Solange es prinzipiell Gemüse sind, die für Hunde geeignet sind, sehe ich da nicht das Problem.
Manchmal wenn er ein paar Stück Banane oder Melone abkriegt, frage ich mich spaßeshalber, an welcher Stelle der Zutatenliste seiner Tagesration das wohl auftauchen würde.
Und wenn bei Beeren, Rüben und Äpfeln die Schale noch dran ist — ja mei — da sitzen eh die Vitamine und ich ess die auch.
Manche füttern ganze getrocknete Fische samt Flossen als Leckerli, oder Ohren, Fell etc zum Kauen.
Das mach ich jetzt eher nicht/selten aus verschiedenen Gründen.
Die Kräuter müssten jetzt ned sein. Aber ganz ehrlich: sie haben noch nicht gestört.
Bei nem Allergikerhund wäre ich auch vorsichtig. Aber so?
Es gibt einen Spruch:
“Wen der Teufel nicht zum Bösen verführen kann, den kriegt er mit der Übertreibung des Guten.”
Ich find’s ja sinnvoll, dass man sich nicht dadurch ködern lässt, dass ein ganzer Zoo exotischer Tiere verarbeitet wurde und ein Blumenladen noch dazu.
Aber der Hype um die kurze Zutatenliste wird selbst für nicht Allergikerhunde immer mehr Hardcore.
Reis kann übrigens Arsen enthalten. Er ist der zweitgrößte Methanproduzent weltweit (nach Rindfleisch) und Methan ist weitaus schädlicher fürs Weltklima, als Kohlendioxid.
Ich fütter durchaus Hundefutter mit Getreide, sorge mich aber durchaus, wie hoch wohl die Schimmelbelastung des Getreides war.
Es gibt so Einiges, was man bedenken kann und worüber man sich sorgen kann.
Ob da die Kürze oder Länge der Zutatenliste wirklich das größte Übel ist?