muss. Nur täglich verabreichen.
    Ich hab im Netz gelesen, dass der Hund danach 30-60min nichts fressen oder trinken soll, damit sie besser wirken kann. Aber da will ich mich nochmal schlau machen.

    Mit einem Fingerling will ich auch jeden Tag zumindest drüber wischen. Mal sehen, wie lange wir durchhalten ;)

    Den Fingerling mag er sehr viel lieber, als die Kinderzahnbürste. Soviel steht fest!

    Ich füttere immer halb normales, halb kaltgepresstes Trockenfutter. Vor 2-3 Monaten habe ich von Lukullus zu Lupo Natural gewechselt und frage mich, ob es da einen Zusammenhang gibt.

    Ob das andere Trofu einen Einfluss auf die Speichelzusammensetzung hatte, vielleicht.

    Barfen wäre der letzte Versuch, vor der regelmäßigen Zahnreinigung durch den Tierarzt. Es wäre einfach sehr schwierig und umständlich.