Beiträge von Gandorf

    Wenn du in der Richtung aufbaust, dann läuft da sehr viel über Emotionen die die Handlung an sich hochwertig machen (nein, ist nicht das selbe wie sich freuen wenn ers richtig macht..) - könnte also durchaus sein das sich die Einstellung deines Hundes zur UO auch noch ändert ;)

    Geht das etwas konkreter?

    @Helemaus

    Hundebücher, Hunde DVDs und Hunde-Übungsraum klingt nach nem verdammt coolen Weihnachten!
    Genieß es :)

    Jetzt wo du‘s erwähnst— ich frage mich wieviel Platz ich wohl in Gästezimmer oder Büro freimachen könnte...

    Aeh, ich rede vom boesen (weil schmerzhaft) stupsen an der Nase und Handtarget und nicht vom Futtertreiben.... Wobei die Beruehrung von der Staerke her fast gleich sein duerfte.
    Aber passt schon ;)

    Man soll mit der „Futterhand“ stupsen, und der Hund soll deswegen stehen bleiben.
    Würdest du dann nicht mehr Futtertreiben nennen, denk ich. Aber das Wort ist ja egal.
    1. nicht nötig das Steh oder das Ablassen von Futter mit Nasenstubsern aufzubauen
    2. das Futter direkt vor der Nase beim Lernprozess eher hinderlich

    Aber gerade diesen Büchern von Scherk unmodernes Training vorzuwerfen zeugt - Verzeihung - von Nichtwissen.

    ..,und gute Laune mit dem Hund auch offensiv teilt.

    Ich habe mich jetzt auf einen konkreten Inhalt bezogen und sehe da konkrete Schwachstellen, die andere Trainer bereits erkannt haben und vermeiden.

    Es überzeugt mich zwar nicht, widerspricht auch Dingen die eigentlich schon ins Schwarwissen übergegangen ist — aber „Das ist ein SCHERK!“ ist dann die Lösung für alles?

    Seine gute Laune zu teilen, engagiert und dynamisch zu sein, herzlich zu loben (je nach Sportart mit Quietsche- oder etwas tieferer Stimmlage) — ist das für uns alle nicht selbstverständlich?
    Oder gibt es echt noch eine Sparte in der es revolutionär wäre zu loben, zu jubeln und sich zum Affen zu machen, wenn es den Hund glücklich macht?

    Hab allerdings schon DSH und Mali gesehen, die schon nen Kick bekommen, wenn die den Ball einfach nur haben dürfen. Würde da der Mensch noch jubeln und hopsen, wären die dann vielleicht hoffnungslos drüber.

    @miamaus2013

    Aber was ist jetzt konkret der unklare Teil, beim Abbau der Hand?
    Was würde ein Neuling, der das restliche Buch kennt, fragen?

    @Helemaus

    Für was machst du denn die BH?

    Wenn es Agility oder die Steuerersparnis ist, würd ich sagen aus dem Heelwork Handbuch:
    Motivation, Targets, Absicherung und Grundzüge des Laufens.

    Aber klar, wie der Name sagt: ist kein BH Buch, da wirst du weitere Hinweise brauchen.

    Aber du hast schon einen sehr wichtigen Teil, wenn es vor allem um das Bestehen geht.
    Denn die wenigstens fallen wegen Unexaktheit durch, sondern weil der Hund unmotiviert ist, eingeschüchtert, abgelenkt, schnüffeln geht etc.

    Wenn du aber UO, THS, Obedience machen willst, oder einfach deine Zuschauer mal richtig staunen, dann mach in Ruhe das ganze Programm. Dass der Hund das athletisch packt und vom Kopf her easy findet, braucht ein bisschen Zeit und Elan von dir.

    Würde ich eine Sprache lernen wollen, Klavier spielen oder einen Halbmarathon laufen — dann wär jedem klar, dass da eine schicke Leistung einiges an Zeit kostet.
    Der Hundesport hat sich in manchen Bereichen halt auch schon soweit entwickelt, dass selbst im Hobbysport mit 1-2 wöchentlichem Training kein Blumentopf zu holen ist.
    Vielleicht mit sehr führig und triebstsrk veranlagten Hunden.

    Dafür find ich‘s doppelt cool, das es Menschen auch bei nicht will-to-please Wundern, denen Druck schon mal gar nicht schmeckt, auch wieder Chancen. Da steht so eine BH Prüfung dann noch in einem ganz anderen Licht da.

    S. 186 letzter blauer Kasten

    http://iq-dogsport.de/media/pdf/27/d…h-Leseprobe.pdf

    Hab ja gesagt, „nicht katastrophal“.

    Es gibt halt im Hundesport die Richtung, die nicht soviel am Hund festhalten und anstupsen möchte.
    Oder Hunde, die - aus unterschiedlichen Gründen - mit Festhalten und Anstupsen nicht gut lernen können.

    Oder Menschen denen das nicht liegt.

    Ich find‘s für mich persönlich einfach spannend und reizvoll, dass es auch Ratgeberbücher für die Alternative gibt.
    Auch beim exakten Fußlaufen für die BH.

    Ich hab grad in der Leseprobe vom alten Heuwinkel Buch gestöbert.
    Das war Aufbau von „Steh“ durch Anstupsen der Nase mit der Futterhand und immer wieder „steh-steh“ bis Hund steht.

    Ist jetzt keine Katastrophe, aber unter modernem Tiertraining stell ich mir was anderes vor.

    Klar, erstmal naheliegend: Wenn ich Hund wohin haben will, nehm ich Futter und lock ihn hin.
    Wenn er Abstand zum Futter halten soll, stups ich gegen die Nase. Das nervt/tut weh und er zögert. Das kann ich dann mit Kommando belegen.

    Und jetzt Hände hoch: Bei wessen Hund geht das Hirn aus, wenn sich Futter direkt vor der Nase befindet?

    Direktes Futterlocken hemmt halt auch bei gemäßigten Hunden das Nachdenken und Lernen.

    Gibt es denn zum alten oder neuen Heuwinkel Buch eine ISBN Nummer?

    Ich kann die Aversion gegen die englischen Begriffe teilweise verstehen, aber das macht doch die Inhalte nicht schlechter?Im Gegensatz zu Gemeinsam erfolgreich werden dem Hundeführer/Handler nicht nur der Aufbau der einzelnen Übungen, sondern eine ganze Sammlung von hilfreichen Methoden an die Hand gegeben, mit der man JEDEN Hund für jede Form von Unterordnung begeistern kann.
    In einem Punkt stimme ich aber zu: Es ist keine leichte Kost, manche Absätze muss man sich zweimal durchlesen. Aber selbst ich als Anfänger im Hundesport habe mich da problemlos durchgearbeitet. Eventuell ja auch gerade weil ich neu im Hundesport bin.

    Dem Beitrag, dass man bereits ein Seminar der beiden Autorinnen besucht haben muss, oder Erklärungen absichtlich kurz gehalten wurden um den Besuch notwendig zu machen muss ich energisch widersprechen. Nochmal der Hinweis: Es wurde sogar bei Facebook eine Gruppe erstellt, in der man bei Rückfragen von den Autorinnen direkt eine Rückmeldung erhalten kann. Das ist absolut einmalig in diesem Bereich und hoffentlich ein Vorbild für kommende Buchautoren.

    Das finde ich auch.
    Man wird dort auch von anderen Lesern sehr nett unterstützt.

    So bin ich dazugekommen. Die Gruppe tauchte in meinen Facebook Vorschlägen auf und ich hab mich einfach mal angemeldet und mitgelesen.

    Ich fand es interessant, welche Tips gegeben wurden und auch die Atmosphäre in der man sich gegenseitig unterstützt ist sehr sympathisch.
    Dann habe ich die Rezensionen bei Amazon querlesen und beschlossen, dass ich das Risiko eingehe, mal ein englisches Wort zu ertragen und das Buch eben nicht an einem Abend durchzuhaben.

    Hätte es mir nicht gefallen oder wenn ihr eure Exemplare loswerden wollt: die würden gebraucht weggehen wie warme Semmeln. Hab aber erst ein Verkaufsangebot gelesen ;)

    Hätte ich jetzt nicht ahnen können, über welche Gruppen Hundesportler man schreiben darf.

    Aber es folgt sicher gleich die obligatorische, seitenlange Abstimmung wer es wie-wo-warum nutzt...

    Also, wem schwarz-weiß „nicht“ liegt, der findet in diesem Buch einen Ansatz zur Alternative und das gefällt mir daran.

    Nur das hab ich geschrieben.